AT119492B - Verfahren zur Herstellung eines Bindemittels für künstliche Steine. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Bindemittels für künstliche Steine.

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  Verfahren zur Herstellung eines Bindemittels für künstliche Steine. 
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Bindemitteln, die bei der Erzeugung künstlicher Steine und für andere Zwecke Verwendung finden. 
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 gebrannte Produkt mit einer   Chlormagnesiumlösung   der auch Lösungen anderer Chloride zugesetzt werden können, zum Bindemittel angerührt wird. Es wurde gefunden, dass bei dieser verhältnismässig schwachen Erhitzung des Magnesits mit den Flussmitteln das gebrannte Produkt mit Magnesiumchloridlösung angerührt noch immer rasch bindet, aber wesentlich dichter und härter wird, als normal gebrannter Magnesit. 



   Vorteilhaft wird auch ein wasserdicht machendes Mittel beigemischt. Dieses kann beispielsweise aus einer löslichen oder unlöslichen Seife bestehen. Zu ersteren gehören unter anderen Natrium-, Aluminium-,   Zink-oder Magnesiumseife.   Beispiele unlöslicher Seifen sind stearinsaures Aluminium, stearinsaures Zink oder Mischungen solcher Stearate. Es können aber auch Emulsionen von verseifbaren oder unverseifbaren Fettstoffen mitverwendet werden. Dem Magnesit wird zweckmässig Tonerde vor dem Brennen beigemengt ; ausser oder an Stelle der Tonerde kann auch kohlensaures Barium verwendet werden. 



   Neben Chlormagnesium kann zum Anrühren des Zementes auch Chloraluminium, Chlorbarium oder ein anderes metallisches Salz Verwendung finden, das auf das Magnesiumoxyd unter Bildung von Oxysalzen des Magnesiums oder der freien Basen dieser Zusatzsalze einwirkt. 



   Nachstehend wird ein erfindungsgemässes Ausführungsbeispiel erläutert. 



   40-60 Teile fein gemahlener, roher oder kalzinierter Magnesit werden mit 5-10 Teilen natürlichem Bariumkarbonat und 2-5 Teilen Aluminiumoxyd vermengt und der Mischung 2-5 Teile geschmolzenes Wasserglas oder 1-2 Teile geschmolzener Borax zugesetzt. Hierauf wird innig vermengt, die Masse, wenn nötig, in Block-oder sonstwie geeignete Form gebracht und gebrannt. Nach dem Abkühlen wird das Material wieder gemahlen ; zum Anrühren des Bindemittels bedient man sich einer Lösung, die aus 50 Teilen   Chlormagnesiumlösung   von   20-40'Beaum6, 5-10   Teilen Chloraluminiumlösung von   10-20  Beaumé   und 3-5 Teilen Chlorbariumlösung von   10-200 Beaumé   besteht. Der plastischen Masse können 5-10% einer Seife, z. B. Harzseife oder eine ölige oder fette Substanz oder ein unlösliches Stereat, z.

   B. stearinsaures Aluminium oder stearinsaures Zink, zugesetzt werden. 



   Das auf diese Weise erhaltene Bindemittel kann mit geeigneten Füllmitteln vermengt werden. 



  Auch können faserige Stoffe z. B. Asbest, Holzstoff, Zellstoff od. dgl. beigegeben werden. Als Füllmittel eignet sich gemahlene Kieselerde, Glimmer, zerkleinertes Steingut, Koks, feiner Sand u. dgl. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung eines Bindemittels für künstliche Steine, dadurch gekennzeichnet, dass roher oder kalzinierter Magnesit, mit einem Flussmittel, beispielsweise Natriumsilikat, Borax od. dgl. versetzt, auf Dunkelrotglut erhitzt wird, worauf das pulverisierte Produkt, mit der für diese Zwecke üblichen Chlormagnesiumlösung, der auch Lösungen anderer Chloride zugesetzt werden können, angerührt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT119492D 1927-02-14 1928-02-13 Verfahren zur Herstellung eines Bindemittels für künstliche Steine. AT119492B (de)

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