AT119394B - Hilfsvorrichtung zum Stillstellen des Zündapparates während der Einstellung der richtigen Zündfolge. - Google Patents

Hilfsvorrichtung zum Stillstellen des Zündapparates während der Einstellung der richtigen Zündfolge.

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AT119394B
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Gustav Unterberg
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Hilfsvorrichtung zum Stillstellen des Zündapparates während der Einstellung der richtigen Zündfolge. 
 EMI1.1 
 
Zur Einstellung der richtigen Zündfolge ist es notwendig, gewisse, zur   Erzeugung des Zündfunkens   sich drehende Teile des Zündapparates in einer ganz bestimmten Stellung oder in ganz bestimmten Stellungen vorübergehend festzuhalten bzw. stillzustellen. Diese für die genaue Einstellung des Zündapparates sehr wichtige Arbeit wird durch die Schwierigkeit, den Zündapparat in einer ganz bestimmten Einstellung stillzuhalten, sehr erschwert. 



   Gemäss der Erfindung wird ein zur Erzeugung des Zündfunkens sich drehender Teil des Zündapparates,   z.   B. bei Batteriezündung der Stromunterbrecher, bei Magnetzündung der Anker oder der   Primärstromunterbrecher,   mit Hilfe eines von Hand entgegen der Wirkung einer Feder in eine Ausnehmung des sich drehenden Teiles des Zündapparates   eindrückbaren Stinstellstiftes stillgestellt,   der selbst durch eine   Sehnappschlossverriegelung   in der eingerückten Stellung gesperrt ist, so dass durch kräftiges Drehen des Zündapparates derselbe wieder aus der Sperrstellung befieibar ist, indem der Stillstellstift aus dem   Schnappschloss   herausgedrängt und infolge seiner Rückzugfeder in die Ruhelage zurückbewegt wird. 



   Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel an Hand eines Magnetzündapparates von Brennkraftmaschinen. 



   Fig. 1 zeigt den   Primärstromunterbrecher   mit der   Sti1Jstellvonichtung   in Arbeitsstellung und Fig. 2 mit der Stillstellvorrichtung in Ruhestellung. 



   In den Darstellungen ist a das Gehäuse des Zündapparates. b ist der   Achsendeekel   des Primärunterbrechers. eist der Primärstromunterbrecher. d ist der Stillstellstift, der von Hand durch eine Öffnung in dem Verschlussdeckel m nach innen in eine Ausnehmung des   Achsendeckels b   hineinbewegt werden kann. Der Stillstellstift d ist dabei auf einer   Rückzugfeder     1   abgestützt, deren Wirkung in der Arbeitsstellung durch ein   Schnappschloss   e aufgehoben wird, dessen Riegelnase   i,   in eine Ringnut   d1   des Stillstellstiftes d einspringt, wenn sich der Achsendeekel b in der für die Einstellung der richtigen Zündfolge richtigen Stellung befindet. 



   Sobald der Achsendeckel b in seiner Lage stillgestellt ist, können die Einstellarbeiten schnell und mit grösster Genauigkeit ausgeführt werden. 



   Ebenso einfach wie das Stillstehen der Zündvorrichtung gestaltet sich das Lösen der Stillstellvorrichtung nach Abschluss der Arbeiten. Durch ein kräftiges Drehen des Zündapparates wird der Stillstellstift d zurückgedrängt, zu welchem Zweck die   Riegelnase i1   nur mit einem etwas abgerundeten Kopf versehen zu sein braucht. Sobald die Riegelnase   i1   genügend   zurückgedrängt   ist, kommt die   Rückzugs-   feder   I   zur Wirkung und bewegt den Stillstellstift in die Ruhelage. Nunmehr ist die   Zündvorrichtung   wieder arbeitsfähig. 



   Der Kopf n des   Stillstellstiftes d   ist weiterhin mit einem Ansatz p versehen, der in die Öffnung des Abschlussdeckel m passt. Sobald nun der Stillstellstift d in die Ruhestellung gelangt,   verschliesst   dieser Vorsprung p staubdicht die Öffnung im   Abschlussdeckel m, durch   die hindurch der Stillstellstift betätigt wird. 



   Sinngemäss ist die Vorrichtung auszubilden, wenn ein anderer Teil der Zündvorrichtung für die gleichen Zwecke stillgestellt werden soll oder wenn es sich um eine Zündvorrichtung handelt, bei der der Batteriestrom unterbrochen wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : l. linfsvornchtung zum btillstellen des Zündapparates während der Einstellung der richtigen Zündfolge, dadurch gekennzeichnet, dass ein zur Erzeugung des Zündfunkens sich drehender Teil (b) des Zündapparates (bei Batteriezündung z. B. der Stromunterbrecher, bei Magnetzündung z.
    B. der Anker oder der Primärstromunterbrecher) mit Hilfe eines von Hand entgegen der Wirkung einer Feder in eine Ausnehmung des sich drehenden Teiles (b) eindrückbaren, durch eine Schnappschlossverriegelung (il, d1) in der eingedrückten Stellung festgehaltenen Stillstellstiftes (d) während der Arbeiten zur Einstellung der richtigen Zündfolge so festgehalten wird, dass der stillgestellte Teil (b) durch kräftiges Drehen des Zündapparates, wobei der Stillstellstift (d) aus dem Schnappschloss (il, ih) herausgedrängt und von seiner Rückzugsfeder (l) in die Ruhelage zurückbewegt wird, wieder arbeitsfähig gemacht werden kann.
    2. Hilfsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der durch eine Rückzugsfeder (l) in die Ruhelage zurückbewegbare Stillstellstift durch entsprechende Ausbildung (p) seines Kopfes (n) die Öffnungin dem Deckel (m) abschliesst, durch die hindurch der Stillstellstift (d) betätigt wird. EMI2.1
AT119394D 1929-09-24 1929-10-28 Hilfsvorrichtung zum Stillstellen des Zündapparates während der Einstellung der richtigen Zündfolge. AT119394B (de)

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