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Einrichttmg zur Knlwasserführung bei Breiml : raftmaschinell.
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gestaltung. Der Erfindung gemäss sind zur Verbindung des Zylinderkopfes mit dem auf letzterem angeflanschen Pumpengehäuse drei getrennte Öffnungen vorgesehen, von denen eine zur Saugseite der Pumpe, die zweite zu deren Druckseite führt, während die dritte Öffnung für den Abfluss aus dem Zylinderkopf zum Kühler dient. Der vom Druckraum des Kühlmantels getrennte Saugkanal wird hiebei durch gegen die Zylinderbüchse vorragende Innenrippen des Kühlmantels begrenzt.
In den zum Kühler führenden Kanal ist ein Thermostat eingebaut, der in bekannter Weise im kalten Zustande eine innerhalb des Pumpengehäuses geführte Kurzschlussleitung freigibt, welch letztere mit dem Themostatgehäuse vorteilhaft in einem Stück hergestellt ist und die Ventilatorwelle trägt.
In der Zeichnung stellt Fig. 1 einen Längsschnitt durch die gesamte Einrichtung dar. Fig. 2 ist ein lotrechter Schnitt durch Pumpengehäuse, Kühlerstützen und Thermostatgehäuse nach Linie A-B der Fig. 1. Fig. 3 zeigt einen waagerechten Schnitt durch den Zylinderblock, u. zw. durch den vorderen Teil des Wassermantels und zwei der eingebauten Zylinderbüchsen nach Linie C-D der Fig. 1. Fig. 4 ist ein lotrechter Schnitt durch den Zylinderblock und den Zylinderkopf nach Linie E-F der Fig. 1.
Das Gehäuse des Zylinderblockes 1 (Fig. 3) ist mit nach innen vorragenden lotrechten Rippen 2 versehen ; auch die eingepressten (nassen) Zylinderbüchse 3 erhalten gegebenenfalls kurze lotrechte Rippen 4 und bilden zusammen mit den Rippen 2 einen innerhalb des Zylinderbloekgehäuses verlaufenden, von dem übrigen Wasserraum abgetrennten Saugkanal 5, dem das gekühlte Wasser durch den Ansaugstutzen 6 aus dem Kühler zufliesst. Eine besondere Abdichtung der Rippen 2 an der zunächst liegenden Zylinderbuchse 3 bzw. an deren Rippen 4, ist nicht erforderlich, da die Förderleistung der Pumpe unter allen Umständen ein Vielfaches der durch diese undichten Stellen strömenden Wassermenge beträgt.
Der Saugkanal 5 steht, wie aus Fig. 4 ersichtlich, mit einem im vorderen Teil des Zylinderkopfes 7 liegenden Saugkanal 8 in Verbindung, der zu einer von drei Öffnungen 9, 10, 12 auf der vorderen Stirnseite des Zylinderkopfes 7, u. zw. zur Öffnung 9, führt.
Die zweite Öffnung 40, welche neben der Öffnung 9 liegt, führt zu einem dem Kanal 8 ähnlichen Druckkanal 11, durch welchen das Wasser in das Innere des Kühlmantels des Zylinderblocks 1 (Fig. 3) zurückströmt und sämtliche Zylinderbüchsen 3 umspült.
Zwischen Zylinderbloek 1 und Zylinderkopf 7 ist in üblicher Weise eine Dichtung mit einer Anzahl entsprechend verteilter Löcher eingelegt, durch welche das Kühlwasser in den Zylinderkopf 7 gelangt und in demselben die Verdiehtungsräume, die Ventilsitze und Gaskanäle umspült, um hierauf durch die dritte Öffnung 12 in der Zylinderkopfstirnwand, oberhalb der beiden andern Öffnungen 9 und-M, aus dem Zylinderkopf abgeleitet zu werden.
Die drei Öffnungen 9, 10 und 12 liegen auf ein und derselben Flanschfläche, an welcher, gegebenenfalls unter Zwischenlage einer Dichtung, das Gehäuse 13 der Wasserpumpe (Fig. 1) derart angeflanscht ist, dass die genannten Öffnungen mit je einem besonderen Raum des Pumpengehäuses 13 in Verbindung stehen, u. zw. Öffnung 9 mit dem Saugraum, Öffnung 10 mit dem Druekraum der Pumpe und Öffnung mit dem Kühlerstutzen 14, der mit dem Pumpengehäuse 13 in einem Stück hergestellt ist.
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Ein Einsatzstück 15 dient zur Trennung des Saugraumes vom Druckraum und ist zwecks Einführung des Flügelrades 16 der Pumpe von der Flanschseite her herausnehmbar. Die Welle 17 der Pumpe ist in üblicher Weise durch eine Stopfbuchse 18 geführt und trägt an ihrem äusseren Ende in bekannter Weise den Ventilator 19. Ventilator und Wasserpumpe werden gemeinsam durch die gegebenenfalls aachstellbare Riemenscheibe 20 mittels Keilriemen 21 angetrieben.
In den Kuhlwasserabflussstutzen 24,. M' ist ein Thermostat 22 (Mg. l) eingebaut, der in an sich bekannter Weise, solange er kalt ist, mittels des Rohrschiebers 23 die Öffnung eines im Pumpengehäuse verlaufenden und in den Ansaugraum der Pumpe mündenden Kanales 24 freigibt und zugleich das Durch- strömen des Wassers nach dem Kühler zwischen dem Rohrschieber 23 und dem den Thermostaten umgebenden Gehäuserohr 25 (Fig. 1 und 2) drosselt. Im warmen Zustande dagegen verschliesst der Thermostat die Öffnung des Kanales 24 und gibt den Weg zwischen Rohrschieber 23 und Rohr 25 für den Übertritt des Wassers nach dem Kühler frei.
Die Wirkungsweise ist folgende : Bei kaltem Motor nimmt das Wasser unter Ausschaltung des Kühlers seinen Weg von der Wasserpumpe 16 durch die Öffnung 10 in den Druckkanal 11 im Zylinderkopf, durch den Zylinderblock 1, den Zylinderkopf 7 und durch die Öffnung 12 in den Kanal 24, und, da der Rohrschieber 23 den Ringspalt zwischen Rohrschieber und Rohr 25 abschliesst, somit das Durch- strömen nach dem Kühler verhindert, zurück zur Pumpe 16. Dieser Kreislauf hält so lange an, bis die Temperatur des Wassers so hoch gestiegen ist, dass der Thermostat mittels seines Rohrschiebers 23 den Kanal 24 absperrt und den Weg durch den geöffneten Ringspalt zum KühlerstutzenU, 14'- um den Thermostaten herum-nach dem Kühler freigibt.
Das Wasser macht nun den grösseren Kreislauf durch den Kühler, den Ansaugstutzen 6, die Saugkanäle 5 und 8 und die Öffnung 9 zur Pumpe 16 und von dieser durch die Öffnung 10 und den Druckkanal 11 in den Zylinderblock 1, darauf in den Zylinderkopf 7 und durch die Öffnung 12 in den Kanal 24 und aus diesem durch den Ringspalt in den Kühlerstutzen 14, 14'und zum Kühler zurück. Dies dauert so lange, bis eine entsprechende Abkühlung stattfindet und der Thermostat den Kühler gegebenenfalls wieder aus dem Kreislauf ausschaltet.
Die durch die beschriebene Anordnung erzielten Vorteile sind im einzelnen : die. einfache Herstellung der Gussstücke 1, 7 und 13 (Zylinderbloek, Zylinderkopf und Pumpengehäuse), ferner die Mög- lichkeit, einen einzigen Anschlussflansch zwischen Zylinderkopf und Pumpengehäuse zu schaffen und die Vermeidung aller Rohrleitungen mit Ausnahme der beiden unumgänglich notwendigen Anschluss- leitungen des Kühlers ; weiters die Anordnung von Ventilator und Wasserpumpe auf derselben Welle, wobei die Pumpe an jener Stelle des Wasserkreislaufes verbleiben kann, an der das Wasser noch besonders kühl ist.
Der Hauptvorteil liegt darin, dass alle diese Einzelvorteile mittels dieser Anordnung gleichzeitig erzielbar sind.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Kühlwasserführung bei Brennkraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass das an den Zylinderkopf (1) angeflanschte Pumpengehäuse (13) mit ersterem durch drei gesonderte Öffnungen (9, 10, 12) in Verbindung steht, von denen die erste zur Saugseite, die zweite zur Druckseite der Pumpe (16) führt, während die dritte Öffnung für den Abfluss vom Zylinderkopf zum Kühler dient.