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Ventil für Brennkraftmaschinen.
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Die in Fig. 2,4 und 6 dargestellten Ventilköpfe werden durch Pressen erhalten, so dass einfach nur der Ventilsitz auszuschleifen ist.
1 bezeichnet den für die Bildung der Spindel bestimmten Stab, dessen Ende l'in eine im Zylinder 2 aus hochwertigem Stahl ausgesparte Öffnung von gleichen Abmessungen eingesteckt wird. Genannter Zylinder wird zweckmässig von einem Stab gleichen Durchmessers abgeschnitten.
Bei dem dem Erhitzen folgenden Pressen nehmen die Teile die in Fig. 2 im Schnitt angegebene Form an, u. zw. der Zylinder diejenige 2 a des Kopfes und das Spindelende T die verbreiterte, kopfartig
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Anschlussfläche des Ventilkopfes an die Spindel und weist keine Unterbrechung auf, da an dieser Stelle die Materialien, aus denen die Teile bestehen, sozusagen einem Schweissvorgang unterliegen.
Gemäss der Abänderung nach den Fig. 3 und 4 wird zwecks Herstellung eines Ventiles mit einer Aushöhlung 2a'in der oberen Fläche der Boden der im Zylinder 2 ausgesparten Loches kegelig gestaltet und die Spindel 1 mit einer diesem Kegel entsprechenden Ausnehmung 1" versehen.
Gemäss der Abänderung nach den Fig. 5 und 6 ist der Zylinder 2 unten mit einem abgerundeten Boden 2'versehen und es endigt das blinde Loch, in das die Ventilspindel J'eingeführt wird, mit einer konisehen Aushöhlung 2".
Nach dieser Ausführungsform findet der Pressvorgang unter besonders vorteilhaften Verhältnissen statt und es reicht das gestauchte Zylindermaterial in diesem Fall weiter nach unten als in den vorhergehenden Fällen, so dass eine noch günstigere Ventilbauart erhalten wird.
Ändert man die Form des Zylinders 2 und seines anfänglichen Gefüges mit der Spindel, so kann man natürlich ein entsprechend gestaltetes Endgefüge des Ventiles nach dem Pressen erhalten.
Das für die Ventile oben angegebene Herstellungsverfahren kann selbstverständlich auch bei andern Organen (z. B. Stösseln für Motoren) vorteilhaft Anwendung: finden, bei denen während des Betriebes nur Einzelteile (bestimmte Zonen) höheren Beanspruchungen ausgesetzt sind, auf welche Teile die Verwendung hochwertigen teueren Materials beschränkt bleiben kann.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Ventil für Brennkraftmaschinen, bei welchem die Spindel und der Kopf aus verschiedenem Material bestehen und der Kopf durch Stauchen des Endes eines Stabes und eines auf dieses Ende aufgeschobenen Zylinders gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Stab (1) vor dem Stauchen einen über die ganze Länge gleichbleibenden Durchmesser besitzt und mit einem Ende in die Bohrung eines am Ende geschlossenen Zylinders (2) eintritt, so dass nach der Stauchung der Querschnitt des gestauchten Teiles (la) des Stabendes grösser ist, als der Querschnitt des übrigen Teiles des Stabes und das den Kopf (2a) bildende gestauchte Stück vollständig das Stabende umgibt.