AT119255B - Siebfeld für endlose umlaufende Siebbänder zur mechanischen Wasser- oder Abwasserreinigung. - Google Patents

Siebfeld für endlose umlaufende Siebbänder zur mechanischen Wasser- oder Abwasserreinigung.

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AT119255B
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sieve
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Eugen Dr Geiger
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  Siebfeld für endlose umlaufende Siebbänder zur mechanischen Wasser-oder Abwasser- reinigung. 



   Die Erfindung betrifft endlose umlaufende Siebbänder zur mechanischen Reinigung von Wasser oder Abwasser, die aus einer Anzahl von kettenartig zusammenhängenden Siebfeldern bestehen, deren jedes von einem Winkeleisenrahmen und einem in diesen auswechselbar eingesetzten, mit Siebgewebe bespannten Holzrahmen gebildet wird. Bei solchen Siebbändern geht ein grosser Teil, u. zw. ein Fünftel bis ein Viertel der   Siebfläche   dadurch verloren, dass dieser Teil von den breiten   Längsschenkeln   der Siebfeldrahmen eingenommen wird.

   Um denselben wieder zu gewinnen, ist gemäss der Erfindung das Siebgewebe nicht flach auf den Einsatzrahmen gespannt, wie bei den bekannten Siebbändern dieser Art, sondern in Form eines Daches mit dreieckigem oder trapezförmigem Querschnitt auf ein im Einsatzrahmen befestigtes Gestell, so dass es einen Siebkorb bildet, dessen Siebfläche etwa um die Breite der Rahmenschenkel breiter ist als die des flach gespannten Siebes. Die so ausgebildeten Siebfelder werden derart zum Band zusammengesetzt, dass die Siebkörbe mit ihrer Öffnung der   Zuflussrichtung   des Wassers 
 EMI1.1 
 gekehrt und mit ihrem schwach geneigten Boden im aufsteigenden Bandtrum nach unten gekehrt sind. Die Siebkörbe wirken dann zugleich wie Baggereimer, indem sie die auf ihrem Boden sich absetzenden   Schwimm-und Schwebestoffe nach   oben mitnehmen.

   Dadurch wird die bei Siebbändern mit flach bespannten Siebfeldern nötige Anbringung besonderer Mitnehmerleisten an den Feldern überflüssig. 



   Auf der Zeichnung ist ein Siebfeld gemäss der Erfindung dargestellt, u. zw. zeigen Fig.   l   das ganze Siebfeld im Längsschnitt, Fig. 2 einen Seitenteil desselben im Querschnitt und Fig. 3 den Unterteil desselben in Oberansicht. 



   An den   Längsschenkeln   des in den Winkeleisenrahmen a auswechselbar eingesetzten Holzrahmens b ist ein Gestell befestigt, das aus mehreren in gleichen Abständen über die Länge des Siebfeldes verteilten winkelförmigen Querschienen c (Fig. 1 und 3) und einer diese miteinander verbindenden gewölbten Scheitelschiene   d   besteht. Auf dieses Gestell ist das Siebgewebe e in Form eines Daches mit dreieckigem Querschnitt aufgespannt. Der so gebildete Siebkorb ist beiderseits durch eine dreieckige   Bleehscheibe f   (Fig. 1 und 2) abgeschlossen, die am Querschenkel des Rahmens b befestigt und aussen mit einer Winkelschiene g besetzt ist.

   Das Siebgewebe e ist auf den   Längsschenkeln   des Rahmens b, den Querschienen e, der Scheitelschiene d und den   seitlichen Schienen g mittels aufgesehraubten Deckschienen h   befestigt. 



  Am unteren   Längsschenkel   des Rahmens b ist innen eine sich auf dessen ganze Länge erstreckende schwach konkave Blechleiste   i   angebracht, die sich an den schwach geneigten Boden des Siebkorbes anschliesst und ungefähr bis zur gleichen Höhe wie derselbe ansteigt, so dass sie die auf demselben sich absetzenden Schwimm-und Schwebestoffe im Siebkorb zurückhält. 



   Die Mittelebene der Rahmen a und b geht durch die geometrischen Gelenkachsen der beiden Ketten k (Fig. 1), zwischen denen und an deren Gelenkbolzen die Siebfelder aufgehängt sind. Durch diese symmetrische Anordnung der Siebfelder mit Bezug auf die Ketten ist es ermöglicht, die Siebfelder mit der Öffnung des Siebkorbes nach aussen oder nach innen gekehrt einzuhängen, je nachdem das Siebband mit Aussen-oder mit Innenbeaufschlagung verwendet werden soll. Die Reinigung der mit Schmutzstoffen belegten   Siebfläche   kann wie bei Siebbändern mit flach bespannten Feldern durch Abspritzen mit Druckwasser erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Siebfeld für endlose umlaufende Siebbänder zur mechanischen Wasser- oder Abwasserreinigung, mit auswechselbarem, das Siebgewebe tragendem Einsatzrahmen, dadurch gekennzeichnet, dass das Siebgewebe (e) in Form eines Daches mit dreieckigem oder trapezförmigem Querschnitt auf ein am Einsatzrahmen (b) befestigtes Gestell (c, d) aufgespannt ist.
    2. Siebfeld nach Anspruch 1, dadurch-gekennzeichnet, dass an den schwach geneigten Boden des vom Siebgewebe (e) gebildeten Korbes eine in entgegengesetzter Richtung ungefähr bis zur gleichen EMI2.1 EMI2.2
AT119255D 1929-06-29 1929-10-15 Siebfeld für endlose umlaufende Siebbänder zur mechanischen Wasser- oder Abwasserreinigung. AT119255B (de)

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