AT119211B - Hochfrequenzapparat. - Google Patents

Hochfrequenzapparat.

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AT119211B
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Austria
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hammer
frequency apparatus
coil
wagner
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Werner Otto
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Werner Otto
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  Hochfrequenzapparat. 



   Bei den bekannten, an das elektrische Lichtnetz anzuschliessenden, mit   Wagnersehem   Hammer arbeitenden Hoehfrequenzapparaten stellt der Unterbrecher des Wagnerschen Hammers eine Funkenstrecke dar, von der Schwingungen ausgehen. Diese gehen in das   Lichtnetz   und verursachen erhebliche Störungen des Empfanges bei Radioapparaten. Durch Einschaltung von Drosselspule in die Zuführungsleitungen hat man den Eintritt der Schwingungen in das Netz zu verhindern versucht. Dies gelingt jedoch nur mit Drosselspule solcher Grösse, dass die Kosten im Vergleich zu dem störenden Apparat zu hoch werden. 



   Der Erfinder hat nun festgestellt, dass das Auftreten hochfrequenter Schwingungen im Netz darauf zurückzuführen ist, dass vom Hammer und dem Gegenkontakt des als Funkenstrecke wirkenden   Unterbrechers   phasenverschobene Schwingungen entgegengesetzten Vorzeichens ausgehen, die sich im Netz zu einer resultierenden Schwingung vereinigen. Die Phasenverschiebung ergibt sich dadurch, dass die beiden Wege vom Unterbrecher zum Netz nicht gleichwertig sind, da im einen Weg die als Drossel wirkende Spule des Unterbrechers liegt, der andere Weg dagegen ungedrosselt ist. 



   Von dieser Überlegung ausgehend, ist es nun dem Erfinder gelungen, den Eintritt hochfrequenter Schwingungen in das Netz dadurch völlig zu verhindern, dass er die beiden Wege vom Unterbrecher zum Netz in elektrischer Beziehung gleichwertig macht, so dass die auf beiden Wegen mit entgegengesetzten Vorzeichen vom Unterbrecher ausgehenden Schwingungen mit gleicher Phase ins Netz kommen und sich dort neutralisieren. 



   Die Erfindung ist auf der Zeichnung in drei   Ausführungsbeispielen   dargestellt. 



   In Fig. 1 ist in die beiden Netzleitungen al, a2 einerseits die Induktionsspule c des Wagnersehen Hammers, anderseits eine Drosselspule e eingeschaltet. Mit e ist der Hammer,   mit t der   verstellbare Gegenkontakt bezeichnet. Im Schwingungskreis g liegen die beiden Kondensatoren h,      und die Primärspule   i   eines Teslatransformators, an dessen Sekundärspule j eine Elektrode k angeschlossen ist. Durch die Drosselspule d wird bei richtiger Abstimmung der Weg vom Gegenkontakt t zum Netz elektrisch gleichwertig dem Wege vom Hammer e zum Netz gemacht, so dass die vom Unterbrecher über beide Wege in das Netz gehenden Schwingungen sich dort neutralisieren. 



   Bei der Ausführungsform der Fig. 2, die im übrigen mit der der Fig. 1   übereinstimmt,   ist unter Fortlassung der Drosselspule der Fig. 1 die Induktionsspule in zwei Hälften cl, c2 unterteilt, deren innere Enden an die Netzleitungen al, a2 angeschlossen sind, während die äusseren Enden mit dem Hammer e bzw. dem Gegenkontakt t in Verbindung stehen. Hier sind infolge der Anordnung je einer Spulenhälfte in den beiden Netzleitungen die beiden Wege ohne weiteres gleichwertig, so dass dieselbe neutralisierende Wirkung erreicht wird. 



   Eine besonders günstige störungsbeseitigende Wirkung erhält man dann, wenn man, wie es Fig. 3 für die Anordnung nach Fig. 2 zeigt, die Induktionsspule bzw. ihre beiden Hälften   c\   c2 in eine Anzahl axial aneinander gereihter Flachspulen auflöst. Dadurch wird die sonst vorhandene kapazitive Wirkung der einzelnen Lagen untereinander beseitigt und eine Drosselwirkung erreicht, die die beschriebene Symmetriesehaltung in ihrer störungsbeseitigenden Wirkung unterstützt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Hochfrequenzapparat mit Wagnerschem Hammer, dadurch gekennzeichnet, dass die Wege vom Hammer und seinem Gegenkontakt zum Netz in elektrischer Beziehung gleichwertig sind.
    2. HocMrequenzappa-rat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der vom Netz direkt zum Wagnerschen Hammer führenden Leitung eine Drosselspule angeordnet ist.
    3. Hochfrequenzapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in jedem Stromzweig zwischen dem Wagnerschen Hammer und dem Netz eine Hälfte der Induktionsspule liegt.
    4. Hochfrequenzapparat nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Spule in eine Anzahl axial aneinandergereihter Flachspulen aufgelost ist. EMI2.1
AT119211D 1928-01-14 1929-01-12 Hochfrequenzapparat. AT119211B (de)

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