AT118913B - Dampfkraftanlage. - Google Patents

Dampfkraftanlage.

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Eugen Patsch Ing
Karl Krischker Ing
Erste Bruenner Maschinen Fab
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Dampfkraftanlage.   



   Es ist bereits vorgeschlagen worden, Dampfmaschinen so zuverwenden, dass sie zeitweise als Gegendruckmaschinen auf ein Verbrauchsnetz und zeitweise als Kondensationsmaschinen arbeiten. Die Erfindung bezieht sich auf eine Dampfkraftanlage dieser Art und besteht im wesentlichen darin, dass mit dem Abdampf der als Kolbenmaschine ausgebildeten Kraftmaschine wechselweise ein Verbraucher gespeist oder eine Kondensationsturbine beaufschlagt wird, so dass die Kraftmaschine je nach den Betriebsverhältnissen entweder als einstufige Gegendruckmaschine auf das Verbrauchsnetz oder als zweistufige Kondensationsmaschine arbeitet. 



   Die Erfindung ermöglicht bei einfacher Schaltung eine überaus wirtschaftliche Ausnutzung des Abdampfes der Kolbenmaschine, da die Dampfturbine bei abgeschaltetem Verbraucher bzw. falls kein Bedarf an Dampf im Verbraucher besteht den zur   Verfugung stehenden Abdampf   bis zum Vakuum ausnutzt. Die Umschaltung erfolgt auf einfache Weise dadurch, dass in die zum Verbraucher führende Leitung 
 EMI1.1 
 an die Kondensationsturbine anschliesst. 



   In der Zeichnung sind zwei   Ausführungsbeispiele   der Erfindung in schematischer Darstellung veranschaulicht. 



   Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ist a der Kessel, der durch die Leitung   i   seinen Dampf der Kolbendampfmaschine b zuführt, von wo der Abdampf durch die Leitung k abströmt. In diese Leitung ist nun ein Wechselventil g eingebaut, das die Leitung k der   Erfindung gemäss wechselweise   mit der Lei- tung   1   und dem Verbraucher f oder mit der Leitung m und einer Kondensationsturbine c verbindet ; die Turbine c treibt einen Generator e an. d ist die Kondensation. Die Kraftmaschine arbeitet auf diese Weise entweder als einstufige Gegendruckmasehine auf das Verbrauchsnetz oder als zweistufige Kondensations- maschine.

   Die Kondensationsanlage der Dampfturbine wird natürlich immer nur dann eingeschaltet, wenn die Turbine laufen soll, was in einfacher Weise durch einen elektrischen Kontakt bewerkstelligt werden kann. 



   Um ein stetiges Wechseln zwischen Betrieb auf den Verbraucher und auf die Turbine zu verhindern, ist es in manchen Fällen   zweckmässig,   in die vom Wechselventil zum Verbraucher führende Leitung einen
Speicher einzuschalten, so dass dieser eine puffernde Wirkung ausübt. Das Wechselventil wird dabei vorteilhafterweise in Abhängigkeit vom   Speicher druck   in der Weise gesteuert, dass es erst bei entladenem
Speicher von der Turbine auf den Verbraucher umschaltet und die Turbine erst dann wieder einschaltet, wenn der Speicher seine höchste Ladespannung erreicht hat. 



   Ein Ausführungsbeispiel dieser Art veranschaulicht die Fig. 2. In die Leitung   1   ist vor dem Ver- braucher f ein Speicher h eingeschaltet, aus dem der Dampf über die Leitung o zum Verbraucher t ge- führt wird. 



   Bei entsprechendem Dampfverbrauch im   Verbraucher f schliesst   das Wechselventil g diesen an die
Leitung k an. Diese Schaltung bleibt so lange bestehen, als entsprechender Dampfverbrauch vorhanden ist und der Speicher   h   seine höchste Ladespannung nicht erreicht hat. Ist dies der Fall oder besteht kein
Dampfbedarf im Verbraucher, dann schaltet das Wechselventil um und der Abdampf der Kolbendampf- 
 EMI1.2 


Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: 1. Dampfkraftanlage mit einer zeitweise als Gegendruck-und zeitweise als Kondensationsmaschine arbeitenden Kraftmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Abdampfe der als Kolbenmaschine EMI2.1 beaufschlagt wird, so dass die Kraftmaschine je nach den Betriebsverhältnissen entweder als einstufige Gegendruekmaschine auf das Verbrauchsnetz oder als zweistufige Kondensationsmasehme arbeitet.
    2. Dampfkraftanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in die zum Verbraucher (f) führende Leitung fil) ein Wechselventil (g) eingeschaltet ist, das die Gegendruckleitung wechselweise an den Verbraucher (f) oder an die Kondensationsturbine (0) anschliesst.
    3. Dampfkraftanlagenach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass in die Leitung zwischen Wechselventil (g) und Verbraucher (f) ein Speicher eingeschaltet ist. EMI2.2
AT118913D 1928-04-11 1928-04-11 Dampfkraftanlage. AT118913B (de)

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