AT118766B - Vorrichtung an Schlammpressen. - Google Patents

Vorrichtung an Schlammpressen.

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AT118766B
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Wilfried Ing Proskowetz
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Wilfried Ing Proskowetz
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung an   Schlammpressen.   



   Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung zur Entleerung von   Schlammpressen   in Zucker- fabriken oder ähnlichen Betrieben. Die Vorrichtung arbeitet in der Weise, dass eine Pressplatte nach der anderen mittels eines Keiles, der durch eine Schraubenspindel gedreht und gleichzeitig verschoben wird, zur Seite bewegt wird. Der Vorschub des Keiles wird durch ein Zahnradgetriebe betätigt, dessen   Umlaufrichtung   umkehrbar ist und das mit der Pressspindel so in Verbindung steht, dass der Pressstempel gleichzeitig mit dem gegenseitigen Entfernen der Pressplatten zurückgezogen und mit ihrem gegenseitigen
Nähern vorgeschoben wird. 



   In der Zeichnung ist eine derartige Einrichtung schematisch dargestellt. Fig. 1 zeigt eine Vorder- ansicht auf die Vorrichtung, Fig. 2 einen Grundriss. 1 stellt eine Pressplatte dar, die zwei nasenförmige
Ansätze 2 besitzt. An diesen Nasen wird die Pressplatte erfasst und zur Seite geschoben. Es geschieht dies dadurch, dass auf einer Welle 3, die ein Schraubengewinde trägt, das etwa   flachgängig   ausgebildet ist, sich eine Mutter 4 verschiebt, die einen   keilförmigen Fortsatz   trägt. Die Ganghöhe der Schraube 3 wird derart bemessen, dass sie der Entfernung je zweier Pressplatten entspricht. Beim Vorschub der Mutter schiebt sich der keilförmige Ansatz 5 zwischen je zwei Pressplatten und treibt sie auseinander, indem die jeweils letzte Pressplatte ein wenig von den übrigen noch zusammenhaltenden Platten abgeschoben wird. 



   Bei jeder Umdrehung der Mutter wird daher eine weitere Platte zur Seite geschoben. 



   In der Fig. 2 ist der gestrichelte keilförmige Ansatz 5 in Angriffsstellung auf die Platte 6 dargestellt und verschiebt diese Platte in der Pfeilrichtung, indem er sie von den Platten ? entfernt. Selbstverständlich muss auch die Steigung   CI.   des Keils der Ganghöhe der Schraubenspindel 3, die fest ist, beziehungsweise der Entfernung der einzelnen Platten voneinander angepasst werden. Die Vorwärtsbewegung und Drehung der Mutter 4 samt Keil 5 erfolgt dadurch, dass die Mutter mit einem Stirnrad 8 fest verbunden ist, das in Eingriff steht mit einem Stirnrad 9, das längsverschieblich auf einer Welle 10 angebracht ist. Damit die achsiale gleichzeitige Verschiebung der Zahnräder 8 und 9 gesichert ist, sind ihre Naben ringförmig ausgedreht und greift in diese Ausdrehungen ein Blech 11 ein.

   Das Zahnrad 9 erhält seinen Antrieb durch eine   Triebspindel J,   mit dem entsprechenden Zahnradprofil, welche in Umdrehung versetzt wird. Auf dem zylindrischen Ansatz 13 dieser Triebspindel sitzt ein in der Zeichnung nicht dargestelltes Zahnradgetriebe, das umkehrbar eingerichtet ist. Dieses Getriebe steht so mit der Spindel der Sehlammpresse in Verbindung, dass der Pressstempel gleichzeitig mit dem gegenseitigen Entfernen der Pressplatten zurückgezogen und mit ihrem gegenseitigen Nähern vorgeschoben wird. 



   Die Pressplatten werden vorteilhafterweise nicht bloss an einer ihrer Nasen erfasst und beiseite geschoben, sondern an beiden. Es wird daher eine völlig gleichartige Einrichtung an der zweiten Nase angreifen. Bei der Entfernung der Platten voneinander fällt der Schlammkuchen zum Teil heraus und wird der übrige Teil gelockert. Wird die Einrichtung sodann rückläufig in Bewegung gesetzt, so werden die Pressplatten durch den Keil wieder   aneinander gedrückt,   wobei der gelockerte Schlamm ganz herabfällt. 



   Selbstverständlich sind bauliche Abänderungen der Einrichtung im Rahmen der Erfindung leicht möglich. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung an Sehlammpressen, dadurch gekennzeichnet, dass ein Keil, der mittels einer Sehraubenspindel gedreht und gleichzeitig verschoben wird, zwischen je zwei Pressplatten eindringt, und eine Pressplatte nach der andern zur Seite schiebt. <Desc/Clms Page number 2>
    2. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Sehraubenspindel mittelbar . durch ein Zahnradgetriebe mit umkehrbarer Umlaufrichtung betätigt wird, das mit der Spindel der Schlammpresse so in Verbindung steht, dass der Pressstempel durch das Zahnradgetriebe zurückgezogen bzw. vorgeschoben wird. EMI2.1
AT118766D 1929-05-07 1929-05-07 Vorrichtung an Schlammpressen. AT118766B (de)

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