AT118663B - Aufblasbarer Kautschuk-Hohlkörper. - Google Patents
Aufblasbarer Kautschuk-Hohlkörper.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Aufblasbarer Kautschuk-Hohlkörper. EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> Besondere Vorteile bietet die Erfindung bei ihrer Anwendung an aufblasbaren Hohlkörpern, die nur aus zwei durch eine in der Meridianebene des Körpers liegende umlaufende flache Schweissnaht miteinander verbundenen Gummiplatten bestehen und linsenförmigen Querschnitt aufweisen. Solehe aufblasbare Hohlkörper wirken, gleichviel ob es sich um menschliche Gestalten oder Tierfiguren, z. B. Vierfüssler, handelt, unschön und unnatürlich, weil alle Gliedmassen in der Meridianebene liegen. Aus diesem Grunde sind die aufgeblasenen Hohlkörper zur Aufstellung ungeeignet weil die flachen Schweissnähte der Extremitäten keine Standflächen bieten. Durch die Versteifungsorgane gemäss der Erfindung, z. B. Versteifungsbügel, wird auch dieser Übelstand vermieden, da der Versteifungsbügel die betreffenden Gliedmassen allenfalls aus der Meridianebene heraus biegt, die gewollte Lage der Gliedmassen bestimmt und nötigenfalls auch als Standfläche wirkt. Die Erfindung ist jedoch auch für Kautschukhohlkörper mit nicht linsenförmigem Querschnitt geeignet und findet vorteilhaft an Vierfüsslern Anwendung, z. B. um die beiden Vorder-oder Hinterbeine in der gleichen Ebene gegeneinander oder aber in verschiedene Höhenlagen zu versetzen, z. B. um die Figur eines sich bäumenden Tieres hervorzubringen. Die Versteifungsorgane, z. B. Bügel, bestehen zweckmässig aus verhältnismässig steifem Stoff, der durch einfache Mittel formbar ist, z. B. aus Metalldraht, aus Hartgummilitzen u. dgl. Die Zeichnungen veranschaulichen mehrere beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes, u. zw. zeigen die Fig. 1-3 die Figur eines aus zwei Eautsehukplatten hergestellten Mannes mit gestreckten Armen (Verkehrsschutzmann) in Vorderansicht bzw. im Querschnitt nach Linie IN-XI bzw. III-III der Fig. 1. Fig. 4ist ein Längsschnitt nach IV-IV, Fig. 5 und 6 Querschnitte nach V-V mit geradem und abgebogenem Bügel. Die Fig. 7 und 8 zeigen einen Vierfüssler in Querschnitt ohne und mit Bügel. Fig. 9 zeigt einen Versteifungsbügel in Draufsicht. Die Fig. 10 und 11 stellen einen Vierfüssler in Seitenansicht vor Einführung des Bügels nach Fig. 12, also mit geraden bzw. nach Einführung des Bügels mit gespreizten Beinen dar. Die Fig. 13 und 14 zeigen eine Variante des Mittels zur Einführung des Bügels. Fig. 15 zeigt eine weitere Ausführungsform. Der im aufgeblasenen Zustande im Querschnitt linsenförmige Hohlkörper besteht aus zwei flachen Gummiplatten 1 und 2 (Fig. 2), die in der bekannten Weise durch die in der Meridianebene liegende Sehweissstanznaht 3 miteinander vereinigt sind. An den Beinen, z. B. längs der Sohlenkanten 9, sind Führungsmittel für den Versteifungsbügel, z. B. Schlupfen 22, ausgebildet, etwa dadurch, dass man beim schweissenden Stanzen des rohen Artikels zwei parallele Schweissnähte 21 und 23 herstellt und zwischen diesen einen Streifen unverschweisst lässt, so dass die in den Nähten 21 und 23 vereinigten beiden Kautschukplatten 1, 2 zwischen den Nähten 21, 23 einen flachen Schlauch 22 bilden, in den ein Versteifungsorgan, z. B. Bügel 4, eingesehoben werden kann (Fig. 3). Fig. 15 stellt eine andere Ausführungsform des Führungsmittels im Querschnitt dar, bei der das Führungsmittel als Schlauch ausgebildet ist. Der aus den beiden Platten 1, 2 durch verschweissendes Stanzen hergestellte, breite Vereinigungsgrat 25ist dabei um einen dickwandigen Kautschukselaueh 26 auf sich selbst zurückgebogen und angeklebt. Eine weitere Ausführungsform zum Einstellen der Arme ist in Fig. 1 in gebrochenen Linien und in den Fig. 5 und 6 im Schnitt dargestellt. Gemäss dieser Ausführungsform durchquert der Kautschukschlauch 26 den durch die Platten 1, 2 gebildeten Hohlraum der Figur derart, dass er die beiden Arme der Figur durchsetzt und mit dem luftdichten Abschluss 23 mit deren Wänden verbunden ist. Die Enden des Schlauches 26 münden ins Freie, so dass ein Versteifungsorgan, z, B. ein blanker oder bekleideter Metalldraht 4, in den Schlauch 26 eingeführt werden kann. Durch Biegung des Drahtes 4 kann man die Arme in verschiedene Stellungen bringen. Obwohl das Versteifungsorgan 4 in diesem Falle die Luftkammer der Figur durchsetzt, kann es deren Wandung nicht beschädigen, weil der als Führungsmittel für das Versteifungsorgan 4 dienende Kautschukschlauch 26 von der Luftkammer luftdicht getrennt ist. In die Schlupfen 22 bzw. Schläuche 26 werden die Schenkel des Bügels 4 od. dgl. aus steifem Material, z. B. Hartgummi, Metalldraht, je nach Bedarf ganz oder zum Teil eingeschoben. Dadurch werden die in vorher in der Meridianebene des Hohlkörpers gelegenen Gliedmassen aus dieser Ebene herausgehoben (Fig. 3 und 6) und gelangen dadurch aus der deformierten in die natürliche Stellung. Dies geschieht häufig nicht bloss um der Figur ein naturgetreues Aussehen zu verleihen, sondern um sie auch aufstellen zu können, wobei Bügel 4 als Standfläche dient. Zu diesem Zwecke ist Form und Grösse des Bügels derart zu bemessen, dass nach Einführung des Bügels 4 die Schwerpunktlage des Hohlkörpers stabil ist. Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 7 und 8 wird je ein Bügel 4 in Grate 3 der beiden Vorderbzw, Hinterbeine 5 eines aus vier Blättern hergestellten Vierfüsslers 1 eingeführt, wodurch die Gliedmassen 5 aus der übermässig gespreizten Lage (Fig. 7) in die naturgetreuere Lage (Fig. 8) gelangen. Bei der Ausführungsform nach Fig. 10-12 werden Bügel 4 mit in bezug auf seine Schenkel schrägem Schaft in die Grate der beiden Vorder-bzw. Hinterbeine 5 eingeführt, wobei die gemäss Fig. 10 ursprünglich parallelen Beine 5 in die gegeneinander versetzte schreitende Stellung gelangen (Fig., 11.). <Desc/Clms Page number 3> Bei der Ausführungsform nach Fig. 13-14 weisen die Nahtgrate 3 Schlitze 7 auf, in welche die Bügel 4 durchgesteckt werden, so dass sie stellenweise verborgen in den Nahtgraten liegen. Die die Lage der Gliedmassen bestimmenden Versteifungsorgane können an beliebigen Körperteilen angewendet werden, wo es sich darum handelt, einzelne Körperteile aus ihrer normalen Lage herauszubiegen. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Aufblasbarer Kautschukhohlkörper mit die beliebige gegenseitige Lage einzelner Körperteile, z. B. der Gliedmassen bestimmenden Organen, dadurch gekennzeichnet, dass für diese Führungsmittel angeordnet sind, die die Luftkammer oder andere Hohlräume des Artikels durchsetzen und wenigstens einseitig ins Freie münden.
Claims (1)
- 2. Aufblasbarer KautschukhoNkörper nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die die Luftkammer des Hohlkörpers durchquerenden Führungsmittel von der Luftkammer luftdicht getrennt sind und luftdichte Durchsetzungsstellen an den Wänden des Hohlkörpers aufweisen.3. Aufblasbarer Kautschukhohlkörper nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung von eine lösbare Festlegung der Versteifungs organe gestattende Führungsmittel.4. Aufblasbarer Kautschukhohlkörper nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsmittel aus einem die Luftkammer luftdicht durchquerendem Hohlkörper (Schlauch) besteht.5. Aufblasbarer Kautschukhohlkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsmittel in Form von zum Einschieben der Versteifungsorgane geeignete Schlaufen bzw. schlauchartige Teile des Artikels ausgebildet sind.6. Aufblasbarer Kautschukhohlkörper nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Führungsmittel mit zur Gratlängsrichtung senkrechten Schlitzen versehene Strecken des bzw. der Grate dienen.7. Aufblasbarer Kautschukhohlkörper nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsmittel an den Kanten der Gliedmassen angeordnet sind.8. Aufblasbarer Kautschukhohlkörper nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsmittel aus dem Material der Nahtgrate des Artikels gebildet sind.9. Aufblasbarer Kautschukhohlkörper nach den Ansprüchen 1 bis 5 und 7 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass in dem aus dem Material des Nahtgrates gebildeten Schlupfen od. dgl. ein nachgiebiger Einsatzsehlauch (26) gelagert ist.10. Aufblasbarer Kautschukhohlkörper nach den Ansprüchen 1 bis 5 und 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlupfen oder Schläuche an einem Ende geschlossen sind.11. Bügel zum aufblasbaren Hohlkörper nach den Ansprüchen 1 bis 10, gekennzeichnet durch einen, in dessen Schlupfen oder Schlauch einführbaren Bügel aus steifem Stoff, wie z. B. Metalldraht, Hartgummi usw.12. Bügel nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass seine Schenkel in bezug auf den Steg schräg angeordnet sind.13. Bügel nach den Ansprüchen 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass seine Schenkel in ver- schiedenen Höhenlagen angeordnet sind.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| AT118663T | 1929-07-22 |
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| Publication Number | Publication Date |
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ID=3631115
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|---|---|---|---|
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| AT (1) | AT118663B (de) |
-
1929
- 1929-07-22 AT AT118663D patent/AT118663B/de active
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