AT118601B - Verfahren zur Aufarbeitung von Antimon und Kupfer enthaltenden Legierungen oder Rückständen. - Google Patents

Verfahren zur Aufarbeitung von Antimon und Kupfer enthaltenden Legierungen oder Rückständen.

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AT118601B
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Description


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  Verfahren zur Aufarbeitung von Antimon und Kupfer enthaltenden Legierungen oder   Riickständen.   



   Es ist bekannt, dass sich Metalle von ihren Legierungspartnern durch   Schmelzung   mit Sulfiden trennen lassen, sofern die Affinität ihrer Metallkomponente zu Schwefel einerseits geringer ist als die der Legierungspartner, anderseits aber nicht geringer als die des zu gewinnenden Metalles. Die vorliegende Erfindung nutzt dieses Verhalten zur Gewinnung von Antimon aus Antimon und Kupfer enthaltenden Legierungen oder Rückständen, so beispielsweise zur Aufarbeitung von der Hauptsache nach aus Antimon und Kupfer bestehenden, daneben Blei, Zinn und Verunreinigungen aufweisenden Abfallegierungen (sogenanntem Glanzmetall) aus, die in der Legierungstechnik häufig vorkommen und deren technische Verwendbarkeit die Trennung des Antimon vom Kupfer zur Voraussetzung hat.

   Der Bedingung, dass die Affinität der Metallkomponente des zuzusetzenden Sulfids zu Schwefel nicht geringer sein darf als die des zu gewinnenden Metalles, wird am geeignetsten dadurch entsprochen, dass als zuzusetzendes Sulfid das Sulfid des Antimons genommen wird. Auf diese Weise wird gleichzeitig eine sehr ökonomische Aufarbeitung dieses Sulfides erreicht, dessen Schwefel bei der   bisher üblichen   normalen Verarbeitung grösstenteils ungenutzt verloren ginge. Die zu behandelnden Legierungen werden in entsprechenden Mengenverhältnissen mit Sulfiden des Antimons, z. B. sulfidischen Antimonerzen geschmolzen, deren Antimongehalt sich dadurch unmittelbar mit dem der Legierung vereinigt.

   Zur Beschleunigung der sich abspielenden Reaktionen werden die zuzusetzenden Schwefelverbindungen entweder in zerkleinerter Form mit zerkleinerten Legierungen oder Rückständen gemischt, worauf der Sehmelzprozess einsetzt, oder aber in die vorerst geschmolzene Legierung eingebracht. 



   Die Verwendung elementaren Schwefels zur Gewinnung von Antimon aus seinen Legierungen ist in dem D. R. P. Nr. 431984 beschrieben ; gegenüber diesem Verfahren hat die vorliegende Erfindung den grossen Vorteil, dass sie die Verwendung elementaren Schwefels ganz umgeht, der naheliegenderweise in sehr   grossem Überschusse   aufgewendet werden müsste und von dem der grösste Teil notwendig ungenutzt verlorengehen würde. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Aufarbeitung von Antimon und Kupfer enthaltenden Legierungen oder Rückständen, dadurch gekennzeichnet, dass dieselben behufs Gewinnung des Antimons mit Sulfiden des Antimons oder sulfidischen Antimonerzen im schmelzflüssigen Zustande behandelt werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT118601D 1928-05-19 1928-05-19 Verfahren zur Aufarbeitung von Antimon und Kupfer enthaltenden Legierungen oder Rückständen. AT118601B (de)

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