AT118368B - Verfahren zur Erzeugung von Gasen hohen Druckes aus ihren tief siedenden Flüssigkeiten. - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung von Gasen hohen Druckes aus ihren tief siedenden Flüssigkeiten.

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AT118368B
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Industriegasverwertung Mbhg
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Erzeugung von Gasen hohen Druckes ans ihren tief siedenden
Flüssigkeiten. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Erzeugung von Gasen hohen Druckes aus ihren tief siedenden Flüssigkeiten und ist dadurch gekennzeichnet, dass in Gasverteilungssystemen, die mit verschiedenen Druckstufen arbeiten, beim Übergang vom flüssigen in den gasförmigen Aggregatzustand in geschlossenen   Druckbehältern   hervorgerufene selbsttätige Drucksteigerung von Gasen, die durch Überhitzung bis zu hohem Druck getrieben werden kann, zur Wandlung der Spannung der Gase niedrigen Druckes in höheren und umgekehrt benutzt wird, wobei Gase mittlerer Spannung mit Hilfe von Injektoren (Kompression) auf höheren Druck gebracht und Mitteldruckgase bis zur Gasleere (durch Saugwirkung) weiter entspannt werden. 



   Die Ziele des Verfahrens laufen darauf hinaus, in Druckgasentwicklungsanlagen etwaige Verluste in den Betriebspausen auszuschliessen und dadurch gleichsam die Zeitdauer der verlustlosen Aufspeicherung von Flüssigkeit und Gasen in geschlossenen Behältern zu steigern. 
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 der Regel für eine ganze Arbeitsperiode (einen Tag oder mehrere Stunden) berechnet ist, während der Niederdruckflüssigkeitsbehälter 10 Vorrat für einen wesentlich längeren Zeitraum aufzunehmen bestimmt ist. Da der Behälter 8 um vieles kleiner ausfallen kann als der   Behälter 10,   so kann er auch mit verhältnismässig stärkerer Wandung als Hochdrucktank ausgebildet werden.

   Das in ihm   entwickelte   
 EMI2.2 
 13 und 14 lässt sieh der gleiche Vorgang, wie an Hand der Fig. 1 dargestellt,   durchführen.  
Es wird noch darauf hingewiesen, dass es lediglich auf die örtlichen   Betriebsverhältnisse   ankommt, ob man die Vorrichtung 2   oder a   verwendet. Der Unterschied in der Funktion der beiden Vorrichtungen besteht darin, dass der   Höchstdruck   im   Hochdruckumfüllvergaer   2 nach sehr kurzer Zeit erreicht ist und bis unter Umständen über 150 Atm. getrieben werden   kann ; während   die Erzielung des   Hoehstdruekes   in dem Behälter 8 eine längere Zeit beansprucht, dafür derselbe aber eine grössere Ergiebigkeit hat.

   Ersterer, nämlich Behälter 2, befindet sich in   einem WasEerbad.   Daher ist die Intensität der Wärmezufuhr sehr bedeutend. Der Flüssigkeitstank 8 befindet sich in einer Isoliersehiehte. 



   Naturgemäss ist es praktisch gleichgültig, ob an Stelle des Druckgefässes   5   die Behälter 6,7 treten und umgekehrt. In diesem Falle sind nur die Rohrleitungsanschlüsse zu ändern. Ebenso kann auch die Anzahl der Flaschen der Druckgefässmagazine je nach Bedarf und Zweck der Anlage beliebig verändert werden, gleichfalls die Anzahl der Vergaser. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur   Drucksteigerung von Niederdruckgasen   mittels eines durch Hochdruckgase betriebenen Strahlapparates in einem Gasverteilungssystem für schwer verflüssigbare Gase, dadurch gekennzeichnet, dass der hohe Druck des. Treibgases des Strahlapparates durch Wiedervergasung flüssiger Phase des betreffenden Gases in einem geschlossenen   Druckbehälter   hervorgerufen wird, wobei unter Umständen eine weitere Drucksteigerung durch Überhitzung des Gases bewirkt werden kann.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verlustgase eines Niederdruckbehälters für verflüssigtes Gas das zu komprimierende Niederdruckgas sind.
AT118368D 1927-01-14 1927-12-03 Verfahren zur Erzeugung von Gasen hohen Druckes aus ihren tief siedenden Flüssigkeiten. AT118368B (de)

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