AT118284B - Zeilenlängen-Überwachungseinrichtung für Setz- und Gießmaschinen. - Google Patents
Zeilenlängen-Überwachungseinrichtung für Setz- und Gießmaschinen.Info
- Publication number
- AT118284B AT118284B AT118284DA AT118284B AT 118284 B AT118284 B AT 118284B AT 118284D A AT118284D A AT 118284DA AT 118284 B AT118284 B AT 118284B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- line
- wedges
- monitoring device
- typesetting
- casting machines
- Prior art date
Links
- 238000005266 casting Methods 0.000 title description 4
- 238000012806 monitoring device Methods 0.000 title description 4
- 230000007717 exclusion Effects 0.000 claims description 4
- 230000008033 biological extinction Effects 0.000 claims 1
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 claims 1
- 238000009958 sewing Methods 0.000 description 1
Landscapes
- Manufacturing Of Electrical Connectors (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1>
Zeilenlängen-Überwachungseinrichtung für Setz-und Giessmaschinen.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Überwachungseinrichtung für Setz-und Giessmaschinen, bei der zur Anzeige der Gussfähigkeit der Zeile eine elektrische Lampe dient, die vor Vollendung der Zeile aufleuchtet und bei Erreichung der Gussfähigkeit der Zeile erlischt. Man hat bereits bei Setzmaschinen eine Läutevorrichtung verwendet, die kurz vor Beendigung der Zeile in Tätigkeit gesetzt wird. Die Betäti- gung erfolgt aber viel zu spät, um dem Setzer die Vollendung der Zeile ohne Schwierigkeiten zu ermöglichen und wird ausserdem leicht überhört, so dass der Setzer den Zeilenbegrenzungsschieber stets aufmerksam beobachten muss, was die Arbeit erschwert und verlangsamt. Die Vorrichtung nach der Erfindung macht dies überflüssig.
Das Aufleuchten der Lampe wird ohne besondere Aufmerksamkeit bemerkt und erfolgt so lange Zeit vor Vollendung der Zeile, dass auch der schnellste Setzer rechtzeitig auf das herannahende
Zeilenende aufmerksam gemacht wird. Ausserdem macht diese Vorrichtung jedes Nachstecken von Material mit der Hand überflüssige da in jedem Falle die Ausschliessung der Zeilen durch die vorhandenen Keile bewirkt wird, ohne gegen die satztechnischen Regeln zu verstossen.-
Die Zeichnung zeigt beispielsweise eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes in schema- tischer Darstellung.
2 ist der Sammlerschlitten, der in den Führungsschienen 1 beweglich ist. Auf dem Sammler- schlitten 2 befindet sich der mittels der Knebelschraube 4 einstellbare Zeilenbegrenzungsschieber 3, dessen zwangsläufige, linksseitige Fortbewegung an dem Anschlag 5 seine Begrenzung findet. Auf dem
Rahmen der Setzmaschine, der nicht dargestellt ist, ist durch Schrauben 8 die Platte 7 befestigt. Diese trägt einen Kontaktstreifen 9, der mit dem auf dem Zeilenbegrenzungsschieber 3 befestigten Kontakt- bügel 6 zusammenwirkt. Der Kontaktstreifen 9 ist von dem Maschinenrahmen isoliert und steht durch die Leitung 14 mit der Lampe 16 in Verbindung, die im Gesichtsfeld des Setzers am besten oberhalb der
Tastatur angeordnet ist.
Die Lampe ist an die Stromquelle 13 angeschlossen, die bei 15 mit dem
Maschinenrahmen in Verbindung steht, so dass bei Berührung der Kontakte 6 und 9 der Lampenstrom- kreis geschlossen wird.
Die Einstellung der Vorrichtung erfolgt nach der normal geringsten Wortzwischenräumeanzahl (Keilzahl) des zu setzenden Satzes.
Zwei Beispiele sollen dies näher erklären : Bei einer Zeitung sind in 100 Zeilen zwei Zeilen mit je vier Wortzwischenräumen, sechs Zeilen mit je fünf Wortzwischenräumen und die übrigen 92 Zeilen haben je sechs und mehr Keile, so dass die normale, geringste Keilanzahl vier beträgt. Die Vorrichtung wird in diesem Falle so eingestellt, dass im Momente des Erlöschens des Lichtes die Zeilen mit vier Keilen unbedingt gegossen werden.
In 100 Zeilen eines schmäleren Satzes sind : sechs Zeilen mit je drei Keilen, zehn Zeilen mit je vier Keilen und die übrigen 84 Zeilen enthalten je fünf und mehr Keile : in diesem Falle wird die Vorrich- tung derart eingestellt, dass im Momente des Erlöschens des Lichtes die Zeilen mit je drei Keilen unbedingt i gussfähig sind.
Zur Ausschliessung verwendet man Keile, die im Minimum 1'15 mm und im Maximum 3'35 mm betragen. Mit diesen Keilen wird das zeitraubende Naehsteeken von Ausschluss mit der Hand gänzlich erspart. Die äusserste Aussehliessmögliehkeit eines solchen Keiles beträgt genau 2 mm. Beim zuerst ange- führten Beispiel wird daher die Vorrichtung derart eingestellt, dass der Abstand des Zeilenbegrenzungsschiebers vom Anschlag 5 bei Erlöschen der Lampe 16 4 x 2 mm = 8 mm beträgt. Beim weiteren Beispiel beträgt dieser Abstand 3x2=6 mm. Die Breite des Bügels 6, der als Zeiger dient, ist ein Vielfaches
EMI1.1
<Desc/Clms Page number 2>
- Geht aber vor dem Erlöschen des Lichtes ein Wort z.
B. : schwächere, das satzteehnisch nicht abgeteilt werden darf, nicht mehr in die Zeile, so zeigt der Bügel 6 durch seine Stellung auf dem Kontaktstreifen 9 an, ob die Zeile gussfähig ist. Dies kann man leicht mit einem Blick aus der Stellung des Bügels 6 zum Kontaktstreifen 9 und der in der Zeile vorhandenen Keile feststellen, doch ist dies praktisch nicht von Bedeutung.
PATENT-ANSPRÜCHE :.
1. Zeilenlängen-Überwachungseinrichtung für Setz- und Giessmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass zur Anzeige der Gussfähigkeit der Zeile eine elektrische Lampe dient, die vor Vollendung der Zeile aufleuchtet und bei Erreichung der Gussfähigkeit der Zeile erlischt.
Claims (1)
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Betätigung der Lampe zwei Kontakte dienen, von'denen der eine am Gestell der Maschine, der andere auf einem sich entsprechend der Vollendung der Zeile fortbewegenden Organ' (Zeilenbegrenzungsschieber) angeordnet ist.3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktvorrichtung im Gesichtsfeld der Bedienungsperson angeordnet ist.4. Einrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der bewegliche Kontakt als Zeiger (6) ausgebildet ist.5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung des Kontakt- sreifens durch seine Lage zum Zeiger (6) die Beurteilung der Gussfähigkeit bei einer ungewöhnlichen Anzahl von Ausschliessungskeilen in der Zeile gestattet.6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite des Zeigers und die Entfernung vom Erlöschen des Lichtes bis zum Anschlag ein Vielfaches des Ausschliessungsbetrages eines Keiles sind. EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT118284T | 1929-07-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT118284B true AT118284B (de) | 1930-06-25 |
Family
ID=3630906
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT118284D AT118284B (de) | 1929-07-22 | 1929-07-22 | Zeilenlängen-Überwachungseinrichtung für Setz- und Gießmaschinen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT118284B (de) |
-
1929
- 1929-07-22 AT AT118284D patent/AT118284B/de active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| AT118284B (de) | Zeilenlängen-Überwachungseinrichtung für Setz- und Gießmaschinen. | |
| DE654413C (de) | Auswertungsmaschine fuer Karten mit Lochkombinationen | |
| DE386523C (de) | Hilfsvorrichtung zur zeitweiligen Unterbrechung der Papierschaltung fuer Maschinen zur Herstellung von Registerlochstreifen | |
| DE940496C (de) | Anordnung zum Pruefen von Lochkarten | |
| DE498964C (de) | Elektrische Kathodenglimmlichtlampe | |
| DE262555C (de) | ||
| DE530566C (de) | Zeilenlaenge-UEberwachungseinrichtung fuer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen, bei welcher ein Laempchen waehrend des Setzvorganges das Zeilenende anzeigt | |
| DE471964C (de) | Schaltvorrichtung zur Abaenderung elektrischer Universal-Lichtreklame | |
| DE399200C (de) | Einrichtung zur elektromagnetischen Lichtschaltung fuer Filmkopiermaschinen | |
| DE375088C (de) | Registerstreifenlochmaschine, bei welcher der Fehlbetrag der Kegelweiten zur Zeilenausschliessung nach Bedarf auf Spatien oder Schriftzeichen verteilt werden kann | |
| DE585003C (de) | Mess- oder UEbertragungsgeraet fuer Grossanzeige | |
| DE921052C (de) | Geraet zum Auslesen von Prueflingen nach Toleranzstufen | |
| AT30675B (de) | Schaltung zum Betriebe von Schriftsetzmaschinen mittels durch Registerstreifen gesteuerter elektrischer Ströme. | |
| DE927852C (de) | Vorrichtung zur Herstellung eines Registerstreifens zum Steuern von Lichtsetzmaschinen | |
| DE213375C (de) | ||
| DE448410C (de) | Vorrichtung zum Fernanzeigen von Temperatursteigerungen durch Schliessen von Kontakten beim Ausdehnen von Metallkoerpern | |
| AT51813B (de) | Matrizensetz- und Zeilengießmaschine zur Herstellung von gemischtem Satz. | |
| DE39672C (de) | Aufgebeapparat für elektrische Signallampen - Systeme | |
| DE972633C (de) | Schreibmaschine, insbesondere Buchungsmaschine, mit feststehendem Tastenfeld | |
| DE971969C (de) | Lichtsignal-Stellenwertanzeiger fuer Buchungsmaschinenaggregat | |
| DE603218C (de) | Einrichtung zur UEbertragung von im Einstellwerk einer Addiermaschine eingestellten Betraegen auf eine Anzeigevorrichtung | |
| DE353878C (de) | Vorrichtung zur Bemessung der Zeilenausschliessung | |
| DE568380C (de) | Lichtreklamevorrichtung | |
| AT26634B (de) | Registrierkasse mit auf größere Entfernungen sichtbarer Anzeige. | |
| AT87284B (de) | Elektrische Anzeigevorrichtung. |