AT118284B - Zeilenlängen-Überwachungseinrichtung für Setz- und Gießmaschinen. - Google Patents

Zeilenlängen-Überwachungseinrichtung für Setz- und Gießmaschinen.

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AT118284B
AT118284B AT118284DA AT118284B AT 118284 B AT118284 B AT 118284B AT 118284D A AT118284D A AT 118284DA AT 118284 B AT118284 B AT 118284B
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Josef Muehlehner
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Josef Muehlehner
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Description


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    Zeilenlängen-Überwachungseinrichtung   für   Setz-und Giessmaschinen.   



   Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Überwachungseinrichtung für   Setz-und Giessmaschinen,   bei der zur Anzeige der Gussfähigkeit der Zeile eine elektrische Lampe dient, die vor Vollendung der Zeile aufleuchtet und bei Erreichung der Gussfähigkeit der Zeile erlischt. Man hat bereits bei Setzmaschinen eine Läutevorrichtung verwendet, die kurz vor Beendigung der Zeile in Tätigkeit gesetzt wird. Die Betäti- gung erfolgt aber viel zu spät, um dem Setzer die Vollendung der Zeile ohne Schwierigkeiten zu ermöglichen und wird ausserdem leicht überhört, so dass der Setzer den   Zeilenbegrenzungsschieber   stets aufmerksam beobachten muss, was die Arbeit erschwert und verlangsamt. Die Vorrichtung nach der Erfindung macht dies überflüssig.

   Das Aufleuchten der Lampe wird ohne besondere Aufmerksamkeit bemerkt und erfolgt so lange Zeit vor Vollendung der Zeile, dass auch der schnellste Setzer rechtzeitig auf das herannahende
Zeilenende aufmerksam gemacht wird. Ausserdem macht diese Vorrichtung jedes Nachstecken von Material mit der Hand   überflüssige   da in jedem Falle die Ausschliessung der Zeilen durch die vorhandenen Keile bewirkt wird, ohne gegen die satztechnischen Regeln zu verstossen.-
Die Zeichnung zeigt beispielsweise eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes in schema- tischer Darstellung. 



   2 ist der Sammlerschlitten, der in den   Führungsschienen   1 beweglich ist. Auf dem Sammler- schlitten 2 befindet sich der mittels der Knebelschraube 4 einstellbare Zeilenbegrenzungsschieber 3, dessen zwangsläufige, linksseitige Fortbewegung an dem Anschlag   5   seine Begrenzung findet. Auf dem
Rahmen der Setzmaschine, der nicht dargestellt ist, ist durch Schrauben 8 die Platte 7 befestigt. Diese trägt einen Kontaktstreifen 9, der mit dem auf dem   Zeilenbegrenzungsschieber   3 befestigten Kontakt- bügel 6 zusammenwirkt. Der Kontaktstreifen 9 ist von dem Maschinenrahmen isoliert und steht durch die Leitung   14   mit der Lampe 16 in Verbindung, die im Gesichtsfeld des Setzers am besten oberhalb der
Tastatur angeordnet ist.

   Die Lampe ist an die Stromquelle 13 angeschlossen, die bei   15   mit dem
Maschinenrahmen in Verbindung steht, so dass bei Berührung der Kontakte 6 und 9 der   Lampenstrom-   kreis geschlossen wird. 



   Die Einstellung der Vorrichtung erfolgt nach der normal   geringsten Wortzwischenräumeanzahl   (Keilzahl) des zu setzenden Satzes. 



   Zwei Beispiele sollen dies näher erklären : Bei einer Zeitung sind in 100 Zeilen zwei Zeilen mit je vier Wortzwischenräumen, sechs Zeilen mit je fünf Wortzwischenräumen und die übrigen 92 Zeilen haben je sechs und mehr Keile, so dass die normale, geringste Keilanzahl vier beträgt. Die Vorrichtung wird in diesem Falle so eingestellt, dass im Momente des Erlöschens des Lichtes die Zeilen mit vier Keilen unbedingt gegossen werden. 



   In 100 Zeilen eines schmäleren Satzes sind : sechs Zeilen mit je drei Keilen, zehn Zeilen mit je vier Keilen und die übrigen 84 Zeilen enthalten je fünf und mehr Keile : in diesem Falle wird die Vorrich- tung derart eingestellt, dass im Momente des Erlöschens des Lichtes die Zeilen mit je drei Keilen unbedingt   i gussfähig sind.   



   Zur Ausschliessung verwendet man Keile, die im Minimum   1'15   mm und im Maximum 3'35 mm betragen. Mit diesen Keilen wird das zeitraubende   Naehsteeken   von Ausschluss mit der Hand gänzlich erspart. Die äusserste   Aussehliessmögliehkeit   eines solchen Keiles beträgt genau 2 mm. Beim zuerst ange- führten Beispiel wird daher die Vorrichtung derart eingestellt, dass der Abstand des Zeilenbegrenzungsschiebers vom Anschlag 5 bei Erlöschen der Lampe 16 4 x 2 mm = 8 mm beträgt. Beim weiteren Beispiel beträgt dieser Abstand   3x2=6 mm. Die   Breite des Bügels 6, der als Zeiger dient, ist ein Vielfaches 
 EMI1.1 
 

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 - Geht aber vor dem Erlöschen des Lichtes ein Wort z.

   B. : schwächere, das   satzteehnisch   nicht abgeteilt werden darf, nicht mehr in die Zeile, so zeigt der Bügel 6 durch seine Stellung auf dem Kontaktstreifen 9 an, ob die Zeile gussfähig ist. Dies kann man leicht mit einem Blick aus der Stellung des Bügels 6 zum Kontaktstreifen 9 und der in der Zeile vorhandenen Keile feststellen, doch ist dies praktisch nicht von Bedeutung. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :. 



   1.   Zeilenlängen-Überwachungseinrichtung   für Setz- und Giessmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass zur Anzeige der Gussfähigkeit der Zeile eine elektrische Lampe dient, die vor Vollendung der Zeile aufleuchtet und bei Erreichung der Gussfähigkeit der Zeile erlischt.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Betätigung der Lampe zwei Kontakte dienen, von'denen der eine am Gestell der Maschine, der andere auf einem sich entsprechend der Vollendung der Zeile fortbewegenden Organ' (Zeilenbegrenzungsschieber) angeordnet ist.
    3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktvorrichtung im Gesichtsfeld der Bedienungsperson angeordnet ist.
    4. Einrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der bewegliche Kontakt als Zeiger (6) ausgebildet ist.
    5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung des Kontakt- sreifens durch seine Lage zum Zeiger (6) die Beurteilung der Gussfähigkeit bei einer ungewöhnlichen Anzahl von Ausschliessungskeilen in der Zeile gestattet.
    6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite des Zeigers und die Entfernung vom Erlöschen des Lichtes bis zum Anschlag ein Vielfaches des Ausschliessungsbetrages eines Keiles sind. EMI2.1
AT118284D 1929-07-22 1929-07-22 Zeilenlängen-Überwachungseinrichtung für Setz- und Gießmaschinen. AT118284B (de)

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