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Vorrichtung zur Abgabe angezündeter Zigarren und Zigaretten.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Abgabe angezündeter Zigarren oder Zigaretten, welche Vorrichtung an allen möglichen Plätzen, in Fahrzeugen, Hotels, öffentlichen Gebäuden oder Privatwohnungen gebraucht werden kann.
Gemäss der Erfindung sind an den gegenüberliegenden Enden eines Zigaretten- (oder Zigarren-) Halters eine Saug-und eine Zündvorrichtung und Mittel zum Verschieben des Halters zwischen diesen beiden Vorrichtungen vorgesehen, um die Zigarette in Eingriff mit der Saugvorrichtung zu bringen, worauf diese sowie die Zündvorrichtung betätigt werden. Letztere besteht zweckmässig aus Mitteln zur Erzeugung eines brennbaren Gases, das durch Funken entzündet wird. Die Zigaretten oder Zigarren werden einzeln durch einen Auswerfer von einem Magazin einem Tablett zugeführt, auf welchem sie durch ausschwingbare, federnde Finger in Stellung gehalten werden und so mit dem Tablett gegen die Saugvorrichtung verschoben werden. Die Bewegung des Tabletts ist senkrecht zu der des Auswerfers.
Das Tablett trägt weiterhin eine Kappe zum Auslöschen der Flamme bei der Rückbewegung. Sämtliche Vorrichtungen werden durch eine ausschwingbare Welle angetrieben und sind von einem Gehäuse, welches das Magazin enthält, eingeschlossen. Der Boden des Magazins wird durch den Auswerfer abgedeckt, welcher Vorsprünge zur Bewegung der Zigaretten enthält, um ein Festklemmen derselben im Magazin zu verhindern. Nach Ausschwingung eines Handhebels zur Drehung der Antriebswelle, welche durch Federn zurückgedreht wird, wobei sämtliche Teile in ihre Anfangslage zurückbewegt werden, liegt die angezündete Zigarette frei ergreifbar im Halter.
In den Figuren ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt.
Wie in den Fig. 1 und 2 gezeigt, schliesst das rechteckige Gehäuse die Arbeitsteile der Vorrichtung vollkommen ein. Die Decke 1 des Gehäuses hat zwei durch angelenkte Deckel 2 und 3 abdeckbare Öffnungen. Der grössere deckt das Magazin und die darin enthaltenen Zigaretten ab und ist vorn zwecks leichten Abschwingens mit einem Fingerstück versehen. Der andere deckt einen Raum neben dem Magazin ab, durch welchen die Bewegungsvorrichtungen eingesehen werden können. Auch dieser Deckel hat ein Fingerstück zum leichten Abschwingen. Die Grundplatte 4 besitzt an den Ecken Füsse 6. Vorn hat das Gehäuse eine Verlängerung 6, welche den Behälter 7 für die entflammbar Flüssigkeit abdeckt (Fig. 3).
Die vordere Wand 8 des Gehäuses ist mit einer Öffnung 9 versehen, durch welche die Unterstützung 10 des Halters 11 ragt und durch welche die Klemmfinger greifen. Durch diese Öffnung 9 werden die Zigaretten einzeln durch einen hin und her schwingbaren Auswerfer abgegeben, wie in den Fig. 10,13 und 14 gezeigt.
An einem Ende der Verlängerung 6 ist ein Schlitz 12 vorgesehen, durch welchen der Handhebel. M ragt, welcher am äusseren Ende mit einem Fingerstück 14 ausgerüstet ist. Das einschliessende Gehäuse hat keine Bodenplatte ; als solche dient die Grundplatte 4 ; auf welcher das Gehäuse in passender Weise befestigt ist. Die verschiedenen Arbeitsteile der Vorrichtung werden jetzt in der Reihenfolge, in welcher sie in Tätigkeit treten, beschrieben.
Die Grundplatte 4 hat zwei in Längsrichtung verlaufende, parallele, aufrechte Unterstützungplatten Mund M (Fig. 5-8), in welchen am rechten Ende eine Welle 17 gelagert ist, auf welcher Hülsen 18 für eine Anzahl Betätigungsglieder (Hubscheiben) befestigt sind. Das vordere Ende der Welle dringt durch die vordere Platte M hindurch und trägt einen Handhebel13 zwecks Drehung der Welle. Gerade hinter der vorderen Platte trägt die Welle eine Hubscheibe 19, welche ungefähr von der Form eines Segmentes ist, dessen untere linke Spitze abgerundet ist. Hinter dieser Hubscheibe sitzt eine andere Hubscheibe 20 für die Betätigung der Zündvorrichtung, welche einen Hebel 21 trägt. Das untere Ende dieses Hebels ist als Haken 22 ausgebildet, in sein oberes Ende ist eine Spiralfeder 23 eingehakt, welche anderseits in eine Öffnung der Hubscheibe 20 eingehängt ist.
Durch diese Feder wird der Hebel 21 gewöhnlich in Uhrzeigerrichtung gedreht und in Berührung mit einem Anschlag 24 der Hubscheibe 20 gehalten. Hinter dieser Hubscheibe sitzt eine weitere Hubscheibe 26 zur Betätigung des Auswerfers.
Diese Hubscheibe hat, wie in Fig. 5 gezeigt, einen Schlitz 26, der an einem Ende offen ist. Von diesem offenen Ende nach abwärts ist der Umfang 27 exzentrisch. Hinter dieser Hubscheibe sitzt die HubScheibe 25 zur Betätigung eines Blasebalges (Fig. 6, 7 und 8). Diese Hubscheibe erstreckt sich nach oben und nach links und hat einen Umfangsteil 29, der mit einem Vorsprung 30 einer dreieckigen Anschlagsplatte 31 zusammenwirkt, welche drehbar von der hinteren Unterstützungsplatte 16 getragen wird.
Die Hubscheibe 28 hat einen seitlich verlaufenden Ansatz 32, in welchem eine kräftige Feder 33 eingehakt ist, deren anderes Ende mit einem Blasebalghebel verbunden ist. Schliesslich ist auf der Antriebswelle 17 eine Hubscheibe angeordnet, die zum Auslösen und zum Festhalten einer Klinke dient. Der Auslöseteil 34 der Hubscheibe hat die Form eines nach unten verlaufenden Armes, dessen Hubteile 35 mit einem Ende der dreieckigen Platte 31 zusammenwirkt, um letztere fest gegen ein Ende der Stange 36 zu halten, welche auf der Rückseite der Unterstützungsplatte 16 verschiebbar gelagert und mit dem Hebel zur Betätigung des Blasebalges verbunden ist. Dieser Hebel hat die Form eines Winkelhebels, wie Fig. 8 zeigt.
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Wenn der Handhebel ausgeschwungen wird, um die Welle 17 zu drehen, so wird zuerst der in den Fig. 10, 13 und 14 gezeigte Zigarettenauswerfer betätigt. Dieser Auswerfer ist als Segment eines Hohlzylinders ausgebildet, dessen Enden 37 mit ringförmigen Lagern 38 versehen sind, durch welche eine Welle 39 hindurchgeht, welche in Armen 40 der Unterstützungsplatte 16 gelagert ist. Welle und Lager drehen sieh zusammen und das rechte Ende der Welle trägt einen Querstift 41, der mit Spiel in den Schlitz 26 der Hubscheibe 25 greift (Fig. 5). Der Auswerfer hat an seinem Umfang eine in Längsrichtung verlaufende Vertiefung 42, welche zwischen dem Schild 43 und dem Teil 44liegt.
Letzterer trägt eine Anzahl radialer Vorsprünge 45, die auf die Zigaretten im Magazin 46 einwhken, um diese zu bewegen, wenn der Teil 44 den Boden des Magazins bildet, wie in den Fig. 13 und 14 dargestellt. Das Magazin ist ein rechteckiger Behälter mit schräger Bodenwand 47, oben offen, durch den Deckel 2 abdeckbar und hat an der Vorderwand nahe der Öffnung, in welcher der Auswerfer arbeitet, eine gekrümte Kante 48. Die normale Stellung des Auswerfers ist in Fig. 10 gezeigt, in welcher eine Zigarette in der Mulde oder Vertiefung 42 ruht. Diese hat zwei querverlaufende Winkelschlitze 49 nahe der vorderen Kante.
Der Auswerfer bildet in allen Stellungen einen beweglichen Verschluss der Bodenöffnung des Magazins und das Schild 43 verhindert das Herausfallen der Zigaretten aus dem Magazin in dessen in Fig. 10 gezeigter Lage und in die Arbeitsteile der Vorrichtung, wenn der Auswerfer die in den Fig. 13 und 14 gezeigte Lage einnimmt. Die gekümmte Kante 48 verhindert ein Ansammeln der Zigaretten an dieser Stelle.
Der Teil 27 der Auswerferhubseheibe, der in Berührung mit dem Teil 41 steht, hält den Auswerfer in der in den Fig. 13 und 14 gezeigten Lage, während andere Wirkungen der Vorrichtung ausgeführt werden und der geschlitzte Teil der Auswerferhubscheibe arbeitet mit dem Stift 41 der Welle 39 zusammen, um den Auswerfer aus der in Fig. 10 gezeigten Lage in die Lage nach Fig. 13 und wieder zurückzuschwingen. Wenn der Auswerfer hin und her gedreht wird, werden die Zigaretten im Magazin durch die Vorsprünge 45 bewegt und so ein Festklemmen der Zigaretten im Magazin verhindert. Wie in Fig. 13 dargestellt, rollen die Zigaretten ohneweiters von der Mulde des Auswerfers auf den Halter 11.
Wird der Handgriff 13 ausgeschwungen, so wird der Auswerfer entgegen der Uhrzeigerbewegung gedreht und erreicht die in Fig. 13 gezeigte Lage mit einem Stoss, wodurch die Zigarette zwangsweise herausgeworfen wird und auf den Halter fällt. Der verbleibende Teil der Ausweiferhubscheibe hält den Auswerfer in der in Fig. 13 gezeigten Lage, während der Verschiebung des Halter und der Ausschwingung der Klemmfinger. Bei Rücksehwingung des Handhebels 13 schwingt auch der Auswerfer in die normale Anfangslage zurück, auch die andern Arbeitsteile werden in ihre Anfangslage zurückbewegt.
Nachdem eine Zigarette aus dem Magazin auf den Halter gelangt ist, muss sie darauf festgeklemmt werden, jedoch so, dass sie weder zerdrückt noch das Papier beschädigt wird. Dies wird durch zwei federnde Klemmarme 50 erzielt, welche-wenn der Auswerfer die in Fig. 13 gezeigte Stellung erreichtdurch die Winkelsehlitze 49 der Mulde des Auswerfers in Berührung mit der Zigarette kommen, wie in Fig. 14 dargestellt. Die Klemmarme können von beliebiger Form sein und bilden zweckmässig Teile einer Platte 51, welche an den gegenüberliegenden Enden rechtwinkelig abgebogene Lagerteile 52 hat. Durch die Ansätze 52 geht eine Welle 53 oder kurze Bolzen, welche von den Ansätzen 54 der Unterstützungen 10 getragen werden.
Von der unteren Kante der Platte 51, welche die Klemmarme trägt, geht ein Arm 55 aus, in welchen ein Ende einer Feder 56 festgemacht ist, deren anderes Ende am linken Ende des Hebels 57 eingehakt ist, welcher drehbar von der Unterstützungsplatte 15 getragen wird und nahe seiner Lagerstelle (am rechten Ende) eine schräge Leiste 58 (Fig. 5) aufweist, welche mit der Hubscheibe 19 zusammenwirkt.
Eine Feder 59 ist mit einem Ende an der Grundplatte der Maschine befestigt und steht mit dem andern Ende in Berührung mit der Leiste 58 des Hebels 57, um diesen normalerweise in gehobener Stellung und damit die Klemmarme in der rückwärtigen, unwirksamen Lage zu halten, wie in Fig. 10 dargestellt.
Das freie Ende des Klemmhebels hat einen aufrecht stehenden Teil 60, der in Berührung mit dem Arm 00 der Platte 51 steht. Dieser Teil 60 verhindert, dass die Klemmarme hart auf die Zigarette aufschlagen, wodurch das Papier oder der Tabak beschädigt werden könnte. Die Feder zwischen den Armen 55 und dem Hebelende bildet eine nachgiebige Verbindung zwischen Hebel und Klemmplatte, ! b dass letztere mit der Zigarette seitlich verschoben werden kann, um die Zigarette mit der Saugvorrichtung in Eingriff zu bringen. Nachdem die Klemmarme ihre Aufgabe erfüllt haben, werden sie zur richtigen Zeit schnell losgelassen und zurückgezogen, so dass sie das Rückechwmgen des Auswerfers nicht behindern. Es kann natürlich für das Festklemmen der Zigarette ein einziger Arm vorgesehen sein. Bei Zurückschwingen des Handhebels 13 werden auch die Klemmarme in ihre Anfangslage zurückbewegt.
Nachdem eine Zigarette vom Magazin durch den Auswerfer auf den Halter gelegt und darauf wie oben beschrieben festgeklemmt worden ist, werden bei weiterem Ausschwingen des Handhebels 13 Halter 11 und Klemme 50 mit der Zigarette in Längsrichtung verschoben. Dies wird durch die Berührung der Hubscheibe 19 mit dem Winkelende 61 der Verlängerung 62 der Halterunterstützungsplatte 10 bewerkstelligt, auf welcher-wie die Fig. 5 und 7 zeigen-die Klemmplatte drehbar gelagert ist und welche von der vorderen Unterstützungsplatte 15 durch Stifte 63 verschiebbar unterstützt wird, die durch Schlitze der Platte 10 dringen. Die Platte 10 und die Klemmplatte werden also unter Einwirkung der Hubscheibe 19 in Längsrichtung zum Apparat in einer geraden Linie nach links verschoben, nachdem
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diese Hubscheibe die Leiste 58 des Klemmhebels 57 verladen hat.
Diese Bewegung des Halters und der Klemme findet gegen die Spannung der Feder 65 statt, welche am oberen Ende der Platte 10 und rechts
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gestattet, welche dabei gespannt wird, jedoch die nachgiebige Verbindung der Klemmplatte mit dem Hebel aufrecht erhält.
Am vorderen Ende der Vorrichtung unter dem rechten Ende der Gehäuseverlängerung 6, nahe der Achse des Handhebels 13, befindet sich der Behälter 1, welcher die Form einer rechteckigen Kammer hat und ungefähr in der Mitte mit einem lotrechten Teil 67 (Fig. 3,4, 6,8, 9) versehen ist. Der Boden des Behälters hat eine Öffnung zum Einfüllen des Brennstoffes wie Benzin, Alkohol od. dgl. Die Öffnung wird durch einen Schraubenstöpsel 68 (Fig. 3) abgeschlossen, welcher von einer Abdiehtungsscheibe umgeben ist. Der Teil 61 ist so angeordnet, dass ein Absatz entsteht, über welchem eine gehärtete Stahlrolle 69 liegt, deren Umfang rauh ist, um durch Reibung Funken zu erzeugen. Die Rolle sitzt auf einer Welle 70, welche in den Unterstützungswänden 15, 16 gelagert ist.
Der Teil 67 trägt an der linken Seite ein Dochtrohr M, dessen äusseres'Ende einen zylindrischen Kopf 12 aufweist, der als Anschlag für eine Kappe 73 dient, welche von einer Verlängerung 74 des Halters getragen wird und zum Auslöschen
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kappe M durch eine Feder 65 in der in den Fig. 3 und 4 gezeigten Lage gehalten, welche Feder den
Zigarettenhalter in seiner rechten Endstellung hält. Von der vorderen Unterstützungsplatte erstrecken sich nach der Seite und nach vorn zwei parallele Arme einer Konsole 75, die abnehmbar an der Platte befestigt ist (Fig. 3). Deren unterer Arm 76 wird von einer Feder 77 umschlossen, deren eines Ende senkrecht nach oben verläuft.
Der Zündstein wird in dem zylindrischen Teil des oberen Armes 19 der Konsole gehalten und durch die Feder gegen die Rolle 69 gepresst. Die Berührungsstelle mit der Rolle befindet sich gerade unterhalb des Doehtendes und innerhalb der entflammbaren Atmosphäre desselben. Die Entzündung des Dochtendes findet durch die Drehung der Stahlrolle 69 in Uhrzeigerrichtung statt. Der
Rolle wird ungefähr eine Vierteldrehung in Uhrzeigerrichtung erteilt, u. zw. durch die in den Fig. 4, 5, 6,
8 und 9 gezeigten Mittel. Diese bestehen aus der Hubscheibe 20 mit dem nachgiebigen Hakenhebel 21, der in Eingriff mit einer Winkelplatte 80 tritt, die lose auf der Welle 70 sitzt, welche letztere die Rolle 69 trägt, u. zw. neben dem auf der Hülse ? festen Schaltrad 81.
Die Platte hat einen abgerundeten Ansatz 83, der mit dem Haken des Hebels 21 in Eingriff tritt, wodurch die Platte entgegen der Uhrzeigerrichtung gedreht wird und die Klinke 84 mitnimmt, die drehbar von der Platte getragen wird, und durch eine Feder 85 in Eingriff mit den Zähnen des Schaltrades 81 gehalten wird. Bei dieser Drehung der Platte wird eine starke Feder 86 gespannt, die an der Platte und an einem Ansatz der Grundplatte 4 angehakt ist. Wenn das Hakenende des Hebels 21 die waagrechte Ebene der Welle 70 erreicht, so kommt es ausser Eingriff mit dem Ansatz 83 der Klinkenplatte ; die letztere wird losgelassen und durch die Feder 86 rasch in Uhrzeigerbewegung gedreht. Dabei wird durch die Klinke 84 das Schaltrad mitgenommen und dieses sowie die Rolle 69 eine Viertelumdrehung verdreht.
Während der Anfangsdrehung der Platte entgegen der Uhrzeigerbewegung wird der Hebel 21 leicht ausgeschwungen und die Feder 23 gespannt. Der Behälter 7 ist zweckmässig mit Baumwolle od. dgl. gefüllt. Vorher wird der Docht 87 (Fig. 3) in das Dochtrohr gesteckt. Die Freigabe der Klinkenplatte 80 tritt ungefähr ein, wenn der Handhebel voll ausgeschwungen ist und die starke Feder 33,'welche am Ansatz 32 der Blasebalghubseheibe und am Blasebalghebel befestigt ist, durch Auseinanderziehen ganz gespannt ist, wobei die Spannung genügt, nicht nur den Blasebalghebel zwecks Einsaugung von Luft zu verschieben, sondern auch den Handgriffhebel schnell in die Anfangslage zurückzuführen.
Dieser Hebel kann ungefähr um einen Winkel von 450 gedreht werden, u. zw. von der in Fig. 3 gezeigten Lage bis zur Berührung mit dem rechten Ende des Behälters. Wenn die Funkenerzeugungsmittel für Bewegung freigegeben werden, hat der Halter gerade seine äusserste Lage erreicht, in welcher die Zigarette in feste Berührung mit dem Ende einer Saugleitung gebracht wird.
An der Rückseite der hinteren Unterstützungsplatte 16 ist ein truhenähnlicher, rechteckiger, nach aussen sich erweiternder Rahmen 88 befestigt, wie in den Fig. 5,6, 8,9, 10,11 und 12 gezeigt. An der offenen Seite dieses Rahmens ist eine nachgiebige Membrane 89 luftdicht festgeklemmt. In der Mitte der Membrane ist eine Klemmplatte 90 befestigt mit einem Arm 91, an dem der lange Arm 92 eines Winkelhebels befestigt ist, der mit seinem Ellbogen 94 an einem Arm 93 der Platte 16 angelenkt ist und einen kurzen, nach vorn verlaufenden Arm 95 hat. Das Ende des kurzen Armes ist an dem winkligen Ende 96 der verschiebbaren Stange 36 angelenkt, welche an ihrem andern Ende einen länglichen Schlitz 97 hat, durch den ein Bolzen 98 in die Unterstützungsplatte 16 dringt.
Dieser mit Kopf versehene Bolzen hält
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die Stange 36 dicht an der Platte 16 (Fig. 7,8, 10,11). Von der unteren Kante der Stange 36 verläuft ein Ansatz99nachunten, an welchem eine Feder 100 befestigt ist, deren anderes Ende an einer Abbiegung 101 der Unterstützungsplatte 16 angehakt ist. Unter dem Schlitz 97 der Stange 36 befindet sich eine
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eingreift. Die Feder greift an der Klinke an und ist mit dem andern Ende an der Rückplatte 16 befestigt.
Das freie Ende der Klinke M3 liegt in der Bahn eines Auslösearmes 34 der Hubscheibe 35, die zum Sichern der dreieckigen Platte 31 in bestimmter Lage dient. Das hintere (rechte) Ende der Stange 36 ist abgeschrägt und steht gewöhnlich mit der Platte 31 in Eingriff. Die Seite des Blasebalgrahmens 88, die in der Nähe des Drehpunktes des Winkelhebels 95 liegt, hat eineVerlängerung 105, von welcher eine Leitung 106 abzweigt, die vorn durch die Platte 15 hindurch geht und in einen Saugekopf 107 mündet, der von der vorderen Platte 15 nach vorn vorsteht. Dieser Kopf hat eine Öffnung J08 (Fig. 10), welche Öffnung von kleinerem Durchmesser ist als die Zigarette.
Die gelochte Fläche dieses Kopfes bildet einen Anschlag für das Ende der Zigarette, so dass ein dichter Abschluss gebildet wird und Luft durch die Zigarette
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Hubseheibenfläche 29 berührt dabei den Stift 30, welcher seitlich aus der dreieckigen Anschlagplatte 31 hervorragt. Die Hubscheibe verursacht Ausschwingung der dreieckigen Platte, so dass sie von dem abgeschrägten Ende der Stange 36 entfernt wird. Die Stange 36 wird gewöhnlich in ihrer linken Endlage durch die Feder 100 gehalten, die an dem Ansatz 99 der Stange angreift und die Bewegung der Stange nach links wird durch den Bolzen 98und durch die Blasebalgplatte 90, die an deren nachgiebigen Membrane befestigt ist, begrenzt.
Durch Drehung des Handgriffhebels wird die Klinke 103 durch die Hubscheibe 34 ausgelöst und gleichzeitig wird die Feder 33, welche stärker ist als die Feder 100, gespannt. Bei weiterer Bewegung des Handhebels kommt die Hubscheibe 28 mit dem Stift 30 der Platte 31 in Eingriff, diese wird gedreht und die Feder 109 unter Spannung gebracht. Sobald die Klinke 103 ausgelöst ist, schwingt die Feder 33 die Winkelhebel 95,92 aus und die Membrane wird nach innen bewegt und Luft durch die Zigarette eingesaugt.
Dieser Vorgang findet statt, wenn die Hubscheibenfläche 29 an dem Stift 30 der Platte 31 vorbeigeht, in welchem Augenblick die Hubscheibe 35 die Platte 31 loslässt und die Hubscheibe 34 die Klinke 103 auslöst und die Stange 36 für Verschiebung nach rechts freigibt, wobei die Teile in die in Fig. 16 in vollen Linien gezeigte Lage bewegt werden und zu gleicher Zeit die Feder 100 für die Rück- verschiebung der Stange 36 gespannt wird. In diesem Augenblick fängt der Handhebel an, wieder in die aufrechte Stellung zurückzukehren. Bei der Rückbewegung der Stange 36 nach links wird die Platte 31 unter Spannung der Feder 109 schnell gedreht und der Stift 30 wird vor die Hubscheibe 28 bewegt um deren Bewegung zu verzögern.
Dann bewegt sich die Hubscheibe mit der Platte 31 und der Stange 36 in die Anfangsstellung, wie in gestrichelten Linien in Fig. 16 und in vollen Linien in Fig. 7 gezeigt. Bei Rückkehr des Handhebels in die Anfangslage unterstützt die Feder 100 der Stange 36 die Rückkehr der Membrane des Blasebalges in die Anfangslage und die Luft wird durch die Leitung und den Saugekopf
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Platte und damit auch die Stange 36 in dieser Lage.
Der Arbeitsgang ist folgender : Während des ersten Teiles der Bewegung des Handhebels 13 in Uhrzeigerrichtung wirkt die Auswerferhubscheibe 25 auf den Stift 41 der Welle 39, so dass der Auswerfer schnell ungefähr eine Viertelumdrehung macht und eine Zigarette von dem Magazin durch die Öffnung in der vorderen Unterstützungsplatte befördert, so dass diese in den Halter rollt. Weitere Bewegung des Handhebels verursacht das Ausschwingen des Klemmhebels 57, wodurch die Klemmarme nach vorwärts durch die Winkelschlitze des Auswerfers und durch den Schlitz in der vorderen Platte 15 bewegt werden und in nachgiebige Berührung mit der Zigarette gebracht werden, um diese festzuhalten.
Weitere Bewegung des Handhebels verursacht eine Verschiebung des Halters mit den Klemmen, der Zigarette und der Auslöschkappe in axialer Richtung mit Bezug auf die Zigarette, bis das Ende derselben in Eingriff mit dem Saugekopf 107 tritt. Darauf schnappt das Hakenende des Hebels 21 von der Verlängerung 83 der Klinkenplatte 80 ab, wobei diese freigegeben wird und durch die Spannung einer Feder eine schnelle Drehung des Schaltrades und damit der Stahlrolle 69 herbeiführt, gegen welche der Zündstein, gedrückt wird. Dadurch werden Funken erzeugt und in die den Docht umgebende, entflammbare Atmosphäre geschickt und diese wird sofort entzündet. Zu gleicher Zeit wird die Klinke der verschiebbaren Stange 36 ausgelöst und die Sicherungsplatte fortbewegt.
Die plötzliche Bewegung dieser Stange wird durch den Winkelhebel auf die Membrane des Blasebalges übertragen, so Saugwirkung hervorgerufen und Luft durch die Zigarette und den Saugkopf eingesaugt. Das Einsaugen und das Entzünden finden augenblicklich statt, worauf die Teile in die Anfangslage zurückbewegt werden, u. zw. während der Rückschwingung des Handhebels, welches eine schnelle Rückbewegung des Halters, der Klemme
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hindern. Die gleichzeitige Zurückführung der Stange 36 bewirkt Zusammenfallen des Blasebalges und Ausstossen der Luft und des Rauches.
Die Vorrichtung kann auch für Zigarren Verwendung finden, wobei die Enden der Zigarren vorher abgeschnitten werden oder eine Schneidvorriehtung innen vorgesehen sein kann, z. B. in Verbindung mit dem Saugekopf.
PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zur Abgabe angezündeter Zigaretten oder Zigarren, dadurch gekennzeichnet,
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Anzünden der Zigarette diese durch Verschiebung des Halters in Eingriff mit der Saugvorrichtung zu- bringen.