AT118261B - Zeilenschreib- oder Setzmaschine. - Google Patents

Zeilenschreib- oder Setzmaschine.

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AT118261B
AT118261B AT118261DA AT118261B AT 118261 B AT118261 B AT 118261B AT 118261D A AT118261D A AT 118261DA AT 118261 B AT118261 B AT 118261B
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line
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rod
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Description


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  Zeilenschreib-oderSetzmaschine. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Zeilenschreib- oder Setzmaschine mit die Zeilen durch Verkürzen ausschliessender Schliessvorrichtung unter Benutzung nachgiebiger Spatien und besteht   im-   besondere darin, dass die Zeile zunächst bis zu einer die Normalzeilenlänge übersteigenden Länge verkürzt wird, alsdann ein vorzugsweise parallel zur Zeilenrichtung bewegliches Richtmittel zur Anwendung kommt und alsdann die Zeile auf ihre Normallänge gebracht wird. In bekannter Weise kann in dem Antriebsgestänge der Schliessvorrichtung ein nachgiebiges Zug-oder Druckmittel vorgesehen sein. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht, u. zw. zeigt Fig. 1 schematisch eine Seitenansicht mit teilweisem Schnitt einer Einrichtung gemäss der Erfindung, Fig. 2 eine Draufsicht und Fig. 3 eine Ansicht von links gemäss Fig. 2. 



   In der Zeichnung bedeutet A2 ein Schaltrad, welches mit einer Kraftquelle, z. B. einem ständig umlaufenden Elektromotor, gekuppelt werden kann und dann in Richtung des eingezeichneten Pfeiles sich dreht. Die Typenstäbe werden durch eine hier nicht dargestellte Einrichtung in eine sogenannte Schliesseinrichtung Y1 gebracht, u. zw. derart, dass die auf den einzelnen   Typenträgem,   z. B, Typenstäben, angeordneten Typen die zu schreibende Zeile bilden. Die   Schliesseinrichtung,   besteht in bekannter Weise 
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 Richtung der gesetzten Zeile quer zu'den Typenstäben aufeinander zu beweglich sind. Die   Typenstäbe   und Spatien werden in den Zwischenraum zwischen je zwei Platten eingeführt und ruhen auf der Tischplatte.

   Die Platten können zur guten Führung und zum Festhalten der Typenstäbe vor Umkippen mit federnden Führungsteilen versehen sein. Das Zusammenschieben der Platten nach der   Mitte dr Schliess-   vorrichtung zu erfolgt mit Hilfe von an beiden Enden verschiebbar angeordneten Stoss-oder Aussenblechen. Die Bewegung dieser Platten erfolgt durch die im folgenden beschriebene Einrichtung. 



   An dem Schaltrade Ai ist ein Anschlag A41 vorgesehen, der gegen eine Stange   81   anstossen kann, wie dies in Fig. 1 in punktierten Linien dargestellt ist. Die Stange 81 läuft in Führungen und wird bei der Weiterbewegung des Anschlages A41 in Richtung des eingezeichneten Pfeiles so weit bewegt, dass sie die mit ausgezogenen Linien dargestellte Stellung einnimmt. Die Stange 81 weist eine Verzahnung auf, die mit der Verzahnung des Rades S9 in Eingriff steht. Die Achse des Zahnrades   8Q     läuft. quer durch   die Maschine und trägt auf der andern Seite der Maschine, also auf der linken Seite, wenn man von   Unks   her auf Fig. 2 sieht, ein gleiches Zahnrad S9, mit dessen Verzahnung eine zweite mit einer Verzahnung versehene Stange   811 in   Eingriff steht.

   Die letztere besitzt eine weitere Verzahnung, die mit den Zähnen 
 EMI1.2 
 schiene des Teiles S6 gelagert ist. Auf der dem Teile S6 gegenüberliegenden Seite des Zahnrades S7 ist eine Zahnstange S8 angeordnet, die ebenfalls mit dem Zahnrad   dz   in Eingriff steht und mit dem andern   Stoss-oder Aussenblech   der Schliesseinrichtung fest verbunden ist. 

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   A42 ist ein dem Ansatz A41 folgender Anschlag, der imstande ist, die Stange   81   aus der in vollen Linien dargestellten Stellung um eine gewisse Strecke weiter in Richtung des Pfeiles   (Fig.   1) zu bewegen, so dass das Ende der Stange   81   die strichpunktiert gezeichnete Lage E einnimmt.   841   ist ein Anschlag oder eine Nase am Ende einer Stange   810'die   am andern Ende eine Verzahnung aufweist. Diese steht mit einem Zahnrad in Eingriff, das mit dem oben erwähnten Zahnrad   89   auf der rechten Maschinenseite aus einem Stück besteht oder von diesem getrennt ist, aber auf der gleichen Achse sitzt. 



   Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende :
Durch die oben erwähnte Verschiebung der Stange   81   durch den Anschlag A41 aus der punktiert gezeichneten Stellung in die mit ausgezogenen Linien dargestellte Lage werden die auf beiden Seiten der Maschine liegenden Zahnräder   89 gedreht   und auch die auf der linken Maschinenseite liegende Stange   S"   bewegt, welche ihrerseits das Zahnrad   82   und damit den Kurbelarm S4 dreht. Diese Bewegung erfolgt im Uhrzeigersinne, wenn man Fig. 2 betrachtet, und hat zur Folge, dass der Teil   86 von   unten nach oben und unter Vermittlung des Zahnrades   87   der Teile Bs von oben nach unten, also gegeneinander bewegt werden.

   Hiedurch werden die Aussenbleche der Schliesseinrichtung   Yi,   welche vorher den in Fig. 2 mit 1 bezeichneten Abstand voneinander hatten, soweit einander genähert, dass ihr Abstand der mit 2 bezeichneten Strecke. entspricht. Die Platten oder Schliessbleche der   Schliesseinrichtung   werden also einander genähert und damit die durch die Typenstäbe und die den Wortabstand regelnden, vorteilhaft durch seitliche Federn nachgiebigen Spatien gebildete Zeile vorläufig ausgeschlossen.

   In dieser Stellung der Schliesseinrichtung sind die Typenstäbe und Spatien in ihrer freien Beweglichkeit in der Längsrichtung und auch in der Querrichtung derart behindert, dass sie zwar durch das über die Zeile hinweggeführte Ausrichtmittel   Y22, welches   in Nuten der Typenstäbe   Y21   (Fig. 1) eingreift, derart in ihrer Längsrichtung gegeneinander verschoben werden können, dass die von den Typenstäben gebildete Zeile ausgerichtet ist, dass sie aber nach diesem Ausrichten bei dem nunmehr folgenden endgültigen Schliessen der   Sehliesseinrich-   tung sich nicht mehr gegeneinander in ihrer Längsrichtung verschieben können.

   Die   Möglichkeit,   dass. sich die Typenstäbe beim Ausrichten unter Überwindung eines gewissen Widerstandes gegeneinander verschieben können, hat den Vorteil, dass beim Ausrichten die Typenstäbe sich nicht zu stark reiben. Die federnde Verbindung zwischen den Stangen   851 und 852 ermöglicht   ein gewisses Nachgeben der Schliesseinrichtung z. B. bei stärkerer Füllung der   Schliessvorrichtung   als normaler Weise vorgesehen ist, wiedies z. B. bei Herstellung etwas längerer Zeilen möglich ist. 



   Nach dem Ausrichten findet das vollkommene Zusammenschliessen der   Schliesseinrichtung     Yl !   statt. Hiebei werden die   Aussen--oder     Stossbleche   auf den Abstand 3 voneinander gebracht. Dies geschieht. durch die mit Hilfe des Anschlages   A42   erfolgende weitere Verschiebung der Stange   dz  
Die Zurückbewegung der   Schliesseinrichtung   in die Stellung, in welcher die   Aussenbleche   den Abstand   1   voneinander haben, erfolgt dadurch, dass der Anschlag   A41 den Anschlag 841   aus der in ausgezogenen Linien dargestellten Lage in die mit gestrichelten Linien dargestellte unterste Stellung bringt. 



  Diese Bewegung hat mit Hilfe der Verzahnung der Stange   dz   die rückläufige Drehung des Zahnrades 8. und der mit ihm zusammenhängenden Einrichtung zur Folge. 



     Y22   ist ein Ausrichtmittel, welches auf einer Stange od. dgl. Y23 derart verschiebbar gelagert ist, dass es über die von den Typenstäben gebildete Zeile hinweg'und parallel zu der Zeile geführt werden kann, wobei es in die zwischen je zwei Buchstaben jedes Typenstabes angeordneten Nuten eintritt. Die Bewegung des Ausrichtmittels erfolgt durch eine nicht dargestellte Einrichtung, deren Antrieb ebenfalls von dem Rade   A2   in geeigneter Weise abgeleitet werden kann. Das Herüberbewegen des Ausrichtmittels über die Zeile erfolgt, nachdem die Zeile vorläufig verkürzt, d. h. auf die Länge gemäss der mit dem Bezugszeichen 2 versehenen Strecke (Fig. 2, Fig. 3) gebracht ist. 



   Dem Ausrichtmittel   Y22   kann, was jedoch nicht Gegenstand dieser Erfindung ist, eine nicht dargestellte Farbrolle folgen, u. zw. vorteilhaft derart, dass wenigstens bei Rückkehr des Ausrichtmittels, also nachdem die   Schliessvorrichtung   endgültig geschlossen ist, nochmals eine Einfärbung erfolgt, so dass die Einfärbung mit Sicherheit dann geschieht, wenn die   Schliessvorrichtung   die Typenstäbe in ihrer endgültigen Lage festhält. Die Farbrolle nimmt vorteilhaft verriebene Fettfarben von einem feststehenden Farbverreibewerk. Das Ausschliessen und Ausrichten erfolgt mit Hilfe von nur drei Bewegungen und in weniger als einer Sekunde.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Zeilenschreib-oder Setzmaschine mit die Zeilen durch Verkürzen ausschliessender Schliessvorrichtung unter Benutzung nachgiebiger Spatien, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeile zunächst bis zu einer die Normalzeilenlänge übersteigenden Länge verkürzt wird, alsdann ein vorzugsweise parallel zur Zeilenrichtung bewegliches Richtmittel zur Anwendung kommt und alsdann die Zeile auf ihre Normallänge gebracht wird.
AT118261D 1925-04-02 1926-03-17 Zeilenschreib- oder Setzmaschine. AT118261B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE118261X 1925-04-02

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AT118261B true AT118261B (de) 1930-06-25

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ID=5655508

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AT118261D AT118261B (de) 1925-04-02 1926-03-17 Zeilenschreib- oder Setzmaschine.

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