AT118096B - Verfahren zur Herstellung von Papier bestimmter Dicke. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Papier bestimmter Dicke.

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  Verfahren zur Herstellung von Papier bestimmter Dicke. 



   Für gewisse Zwecke wird Papier von einer ganz bestimmten Dicke gebraucht, die weder nach unten noch nach oben überschritten werden darf. So wird beispielsweise für mit Lochkarten arbeitende Tabelliermaschinen, insbesondere für statistische Maschinen   dieser Art (sogenannte Locikartenmaschinen)   ein Papier verlangt, dessen Dicke eine Toleranz von nur 0 01 mm in. beiden Richtungen hat. 



   Bei der in der Papierfabrik üblichen Arbeitsweise ist zur Herstellung von Papieren vorgeschriebener Dicke mit einer Toleranz der erwähnten Höhe nicht nur auf der Papiermaschine, sondern ganz besonders bei der Kalanderarbeit grösste Achtsamkeit erforderlich. Trotzdem kann eine Gewähr nicht übernommen werden, dass nicht doch stärkere Dickenschwankungen als die angegebenen in dem fertigen Papiererzeugnis vorhanden sind. 



   Bei dem Verfahren nach der Erfindung ist diese Sicherheit gegeben, ohne dass eine besondere Aufmerksamkeit bei der Herstellung des Papiers erforderlich ist. Das Verfahren besteht darin, dass das auf der Papiermaschine erzeugte Papier in unsatiniertem Zustande zwischen Kaliberwalzen mit rechteckiger Durchtrittsöffnung d gewälzt wird. Bei diesem Verfahren kann das Papier, das nach dem Verlassen der Papiermaschine erheblich dicker ist, als es nach der Glättung sein soll, keinesfalls zu dünn werden. Eine nach einmaligem Durchgang des Papiers durch den Kalander etwa noch zu grosse Dicke wird durch wiederholtes oder gar mehrmaliges   Hindurchführen   des Papiers durch den Kalander auf einfache Weise beseitigt. 



   Auf der Zeichnung sind die Walzen eines für die   Durchführung   des Verfahrens nach der Erfindung verwendbaren Kalanders in einer Ausführungsform dargestellt. Die zwischen den beiden Aussenwalzen a, b befindliche Mittelwalze c ist in der Mitte etwas schwächer als an den beiden Seiten, die Bunde e bilden, so dass ein der Dicke des zu erzeugenden Papiers entsprechendes Kaliber entsteht.

   Zwischen den beiden Bunden e hat also die Walze c einen Durchmesser, der um den doppelten Betrag der Dicke des zu erzeugenden Papiers kleiner ist als der normale Walzendurchmesser0
Von besonderer Bedeutung ist die Einhaltung der genauen Papierdicke mit sehr kleiner Dickentoleranz in der oben erwähnten Grössenordnung dann, wenn das Papier, wie es häufig verlangt wird, in Rollen geliefert werden muss, weil dann etwaige   Ungleichmässigkeiten   in der Dicke zwar ebenfalls festgestellt, aber nicht ohneweiters ausgeschieden werden können, wie dies bei in Bogen zu lieferndem Papier der Fall ist. Mit dem Verfahren nach der Erfindung ist eine so genaue Arbeit möglich, dass das danach hergestellte Papier ohne Bedenken in Rollen geliefert werden kann. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Papier bestimmter Dicke,-dadurch gekennzeichnet, dass das auf der Papiermaschine erzeugte Papier in unsatiniertem Zustande zwischen Kaliberwalzen mit rechteckiger Durchtrittsöffnung (d) gewalzt wird. EMI1.1 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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