AT118071B - Verfahren zum Auskleiden von Behältern und zum Überziehen von Bauteilen aus Mauerwerk oder hydraulischen Mörteln u. dgl. - Google Patents

Verfahren zum Auskleiden von Behältern und zum Überziehen von Bauteilen aus Mauerwerk oder hydraulischen Mörteln u. dgl.

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AT118071B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zum Auskleiden von Behältern und   zum Überzielten   von Bauteilen aus
Mauerwerk oder hydraulischen   Mörteln   u. dgl. 



   Gemäss der Erfindung werden zum Auskleiden von Behältern und zum Überziehen von Bauteilen aus Mauerwerk oder   hydraulischen   Mörteln u. dgl. hochmolekulare Fettsäureketone oder feste hochmolekulare   Fettsäure-oder Wachsalkohole   als Grundstoffe oder Zusätze verwendet. 



   Aus Mauerwerk oder Beton   od.   dgl. hergestellte Behälter für Bier, Wein, Alkohol, Marmelade, Sauerkraut, Essig, Speiseöle, allgemein gesagt, für   Nahrungs-und Genussmittel,   ferner auch für andere Güter, die vor dem Einfluss des Gefässmaterials   gesehützt   werden müssen oder das Gefässmaterial ungünstig beeinflussen, werden bekanntlich an den Innenfläehen mit Sehutzschiehten ausgekleidet, um die gegenseitige Beeinflussung des Gutes und der Behältermasse zu verhindern. Zur Herstellung solcher Auskleidungen verwendet man hauptsächlich Bitumina, Harze oder wachsartige Massen (Paraffin, Ceresin, Montanwaehs od. dgl.). Jede einzelne dieser Stoffgruppen hat aber für diesen   Verwendungszweek   grossen Nachteil.

   So neigen Auskleidungen, die hauptsächlich oder zum grossen Teil aus bituminösen Stoffen bestehen, zum Abblättern.   Harzsehiehten   besitzen eine ungenügende Haltbarkeit, da die Harzsäuren mit der 
 EMI1.1 
 wenig widerstandsfähig. 



   Es hat sich nun gezeigt, dass hochmolekulare   Fettsäureketone   oder feste hochmolekulare Fett-   säure-oder Wachsalkohole   zur Bildung solcher Sehutzschichten als Grundstoffe oder Bestandteile mit besonderem Vorteil verwendbar sind. Diese durch einfache Darstellungsverfahren in sehr guten Ausbeuten synthetisch gewinnbaren Abkömmlinge der höheren Fettsäuren   (vgl.   z. B. D. R. P. Nr. 259191, 295 657, 296 677, 327 510) zeichnen sich durch hohe Schmelztemperatur und Härte aus, weshalb empfohlen wurde,   sie als Härtungsmittel für Paraffin-und Stearinkerzen   zu verwenden. Sie liefern daher Auskleidungen, die gegen mechanische Einflüsse sehr widerstandsfähig sind. Gleichzeitig sind die zähen und harten   Überzüge   aber auch sehr festhaftend und dauerhaft.

   Ebenso haben sieh die bezeichneten Verbindungen als Zusatzstoffe zu bekannten   Überzugsmassen   gut bewährt. 



   Besondere Eignung für den angegebenen Zweck besitzen die entsprechenden Derivate der Stearin- 
 EMI1.2 
   (CiH-CO-CnHi), wie   sie sich beim Ausgehen von technischer Stearinsäure ergeben, zeigen bei annähernd gleicher Härte etwas niedrigere Schmelzpunkte. Der durch Reduktion von   Stearon   gewinnbare Alkohol Ca   H ? i   OH (Pentatriakontanol) zeigt bei sehr grosser Härte einen Schmelzpunkt von 93-94 . 



   Die Ketone und Alkohole sind vollkommen säure- und alkalibeständig, geruch- und geschmackles und bilden mit den verschiedensten Zusätzen, z. B. mit bituminösen Stoffen, Harzen (Weich-oder Hartharzen), wachsartigen Stoffen, Kautschuk, Guttapercha, Ölen oder Fetten, Mineralölen usw. homogene Gemische, so dass sie in ihren Eigenschaften verschiedenartig beeinflusst werden können. 



   Die Überzugstoffe bzw. Stoffgemische werden wie üblich entweder in flüchtigen Lösungsmitteln gelöst auf die zu   schützende   Fläche aufgetragen oder auf die Unterlage aufgeschmolzen0 Ferner kann man die Stoffe oder Stoffgemische auch in Form von wässerigen Emulsionen zur Bildung der Schutzsehichte verwenden. 



   Pulver-, greiss- oder faserförmige Zuschlagstoffe mineralischer, vegefabilischer oder tierischer Herkunft können als Füllstoffe verwendet werden, so z. B. Asche, Glas, Holz, Schiefermehl, Kieselgur, Talkum, Knochen, Zellulose, Asbest, Filz, Haare usw. Als besonders günstige Zusätze haben sieh ölhaltige Füllmittel, z. B.   Rückstände   der Ölfabrikation oder Rückstände der Mineralölraffination erwiesen. 

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   Durch den Zusatz von hydraulischen Mörteln (z. B. Ton, Kalk, Magnesia, Zement) lassen sich Massen herstellen, mit denen vorteilhaft Auskleidungen, Verkachelungen, Verglasungen von Behältern und andern Bauteilen ausgeführt werden können. 



   Der Untergrund kann in bekannter Weise mit Glas, Quarz, Porzellan oder Faserstoffen präpariert werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Auskleiden von Behältern und zum Überziehen von Bauteilen aus Mauerwerk oder hydraulischen   Mörteln u. dgl., dadurch gekennzeichnet,   dass hochmolekulare Fettsäureketone oder feste hochmolekulare   Fettsäure-oder Wachsalkohole,   insbesondere die entsprechenden Derivate der Stearinsäure, als Grundstoffe oder Bestandteile der Überzugmasse verwendet werden.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die hochmolekularen Fettsäureketone oder festen hochmolekularen Fettsäure- oder Wachsalkohole im Gemisch mit bituminösen Stoffen, Harzen (Weich-oder Hartharzen), wachsartigen Stoffen, Kautschuk, Guttapercha, Ölen oder Fetten, Mineralölen od. dgl. zur Bildung der Schutzschicht verwendet werden.
    3. Ausführungsform des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass EMI2.1 als Füllstoffe verwendet werden.
    4. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch die Verwendung ölhaltiger Füllmittel, z. B. von Rückständen der Ölfabrikation oder der Mineralölfabrikation.
    5. Ausführungsform des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Überzugstoffe oder Stoffgemische in Form von wässerigen Emulsionen zur Bildung der Schutzschichte verwendet werden.
    6. Ausführungsform des Verfahrens nach den Ansprüchen 1'bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Überzugstoffe oder Stoffgemische, mit hydraulischen Mörteln versetzt, zur Herstellung von Auskleidungen, Verkaehelungen, Verglasungen od. dgl. verwendet werden.
AT118071D 1929-06-12 1929-06-12 Verfahren zum Auskleiden von Behältern und zum Überziehen von Bauteilen aus Mauerwerk oder hydraulischen Mörteln u. dgl. AT118071B (de)

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