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Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung, die es ermöglicht, durch ein System von Elektromagneten in Verbindung mit einer Schreibmaschine die jeweils gespielte Schachpartie mit allen ihren Zügen aufzuschreiben. Das wesentlich Neue besteht darin, dass mit einem System von Elektromagneten in Verbindung mit einer Schreibmaschine beim Aufsetzen der
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welche federnde Kontaktstifte besitzen, ein Strom geschlossen wird, wodurch Elektromagnete die Hebel einer Schreibmaschine betätigen. Diese Hebel besitzen Buchstaben und Zahlen und schreiben auf einem Papier streifen die dem Schachfelde entsprechenden Buchstaben und Zahlen auf. Beim Loslassen der Schachfigur liebt diese sieh von den federnden Kontaktstiflen der Schachfelder ab, wodurch der Strom unterbrochen wird.
Es zeigen Fig. 1 die Draufsicht eines Schachbrettes mit den kreisförmigen Vertiefungen und drei Kontaktstiften mit daneben gezeichneter Schreibmaschine samt Elektromagneten und der Schaltung derselben. Fig. 3 ein Schachbrett im Schnitt mit aufgesetzter Schachfigur und eingebauter Schreibmaschine und Fig. 3 die beiden Farbbandrollen im Schnitt.
In Fig. 1 sind die 64 Schachfelder nach der gebräuchlichen Art von a-A und 1-8
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verbunden und führt die Leitung zu einer Batterie 30. Die Rückleitungen sämtlicher Elektro- magnete 13-29 sind miteinander verbunden und führen zum zweiten Pol der Batterie 30.
Die Schreibmaschine besteht aus den beiden Achsen 31 und 32, welche in Lagerungen 33 ruhen. Über die Achsen 3j ! und 3. 2 sind je acht teleskopartige Rohre 34-41 mit daran befestigten Hebelarmen 42 für die Eisenkern der Elektromagnete und ehensolchen Hebelarmen 43 für die Buchstaben a-h und die Zahlen 1-8 befestigt. Unter den Hebelarmen 43 ist eine Platte 44, welche an einem Ende unter der Platte eine Papierrolle 45, am anderen Ende unten eine Rolle 46 mit einem Zahnrad 47 und einem an einem Hebelarm 48 hefestiglen Selmapper 49 besitzt. Ober der Rolle 4ss ist eine zweite Rolle 50 angebracht.
Die Rolle wird durch Anziehen des Hebelarmes 48 durch den Elektromagneten. S9 und den
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Zur Aufnahme eines Farbbandes sind unter der Platte 44 zwei Farbhandrollen 54 (Fig. 2) mit entsprechenden kleinen Rollen 58 (Fig. 1) vorgesehen,
Ein Papierstreifen geht von der Papierrolle 45 durch einen Schlitz 55 (Fig. 1) unter den Hebelarmen 43 zu den Rollen 46 und 50 und wird nach jedesmaligem Anziehen des Hebelarmes 48 durch den Elektromagneten 29 um eine Zeile weitergeschoben.
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In Fig. 2 ist eine Schachfigur 56 auf dem Schachbrett aufgesetzt ; sie besitzt am unteren
Ende eine Metallscheibe 57 und in einer zylindrischen Hülse 5N eine Feder 59, welche bei der Ruhelage die Metallscheibe 57 samt der Schachfigur 56 von den federnden Kontakt- stiften 10, 11 und 12 abhebt.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende : Die aufgesetzten Schachfiguren sind in der Ruhelage von den Kontaktstiften 10, 11 und 12 durch die Feder 59 (Fig. 2) ab- gehoben. Wird eine Schachfigur, z. B. ein Pferd, vom Schachfelde b 2 abgehoben und auf das Schachfeld c 3 gestellt, so muss vor dem Abheben der Figur vom Felde b 2 die Figur vorerst leicht niedergedrückt werden, wodurch die unter der Schachfigur angebrachte Metall- platte 57 (Fig. 2) auf die Kontaktstifte 10, 11 und 12 zu liegen kommt. Der Strom der elektrischen Batterie 30 geht von dem Kontaktstifte 10 über die Kontaktstifte 11 und 12 zu den Elektromagneten 14 und 27, anderseits von der Leitung der Kontaktstifte 12 in der
Reihe 1 zu dem Elektromagneten 29.
Der Elektromagnet 29 verschiebt den Papierstreifen um eine Zeile, während der Elektromagnet 14 auf dem Papierstreifen den Buchstaben b und der Elektromagnet 27 die Zahl 1 aufschreibt.
Beim Abheben der Figur wird der Strom unterbrochen, die Elektromagnete 14, 27 und 29 gehen in die Ruhelage zurück, während beim Aufstellen der Figur auf das Schach- feld c 3 nunmehr die Elektromagnete 15, 25 und 29 zu wirken kommen und auf dem Papierstreifen den Buchstaben r und die Zahl 3 um eine Zeile tiefer aufschreiben.
Auf was immer für ein Schachfeld eine Figur gestellt wird. immer werden die ent- sprechenden Elektromagnete auf dem Papierstreifen Zug für Zug aufschreiben, wodurch ein
Nachspielen der gespielten Sellaclipartie durch die automatische Aufschreihung möglich ist.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Automatische Registriervorrichtung für das Schachspiel, dadurch gekennzeichnet, dass durch ein System von Elektromagneten in'Verbindung mit einer Schreibmaschine beim Auf- setzen einer Schachfigur in kreisförmige Vertiefungen des Schachfeldes. welches federnde
Kontaktstifte besitzt, ein elektrischer Strom geschlossen wird, wodurch Elektromagnete betätigt werden, welche Hebelarme einer Schreibmaschine zum Aufschlagen der dem Schachfelde entsprechenden Buchstaben und Zahl veranlassen.