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Antrieb, insbesondere für Brennstoffpumpen von Brennkraftmaschinen.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Antrieb, insbesondere für Brennstoffpumpen von Brennkraftmaschine, und besteht im wesentlichen darin, dass von einem sich drehenden Teil der Maschine ununterbrochen oder in zeitlichen Abständen ein Keil hin und her bewegt wird, gegen welchen der Pumpenkolben eine axial zu seiner Achse geführte Kugel drückt. Durch Veränderung der relativen Lage der Kugel zu der Keilfläche kann daher Zeit und Dauer der Einwirkung der Keilfläche auf die Kugel bzw. auf den Pumpenkolben, aber auch gleichzeitig der Kolbenhub und der Arbeitsraum des Pumpenzylinders geändert werden, während der Förderdruck bei verschiedener Fördermenge und bei kleinstem schädlichen Raume gleich bleibt.
In der Zeichnung sind in den Fig. 1, 2 und 3 drei Ausführungsbeispiele des Antriebes im Schnitt dargestellt.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform wird gegen den Daumen 1 der in steter Drehung befindliehen Welle 2 ein im Rahmen 3 geführtes Gleitstück 4 mittels Feder 19 angedrückt gehalten, das mit einer Keilfläche 5 versehen ist. Gegen diese Keilfläehe kann eine Kugel 6 angestellt werden, die in der Richtung der gewünschten Hauptbewegung, also in der Richtung des Hubes des Pumpenkolbens 11, in der Platte 7 geführt ist. Die Platte 7, welche mit dem Pumpenzylinder 8 verbunden oder mit diesem aus einem Stück hergestellt ist, wird im Rahmen 3 geführt und trägt einen Schraubenbolzen 9, der in
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die Hauptbewegung des Kolbens 11 abgeleitet.
Diese Hauptbewegung ist regelbar, weil durch Drehen der Mutter 10 in der einen der andern Richtung die Kugel 6 der Keilfläche 5 genähert oder von ihr entfernt bzw. an der Keilfläche selbst verstellt wird, wodurch zufolge der gleichgebliebenen Bewegung des Gleitstückes 4 Zeit und Dauer der Einwirkung der Keilfläche auf die Kugel 6 geändert werden kann. Mit der Verstellung der Kugel gegenüber oder an der Keilfläche 5 werden aber der Arbeitsraum des Pumpenzylinders, die Fördermenge der Pumpe sowie der Hub des Kolbens bei gleichbleibendem Förderdruck und kleinstem schädlichen Raume bestimmt.
Die Speisung der Pumpe erfolgt bei x durch das Saugventil 13, das durch einen engen Kanal 14 in der Wand des Pumpenzylinders die Flüssigkeit in den Pumpenzylinder und unter das Druckventil 15 treten lässt. Die Ventile 13 und 15 finden an den Stiften 16 und 17 ihre Hubbegrenzung.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform dient der Deckel 20 der Kolbenpumpe, in welchem das Druckventil J5 angeordnet ist, gleichzeitig als Hubbegrenzung für das Saugventil 13, wodurch der schädliche Raum der Pumpe so klein als möglich gehalten wird.
Sonst unterscheidet sich diese Ausführungsform von der in Fig. 1 dargestellten nur noch dadurch, dass das Gleitstück 4 in einer Büchse 21 zwischen dem Antriebsdaumen 1 und einer sich gegen den Boden der Büchsenhöhlung abstützenden Feder 22 verschiebbar gelagert ist. Die Büchse 21 ist mit dem Pumpenzylinder 8 verbunden, im Rahmen 3 geführt und mit dem Schraubenbolzen 9 ausgestattet.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform ist die Anordnung so getroffen, dass die Kugel und der Pumpenzylinder ihre seitliche Lage zur Bewegung des Gleitstückes 4 nicht ändern, dagegen das Gleitstück gegen die Pumpenachse und den Antriebsdaumen verstellt werden kann. Der Pumpenzylinder 8
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ist in dein stutzenartigen Ansatz. M eines Hohlkörpers 24 geschraubt, in welchem das Gleitstück 4 mit Keilfläche 5 verschiebbar gelagert ist. Das dem Antriebsdaumen 1 gegenüberliegende Ende des Hohlkörpers 24 ist mit Aussengewinde versehen, auf welches die Nabe 25 eines Stellhebels 26 ausgeschraubt ist.
Der Stellhebel 26 wird von dem Gleitstück 4 durchsetzt, das an seinem äusseren Ende einen Bund 27 trägt. Eine zwischen eine Schulter des Hohlkörpers 24 und den Kopf des Gleitstückes 4 eingesetzte Feder 28 hat das Bestreben, den Bund 27 an den Stellhebel 26 angedruckt zu halten. Wird also die Nabe 25 an dem Hohlkörper durch Drehen des Stellhebels 26 in der einen oder anderen Richtung seitlich verstellt. so wird damit die Lage des Keiles 5 zur Kugel 6 sowie auch gleichzeitig durch das später oder früher erfolgende Einwirken des Daumens 1 auf das Gleitstück 4 der Zeitpunkt und die Dauer der Wirkung der Pumpe geändert. Es wird also bei der Brennstoffpumpe mit der Verkleinerung der Fördermenge zugleich die Wirkung der Pumpe verzögert, und umgekehrt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Antrieb, insbesondere für Brennstoffpumpen von Brennkraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem an einem hin und her gehenden Gleitstück (4) angeordneten Keil (5) und dem Pumpenkolben (11) eine von letzterem gegen den Keil federnd gedrückte Kugel (6) eingeschaltet ist, die in der Bewegungsrichtung des Kolbens (11) in einer Platte (7) geführt ist, welche vor-und feststellbar angeordnet ist, so dass durch Verstellung dieser mit dem Pumpenzylinder verbundenen oder mit ihm aus einem Stück bestehenden Platte (7) der Arbeitsraum des Pumpenzylinders, die Fördermenge der Pumpe bzw.
der Hub des Kolbens sowie die Zeit und Dauer der Wirkung der Pumpe bei gleich grossem Förderdruck und kleinstem schädlichen Raum geändert werden kann.