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Durchlauferhitzer mit Speicherautomat.
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ausgesetzt sind. Durch die in der Flüssigkeit enthaltenen chemischen Bestandteile werden die in der Flüssigkeit befindliehen Teile des Schwimmers in kurzer Zeit angegriffen ; ebenso auch die ausserhalb der Flüssigkeit, jedoch im Schwimmerkasten sich befindenden Teile durch die feuchte Luft. Hiedurch wird die Funktion des Schwimmers als Abschlussventil gestört und der Speicher fängt an zu,, laufen", d. h.
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ist nicht möglich und der Zweck des Speichers verfehlt. Häufige und kostspielige Reparaturen sind die weitere Folge.
Diese Nachteile werden dadurch vermieden, dass ein beweglidier Flüssigkeitspeicher selbst als Regelorgan für das Öffnen und Schliessen des Zulaufventils zum Speicher dient.
Besondere Vorteile treten dann auf, wenn ein solcher Speicherautomat erfindungsgemäss in besonderer Ausbildung als elektrischer Warmwasserspeicher benutzt wird.
Die Heizung erfolgt hier bei bekannten Ausführungen entweder durch Elektroden oder Heizspiralen, welche sich im Innern des Warmwasserspeichers befinden und der Speicher befindet sich ständig unter Wasserdruck, oder das aus einem Durchlauferhitzer dem Speicher zufliessende warme Wasser wird, wie bei den Speichern ohne Heizung, durch ein Sehwimmerventil geregelt, so dass der Durchlauferhitzer gleichfalls mehr oder weniger unter Wasserdruck steht.
Diese elektrischen Warmwasserspeicher haben sowohl wesentliche technische als auch wirtschaftliche Nachteile. Bei der erstgenannten Ausführung dauert es viele Stunden bis das Wasser erhitzt ist.
Wird mehr warmes Wasser gebraucht als der Speicher enthält, so müssen wieder viele Stunden gewartet werden, bis das Wasser erwärmt ist, während umgekehrt, wenn das im Speicher sich befindende Wasser nicht oder nur zum Teil benötigt wird, auch der elektrische Strom für das nicht benutzte Wasser bezahlt werden muss. Gegen zu starke Erhitzungen sind Maximalaussschalter nötig.
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des Speichers unterbleibt, weil dieselbe nur von Fachleuten ausgeführt werden kann und gleichfalls kost- spielig ist. Das zuströmende kalte Wasser kühlt das im Speicher noch befindliche warme Wasser ab und schliesslich erfolgen beim automatischen Ein- und Ausschalten Stromstösse.
Die mittels Durchlauferhitzer und Schwimmerventil gespeisten Warmwasserspeicher haben sich bis jetzt überhaupt für den allgemeinen Gebrauch nicht eingeführt, weil ihnen folgende Nachteile anhaften : Wie schon oben ausgeführt, arbeiten alle Sehwimmerventile mehr oder weniger unzuverlässig und nehmen im Speicher selbst viel Platz ein, so dass dadurch der Speicher nur zum Teil mit warmem
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Wasser angefüllt werden kann. Die Metallteile des Schwimmers liegen zum Teil im warmen Wasser und leiten die Wärme ab, ebenso kühlt der Luftraum im Speicher das Wasser bedeutend ab.
Dadurch, dass der Erhitzer unmittelbar mit der Wasserleitung verbunden und ausserdem den Wasserdämpfen des Speichers ausgesetzt ist, treten Stromabwanderungen zur Erde auf, und der Wasserspeieher wird gewissermassen elektrisch geladen. Hiezu kommt noch-durch die Konstruktion der Schwimmerventile bedingt-, dass beim Öffnen und Schliessen des Schwimmerventils zum Anfang und Ende die Wassermenge sehr gering ist und dadurch der Durchlauferhitzer nicht genügend mit Wasser gefüllt werden kann, so dass viel kaltes Wasser in das Speicherbassin gelangt. Kleinere Wassermengen von einigen Litern lassen sich mittels Sehwimmerventilen überhaupt nicht speichern.
Alle diese Nachteile können vermieden werden, wenn der Warmwasserspeicher selbst als Regel-
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unmittelbar mit der Wasserleitung verbundener elektrischer Durchlauferhitzer eingeschaltet ist.
Die Zeichnungen zeigen einige Ausführungsbeispiele : Fig. 1 zeigt den Speicher des Flüssigkeitsautomaten fast entleert, Fig. 2 dagegen geffillt.
Der Flüssigkeitspeicherautomat arbeitet wie folgt :
Sobald mittels des Entleerungshahnes I Flüssigkeit aus dem Speicher a entnommen wird, vermindert sich das Gewicht des Speichers a und er wird durch das Gewicht b mittels der Rolle c und der Kette d nach oben gezogen.
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Durch die hiebei erfolgende Drehung der Rolle c wird das Ventil e geöffnet und die Flüssigkeit fliesst in den Speicher a und durch das Rohr k zu dem Entleerungshahn . Wird der Entleerungshahn l (Fig. 1) geschlossen, so füllt sich der Speicher a mit Flüssigkeit an, senkt sich und zieht das Gewicht b 'hoch. Hiebei dreht sich die Rolle c und schliesst das Zulaufventil. Das Gewicht b kann durch Gewichts-
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so das selbsttätige Schliessen oder Öffnen des Zulaufventils e bewirkt.
Der Speicher a und das Gewicht b werden durch die Führungsstücke) ?, tK\ m, und M zentriert.
Das Ventil n dient zum Absperren der Flüssigkeit, wodurch der Automat ausser Tätigkeit gesetzt wird. Um ein zu langsames Öffnen und Schliessen des Zulaufventils e zu verhindern, erhält die Rolle c (Fig. 1 und 2) zweckmässig die Form einer Ellipse (Fig. 3 und 3a) statt eines Kreises. Durch die Form einer Ellipse wird die Übersetzung, d. h. die Anfangs-und Enddrehung des Ventils beschleunigt (Fig. 3) und bei der Stellung der Rolle (laut Fig. 3a) verlangsamt, sobald das Ventil genügend geöffnet ist.
Fig. 4 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem das Zuflussventil e durch einen Hebelarm o und Zahnradübersetzungen p und pl geöffnet und geschlossen wird.
Das Gewicht q dient zur Regelung der Hebelwirkung.
Fig. 5, 6 und 7 zeigen ein Ausführungsbeispiel, bei dem das Zuflussventil e durch je zwei Zahnräder oder Segmente von Zahnrädern mit verschiedenen Geschwindigkeits-Übersetzungs-Schaltungen schnell geöffnet wird, nach Wunsch geöffnet bleibt und schnell wieder geschlossen wird. Die Zahnrad-
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geschlossen wird.
Hiebei sind die Zahnradsegmente rund r1 (Fig. 5 und 6) ausgeschaltet. Dieselben greifen, sobald durch die Drehung der Segmente s und SI das Zuflussventil e schnell genügend geöffnet ist, ein und öffnen
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Öffnen des Ventils.
Die Fig. 8 und 9 zeigen den Speicherautomaten mit einem Elektroden-Durchlauferhitzer in sehematischer Darstellung. Fig. 10 und 11 zeigen den Speicherautomaten mit einem Durchlauferhitzer mit Widerstandsspiralen.
Der elektrische Warmwasserautomat arbeitet in gleicher Weise wie oben beschrieben.
Sobald mittels des Entleerungshahns i ! warmes Wasser aus dem Speicher a - welcher zweckent-
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Speichers a und er wird durch das Gewicht b mittels der Rolle c und der Kette d nach oben gezogen. Die Rolle eist zwangläufig mit dem Wasserleitungszuflussventil e des Wasserrohres f verbunden.
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Wasser fliesst in den Durchlauferhitzer g, welcher mit der elektrischen Leitung h verbunden ist.
Das durch den Durchlauferhitzer g erwärmte Wasser fliesst durch das Rohr i nach dem Speicher a und fliesst durch das Rohr c zu dem Entleerungshahn !. Wird der Entleerungshahn I (Fig. 9) geschlossen, so füllt sich der Speicher a mit warmem Wasser an und zieht durch sein Eigengewicht das Gewicht b hoch, hiebei dreht sich die Rolle c und schliesst das Wasserzulaufventil e. Sobald kein Wasser durch den Durchlauf-
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erhitzer ist.
Auch hier können die oben beschriebenen Übersetzungen verwendet werden.
Fig. 10 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem der Wasserspeicher a durch einen Durchlauferhitzer mit Heizspiralen t mit warmem Wasser gespeist wird. Bei Verwendung von Durchlauferhitzern mit Heiz-
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wird, wenn kein Wasser durch den Erhitzer fliesst, um zu verhindern, dass die Heizspiralen im Erhitzer t durchbrennen.
Das wird dadurch erreicht, dass auf der Rolle c, welche mit dem Wasserzuflussventil e fest verbunden ist, eine Stromunterbrechungs-respektive Einschaltvorrichtung angebracht ist.
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stücken v und vu au und übertragen den elektrischen Strom zu den Heizspiralen des Erhitzers t. Wird jedoch der Warmwasserentnahmehahn l geschlossen, so steigt das warme Wasser im Speicher a und zieht durch sein Gewicht, wenn es genügend gefüllt ist, das Gewicht b hoch und dreht hiebei die Rolle c. Durch diese Drehung werden die Stromzufuhrleitungen u und M von den Kontaktstücken v und vs automatisch
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wasserspeicher bzw. der Rolle gesteuert die Stromzuführung (Fig. 11).
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Durchlauferhitzer mit Speicherautomat, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Auf-und Abwärtsbewegung eines gegen Wärmeverlust isolierten, nicht unter Druck befindlichen Warmwasserspeichers, ein Kaltwasserzuflussventil zu einem Elektroden-Durchlauferhitzer, je nach Leerung oder Füllung des Speichers mit warmem Wasser, geöffnet oder geschlossen wird, um mit geringen elektrischen
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Wassermengen in einem Isolierspeicher zu sammeln, und so grössere Warmwassermengen zur Verfügung zu haben, wobei die verbrauchten Warmwassermengen sich automatisch durch Zulauf von kleinen heissen Warmwassermengen ergänzen.