AT116146B - Formmaschine zur Herstellung genau dimensionierter Hohlsteine. - Google Patents

Formmaschine zur Herstellung genau dimensionierter Hohlsteine.

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AT116146B
AT116146B AT116146DA AT116146B AT 116146 B AT116146 B AT 116146B AT 116146D A AT116146D A AT 116146DA AT 116146 B AT116146 B AT 116146B
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AT
Austria
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walls
molding
side walls
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forming machine
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Inventor
Auguste Andre Galy
Original Assignee
Auguste Andre Galy
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Description


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    Formmaschine   zur Herstellung genau dimensionierter   Hohlsteine.   



   Die   Erfindung betrifft eine Formmaschine   zur Herstellung genau dimensionierter Hohlsteine mit in einer Reihe hintereinander   angeordneten   Formen, deren Seitenwände und deren mit Formkernen   ausge-   stattete Stirnwände zum Ausformen senkrecht zu den von ihnen gebildeten Formflächen verstellbar sind. Die bekannte Bauart, bei der die vier Wände der Form durch einen Antrieb zwangläufig ausenanderbewegt werden können, lässt sieh im vorliegenden Falle nicht anwenden, da die   blosse   Abhebung der Wände vom Formling kein Ausformen gestattet. 



   Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, dass zwei gesonderte. unabhängig voneinander zu betätigende Steuerorgane vorgesehen sind, von denen das eine zur Verstellung der die Formkerne tragenden Stirnwände, das andere zur Verstellung der   Seitenwände   der Form dient. Um das Mass der Verstellung der Stirnwände beim Ausformen zu verringern, kann jeder Kern ans zwei gegeneinander gerichteten, von den   gegenüberliegenden Wänden abstehenden   Teilen bestehen. Bei Aneinanderreihung mehrerer 
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 Vorderansicht, teilweise im Schnitt nach der Linie 2-2   der Fig. l.   Fig. 3 eine Draufsicht. Die Fig. 4 und 5 zeigen Einzelheiten in vgergrössertem Massstabe. 



   Auf   einem gusseisernen Gestell f ruht   ein rechteckiger   gusspisefl1l'r Rahmen f.   In diesem ist eine Reihe von Formen angebracht, die in der Querrichtung des   Rahmens   liegen. Jede Form besteht aus 
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 Formlinge durch die Wände b, c beim Ausformen zu verhindern. Die   Seitenwände   b benachbarter Formen sind durch ein Band y aus einem schmiegsamen Stoff, wie Kautschuk. Leinwand od. dgl., verbunden, um zu verhindern, dass das zum Formen benutzte Material in den zwischen den Wänden befindliehen Raum z fällt. 



   Die Stirnwände c sind   Hohlwände, deren Teile durch Schrauben miteinander verbunden   sind und einen   Zwisehenraum l'bilden.   der durch einen Rahmen v1 dicht abgeschlossen ist. Die   Stirnwände c   tragen senkrecht abstehende Dorne d. deren Enden beim Formen mit den Enden der Dorne der gegenüberliegenden Wand in Berührung kommen und zusammen die Kerne bilden. Diese Dorne sind in der Querrichtung nachgiebig und besitzen hiezu gleich den Wänden eine für Wasser undurchlässige Oberfläche m aus einem elastischen Stoff, z. B. Kautschuk, von geringer Adhäsion gegenüber dem Formmaterial. Der Querschnitt dieses Überzuges verringert sich gegen das freie Ende, um das Herausziehen der Dorne zu erleichtern.

   Der Überzug m wird von den verstärkten Enden eines Stabes  'getragen, der in die Stirn- 
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 an einem Ende mit einem Handrad o versehen. Innerhalb der Formen ist die Spindel h mit   gegenläufigen     flachgängigen   Gewinden versehen. Sie läuft dortselbst in Schraubenmuffen   l. welche   in den   Seitenwänden   b durch Körnerschrauben il befestigt sind (Fig. 5). 
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 und Spindeln   z   gelagert. Die Spindeln, welche zwischen den Achsen 7c angeordnet sind, tragen gegenläufige Gewinde und greifen damit in Schraubenmuffen n der Wände c (Fig. 4). Am einen Ende trägt jede Spindel ! ein Schraubenrad p, das in ein auf einer Spindel r angeordnetes Getriebe eingreift. Die 
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 legt werden.

   Hierauf bringt man die   Stirnwände   c in Anlage mit den Seitenwänden b durch   Drehung   des Rades s. Die Enden der Kerne cl berühren sich hiebei. 



   Nachdem die Formen derart geschlossen sind, öffnet man den Dreiweghahn, wodurch das Druckmittel aus der Leitung   u   in den Raum v und durch den Kanal   x   in das Innere der Kerne d gelangt. Diese dehnen sich auf das gewünschte Volumen aus, so dass die Formen zur Aufnahme des zu formenden Materials bereit sind. Die Einfüllung desselben erfolgt von   oben. Überschüssiges Material   wird abgestreift. 



   Nach beendetem Formvorgang lässt man das Druckmittel durch Verstellung des Dreiweghahnes abfliessen. Die Kerne d nehmen dabei ihre ursprüngliche Form an, so dass das Ausformen ohne   Beschädigung   der Formlinge leicht vorgenommen werden kann. Man zieht die Stirnwände c zur Freilegung der Kerne durch Drehung des Rades s auseinander und durch Drehung des Rades o ebenso die Seitenwände b, denen hiebei der Raum z zur Verfügung steht. Die durch die Rillen des Bodens a am Ort gehaltenen Formlinge können alsdann ausgehoben werden. 



   Es kann im Sinne der Erfindung auchmit nur einer Form gearbeitet werden.   Die Formen können auch   
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 system vorgesehen sein. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Formmaschine zur Herstellung genau dimensionierter   Hohlsteine   mit in einer Reihe hintereinander angeordneten Formen, deren Seitenwände und deren mit Formkernen ausgestattete Stirnwände zum Ausformen senkrecht zu den von ihnen gebildeten Formflächen verstellbar sind,   gekenn-   zeichnet durch die Anordnung von zwei   gesonderten, unabhängig   voneinander zu betätigenden Steuer- 
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 Verstellung der Seitenwände der Form dient.

Claims (1)

  1. 2. Formmaschine nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass jeder Kern aus zwei gegeneinander gerichteten, von den gegenüberliegenden Wänden abstehenden Teilen besteht, so dass das Mass der Verstellung der Wände beim Ausformen verringert ist.
    3. Formmaschine nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände aufeinanderfolgender Formen durch ein an ihrem oberen Rande angeordnetes biegsames Band, z, B. aus Kautschuk, Gewebe od. dgl., verbunden sind, das das Eindringen von Formmaterial zwischen die Seitenwände verhindert.
    4. Formmaschine nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die annähernd parallel zur Bewegungsrichtung der Seitenwände verlaufenden flachen Formböden mit einer rauhen Oberfläche versehen sind. um die Formstücke bei der Entfernung der Seitenwände festzuhalten.
AT116146D 1926-07-22 1927-07-22 Formmaschine zur Herstellung genau dimensionierter Hohlsteine. AT116146B (de)

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