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Reibscheiben-Stossdampfer für abgefederte Fahrzeuge.
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Arm hat nach unten ragende Versteifungsflanschen 30 an seinen Längskanten und bildet einen die zylindrische Wand der Dosenschale 10 überragenden, die Gegendruckscheibe bildenden Scheibel1l'ing 1 : ;. Ein Abdichtungsseheibenring 16 ist zwischen 11 und 1. 3 eingeschaltet und ein ähnlicher Abdichtungs-
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Satzes 9 bildet.
Da der Boden der Dose 10 mit Bezug auf die Grundplatte 1 Schwingungen ausführt. ist ein Lagerring 20 zwischen diesen Boden 12 und der Grundplatte 1 eingeschaltet. u. zw. ist dieser Lagerring 20 aus Bronze od. dgl. gerade gross genus, hum auf den inneren Randteil 21 der Mittelöffnungen des Bodens 12
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den mit Bezug aufeinander ausschwingenden Gliedersätzen, u. zw. dadurch vermieden, dass zwischen dieser Hülse 25 und der Kante der Mittelöffnung des Bodens 12 eine Lagerhülse 26 eingelegt ist.
Diese umschliesst die Führungshülse 25 lose und kann sich in der Längsrichtung deswegen nicht verschieben, weil sie einerseits aussen eine Einschnürung am unteren Ende für den Eingriff mit dem Rand ? l des Bodens 12 hat und anderseits oben durch einen überragenden Ranclflansch 27 der Führungshülse 2. 5
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Der am Arm 14 angebrachte bzw. einheitlich damit ausgebildete Ring 2-3, der den Flansch 11 der Dose 10 abdeckt, hat nun einen in die Dose hineinragenden Hülsenflansch-31, der Zinken. 32 mit zwischen befindlichen Lücken. 3. 3 bildet.
Ein Satz von Reibungsscheiben 35 ist in die Dose eingelegt, welche Scheiben mittels äusserer Zähne 34 in die LÜcken 33 eingreifen, wie in Fig. 3 gezeigt.
Der Zapfen 6. der so fest mit der Grundplatte 2 verbunden ist, dass er als Bestandteil derselben angesehen werden kann, dient zur gleitbaren Führung einer Hülse 40, welche an ihrer Verdrehung dadurch verhindert wird. dass Zinken 41 an ihrem Fussende zwischen die Zinken 5 der Nabe 4 eingreifen. Diese Hülse 40 hat aussen Steilgewinde 45. mit dem das Innengewinde 46 einer die Butter bildenden Druck-
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in entsprechende Lücken am Umfang der Druckseheibe 47 eintreten. Wird also die Druckscheibe gedreht. so wird auch die Platte 51 mitgedreht.
Diese Platte hat ferner einen abwärts gerichteten zylindrischen Hülsenflansch 54, welcher ähnlich dem Flansch 31 mit Zinken 55 ausgestattet ist. zwischen welche die-
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nach bei Ausschwingung des Armes 14, der andere Satz von Reibungsscheiben 50 bei Verdrehung der Mutter 47 verdreht. Unterhalb der Druckscheibe 47 hat die Schraubenhülse 40 aussen einen Umfangs- flansch 60, dessen Oberseite bei der gewöhnlichen Einstellung dieser Druckseheibe in einem kurzen Abstand von deren Unterseite liegt. Oberhalb dieser Druckscheibe 47 hat die Schraubenhülse 40 einen kurzen Fortsatz 61 mit einer Ringnut zur Aufnahme eines geschlitzten Ringes 62. der unmittelbar auf der Druckscheibe 47 aufsitzt.
Der Zapfen 6 ist an seinem oberen Ende abgedreht und hat Schraubgewinde 70 zur Aufnahme einer hiedurch verstellbaren Widerlagerplatte 71 mit einer beliebigen Sicherungsvorrichtung 72, die diese Platte in der eingestellten Lage erhält. Diese Platte 71 dient als äusseres einstellbares Widerlager einer verhältnismässig starken Schraubenfeder 76, deren anderes Ende sich an einer Ringplatte 77 abstiitzt. die auf der Schulter 75 des Zapfens 6 unter Zwischenschaltung eines Abstandsringes 78 aufruht.
Es sei nun angenommen,. dass beim Zusammendrücken der nicht dargestellten Wagenfeder, also bei Senken des Wagenkörpers zur Radachse der Arm 14 hinter die Bildebene der Fig. 2, also vom Beschauer weg, verschraubt wird. In Fig. 2 sind die Teile noch in ihrer gewöhnlichen Lage ohne Bean- spruchung der Federn dargestellt. Die genannte Ausschwenkung wird durch die Reibungsscheiben. 50 nur wenig gedämpft. Beim Rückstoss verdreht sich der ganze Gliedersatz 9 hingegen um den Zapfen 6 zurück und die Mutter oder Druckscheibe 47 verschiebt sich dabei auf der Sehraubenhülse 40, die, wie erwähnt, eine Drehung nicht ausführen kann, nach unten und presst dabei durch die Scheibe 52 die Reibscheiben 35, 50 zusammen.
Trifft nun die Druckscheibe bei dieser Zusammenpressung auf den Flansch-60 der unverdrehbaren Schraubenhülse 40 an, so kann sie eine weitere Verdrehung und somit Verschiebung nach unten nicht mehr ausführen ; wenn dann die Verschwenkung des Armes 14 bzw. Verdrehung des ganzen Satzes 9. einschliesslich derDrucksc. heibe 47 fortgesetzt wird, so muss infolgedessen also die Schrauben-
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pressung der Schraubenfeder 76 zur Folge hat.
Wenn nun die Stösse klein sind und demgemäss auch eine Verdrehung der Druckseheibe 47 bis zu ihrem Auftreffen gegen den Flansch 60 erfolgt, so tritt die Hülse 40 und die Feder 77 nicht in Wirkung und die Stösse werden aussehlie. sslich durch die Reibungsscheiben 35, 50 abgedämpft. Bewegt sich aber
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zwischen der Gleithülse und der festen Widerlagerscheibe 77 aufgebraucht, nachdem die Druckscheibe 47 sich auf den Flansch 61 der Hülse 40 aufgelegt hat. Dabei aber findet jede weitere Verschiebung der Hülse 40 entgegen dem Druck der Feder 7. 5 statt.
Diese Feder gibt durch den Zapfen 6 die Druckbeanspruchung zum Teil auf die Druckplatte 1 weiter und es findet also eine Beanspruchung des Ringes 20 zwischen Grundplatte 1 und dem am verdrehbaren Gliedersatz 9 befestigten Boden 12 der Dose 10 statt.
Am Ende der Ruckstossbewegung kehren die Teile 6 in die in Fig. 2 gezeigte Lage zurÜck, wobei sich unter der Ausschwingung des Armes 14 und der gleichzeitig damit stattfindenden Verdrehung der Druckscheibe 47 die Hülse 40 nach einwärts in die in Fig. 2 gezeigte Lage verschiebt. Diese Verschiebung wird durch den geschlitzten Ring 62 begrenzt, der auf diese Weise stets dazu beiträgt, den Abstand zwischen
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PATENT-ANSPRÜCHE : l. Reibscheiben-Stossdämpfer für abgefederte Fahrzeuge. bei dem eine Druckscheibe, die durch. eine gegen das Achszapfenende abgestützte Schraubenfeder in Reibungseingriff mit einer den Dämpferarm tragenden Gegendruckscheibe gehalten ist.
die Mutter einer auf dem Zapfen unverdrehbar gleitenden Schraubenhülse bildet und gegenüber dieser begrenzt drehbar ist, so dass sie anfänglich eine schwache, später eine gleichbleibend starke Abbremsung der Gegendruckscheibe bei der Fahrzeugruckschwingung bewirkt, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubenfeder (76) mit ihrem dem Zapfenende abgekehrten Ende durch ein am Zapfen (6) vorgesehenes Widerlager (75. 77) in eine solchen Abstand von der Schraubenhülse (40) gehalten ist, dass die Druckscheibe (47) bei derVerdrehung der Gegendruckscheibe (1.
3) anfänglich ohne Federdruck, sodann infolge des zwangsläufig erfolgenden Abhebens der Schraubenfeder durch die Schraubenhülse mit Federdruck mitgenommen und schliesslich infolge der zwangsläufig erfolgenden Kupplung zwischen Druckscheibe und Schraubenhülse festgehalten wird und demgemäss durch die Druckscheibe anfänglich keine. sodann eine schwache und schliesslich eine gleichbleibend starke Abbremsung der Gegendrückscheibe bei der Fahrzeugrückschwingung bewirkt wird.