AT116003B - Synchron umlaufender Gleichrichter. - Google Patents

Synchron umlaufender Gleichrichter.

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AT116003B
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Austria
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slip rings
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Inventor
Franz Joseph Fischer
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Koch & Sterzel Ag
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    Synchron umlaufender Gleichrichter.   



   Es ist bereits vorgeschlagen worden, bei mechanisch angetriebenen Gleichrichtern für Mehrphasenstrom für Hoch-oder Niederspannung die   SekundäIl1Iehrphasenspannung   an die umlaufenden Kontaktgeber zu legen und die zeitweise von dem Zweileiterkreis abgeschalteten Pole des Mehrphasenstromerzeugers während der Zeitdauer ihrer Abschaltung über nur einen in der Grössenordnung des scheinbaren Belastungswiderstandes gewählten Hilfswiderstand mit dem Phasenmittel-oder Neutralpunkt   des Mehrphasenstromerzeugers   zu verbinden.

   Bei einer derartigen Anordnung werden die Ausgleichsströme, die sich'beim Verlassen der einen Phase und Aufnahme der folgenden Phase zwischen diesen beiden Phasen ergeben, nicht in einer derartigen Weise gedämpft, dass eine ruhige Arbeitsweise des Gleichrichters stattfindet. 
 EMI1.1 
 in Teilwiderstände aufgelöst und jedem Teilwiderstand ein Abnehmersegment und der Nullpunkt der Mehrphasenstromquelle zugeordnet. Vorteilhaft treten die umlaufenden Kontaktgeber mit zwei Reihen von gegeneinander versetzten Abnehmersegmenten in Verbindung, von denen die eine Reihe zur Abnahme des Gleichstromes dient, während die Abnehmersegmente der anderen Reihe über die Teil-bzw. 



  Hilfswiderstände untereinander verbunden sind. 



   Mit einer derartigen Anordnung wird der Vorteil erreicht, dass die Ausgleichsströme zwischen der verlassenen und der aufgenommenen Phase durch   Hilfswiderstände   herabgemindert werden. Werden die   Hilfswiderstände   zu einem gemeinsamen Verbindungspunkt geführt und dieser Verbindungspunkt mit dem Neutralpunkt der Wechselstromquelle verbunden, so ergibt sich der an sich bekannte weitere Vorteil der Dämpfung von Überspannungen in den jeweils abgeschalteten Phasen. 



   Eine besonders günstige Ausführungsform für einen derartigen Gleichrichter ist in Fig. 1 dargestellt. Fig. 2 zeigt das dazugehörige Schaltschema. 



   Nach Fig. 2 wird die sekundäre Mehrphasenspannung des Transformators 11 über Schleifringe 12, 13, 14 zu den umlaufenden   Kontaktgebern     15, 16, 17   geführt. Die Kontaktgeber 15, 16, 17 treten mit zwei Reihen a, b von gegeneinander versetzten Abnehmersegmenten   18,   19, 20, 21, 22,23, 24,25 in Verbindung. Die Abnehmersegmente 18-21 dienen zur Abnahme des Gleichstromes vermittels der Lei- 
 EMI1.2 
 verbunden und in diesem Falle an den   Nullpunkt   des Transformators 11 angeschlossen. 



   Die Ausführungsform nach Fig. 1 lässt den Synchronantriebsmotor 32 erkennen, dessen Stator durch die Handkurbel   33   in an sich bekannter Weise verstellbar ist. Auf der Welle des Motors sitzen die um 1200 gegeneinander versetzten   Kontaktgeber 75, 76, 77,   deren Enden an Schleifringe 12, 13, 14 herangeführt sind. Diese Schleifringe sind an dem Boden des Isoliertopfes. 34 befestigt, in dem die Kontaktgeber   1. 5, 16. 17   rotieren. Auf dem   Innenumfang   des Isoliertopfes sind die Abnehmersegmente 18 bis 25 befestigt, die beim Rotieren der Kontaktgeber 15, 16, 17 abwechselnd miteinander verbunden werden. 



   Die Anordnung wirkt in der an sich bekannten Weise. 



   Um eine   Verdrehung   des Stators des Motors überflüssig zu machen, kann man den Isoliertopf 34 drehbar lagern, so dass bei seiner Verstellung eine genaue Einstellung des Zeitpunktes der Kontaktgebung 

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   ermöglicht wird. Mit einer derartigen Ausbildung werden Spezialmotoren überflüssig, so dass sich eine weitere Verbilligung der Anlagekosten ergibt. 



  An Stelle des Isoliertopfes können auch die Abnehmersegmente 18-25 von Armen getragen werden, die an einer, den Boden des Isoliertopfes in diesem Falle darstellenden Isolierplatte befestigt sind. An diese Isolierplatte sind wieder die konzentrisch zueinander liegenden Schleifringe 12, 13, 14 befestigt, zwischen denen sich noch zwecks Vergrösserung des Kriechweges konzentrische Isolierrippen befinden. Es ergibt sich durch diese Anordnung gegenüber dem Isoliertopf der Vorteil, dass die bei der Rotation und der Kontaktgebung entstehenden Säuren und Gase ungehindert entweichen können und nicht mehr durch den Isoliertopf behindert sind. 



  PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Synchron umlaufender Gleichrichter, bei welchem die Mehrphasenspannung über Schleifringe an die umlaufenden Kontaktgeber gelegt ist, und bei welchem zur Dämpfung von Überspannungen an der jeweils abgeschalteten Phase ein synchron gesteuerter Widerstand Verwendung findet, dadurch gekennzeichnet, dass dieser synchron gesteuerte Widerstand in Teilwiderstände aufgelöst und jedem Teilwiderstand ein Abnehmersegment und der Nullpunkt der Mehrphasenstromquelle zugeordnet ist.

Claims (1)

  1. 2. Gleichrichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die umlaufenden Kontaktgeber mit zwei Reihen von gegeneinander versetzten Abnehmersegmenten in Verbindung treten, von denen die eine Reihe zur Abnahme des Gleichstromes dient, während die Abnehmersegmente der anderen Reihe über die Hilfswiderstände untereinander verbunden sind.
    3. Gleichrichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktgeber in einem Isoliertopf rotieren, welcher auf seinem Umfang die beiden Reihen von Abnehmersegmenten und auf seinem Boden die Schleifringe trägt.
    4. Gleichrichter nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Isoliertopf drehbar gelagert ist zum Zwecke, eine genaue Einstellung des Zeitpunktes der Kontaktgebung zu ermöglichen.
    5. Gleichrichter nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Isoliertopf durch die Abnehmersegmente tragende Arme, die an einer die Schleifringe tragenden Isolierplatte befestigt sind, ersetzt ist.
    6. Gleichrichter nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass sich zwischen den Schleifringen konzentrische Isolierrippen zwecks Vergrösserung des Kriechweges befinden.
AT116003D 1928-01-21 1929-01-17 Synchron umlaufender Gleichrichter. AT116003B (de)

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