DE476808C - Synchron umlaufender Gleichrichter - Google Patents

Synchron umlaufender Gleichrichter

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Publication number
DE476808C
DE476808C DEK107667D DEK0107667D DE476808C DE 476808 C DE476808 C DE 476808C DE K107667 D DEK107667 D DE K107667D DE K0107667 D DEK0107667 D DE K0107667D DE 476808 C DE476808 C DE 476808C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slip rings
rectifier
segments
insulating pot
rectifier according
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Expired
Application number
DEK107667D
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Joseph Fischer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koch and Sterzel AG
Original Assignee
Koch and Sterzel AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Koch and Sterzel AG filed Critical Koch and Sterzel AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE476808C publication Critical patent/DE476808C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M1/00Details of apparatus for conversion
    • H02M1/20Contact mechanisms of dynamic converters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor Or Generator Current Collectors (AREA)

Description

  • Synchron umlaufender Gleichrichter Es ist bereits vorgeschlagen worden, bei synchron umlaufenden Gleichrichtern für Mehrphasenstrom für Hoch- oder Niederspannung die Sekundärmehrphasenspannung an die umlaufenden Kontaktgeber zu legen und die zeitweise von dem Zweileiterkreis abgeschalteten Pole des Mehrphasenstromerzeugers während der Zeitdauer ihrer Abschaltung über nur einen in der Größenordnung des scheinbaren Belastungswiderstandes gewählten Hilfswiderstand mit dem Phasenmittel- oder Neutralpunkt des Mehrphasenstromerzeugers zu verbinden. Bei einer derartigen Anordnung werden die Ausgleichströme, die sich beim Verlassen der einen Phase und Aufnahme der folgenden Phase zwischen diesen beiden Phasen ergeben, nicht in einer derartigen Weise gedämpft, daß eine ruhige Arbeitsweise des Gleichrichters stattfindet. Auch haben diese Gleichrichter= den Nachteil, daß die Kontaktgeber an mehreren umlaufenden Systemen nebeneinander auf der Welle'des Gleichrichters angebfacht sind, so daß sich große Baulängen und besonders ausgebildete Lagerungen der Gleichrichter. ergeben.
  • Erfindungsgemäß tritt, um diesem Übelstand zu begegnen, bei einem Gleichrichter der vorbezeichneten Art während seines Umlaufs nur ein einziges umlaufendes System von Kontaktgebern mit zwei Reihen von gegeneinander versetzten feststehenden Abnehmersegmenten in Verbindung, von denen die eine zur Abnahme des Gleichstromes dient, während die Abnehmersegmente der anderen Reihe über Hilfswiderstände untereinander verbunden sind.
  • Bei - einer derartigen Anordnung wird der Vorteil erreicht, daß sich eine wesentlich kleinere Baulänge des Gleichrichters mit entsprechender Platzersparnis am Aufstellungsort und eine Verbilligung der Anlage ergibt. Aber auch die Ausgleichströme zwischen der verlassenen und der aufgenommenen Phase werden durch die Hilfswiderstände herabgemindert, was bisher bei Verwendung eines einzigen Widerstandes nur in unzulänglicher Weise erreicht wurde. Auch wäre eine derartige Schaltung an den bisherigen Gleichrichtern zu umständlich geworden, weil man weitere Kontaktgeber mit einer vermehrten Anzahl von Abnehmerschleifbürsten hätte anbringen müssen. Wird der gemeinsame Verbindungspunkt der Hilfswiderstände noch in der an sich bekannten Weise mit dem Neutralpunkt der Wechselstromquelle verbunden, so ergibt sich der ebenfalls bekannte Vorteil der Dämpfung von Überspannungen in den jeweils abgeschalteten Phasen. In besonders vorteilhafter Weise wird diese Verbindung derart vorgenommen, daß zwischen jedem Abnehmersegment und dem Nullpunkt der Wechselstromquelle nur je ein einziger Hilfswiderstand liegt.
  • Eine besonders günstige Ausführungsform für einen derartigen Gleichrichter ist in Abb. i dargestellt. Abb.2 zeigt das dazugehörige Schaltschema.
  • Nach Abb. 2 wird die sekundäre Mehrphasenspannung des Transformators =i über Schleifringe 12, 13, 14 zu den umlaufenden Kontaktgebern 15, 16, 17 geführt. Die Kontaktgeber 15, 16, 17 treten mit zwei Reihen a, b von gegeneinander versetzten Abnehmersegmenten 18, i9, 20, 24 22, 23, 24, 25 in Verbindung. Die Abnehmersegmente =8 bis 2i dienen zur Abnahme des Gleichstromes vermittels der Leitung 26, 27, und die Abnehmersegmente 22 bis 25 sind über Hilfswiderstände 28, 29, 30, 31 untereinander verbunden und in diesem Falle an den Nullpunkt des Transformators =i angeschlossen.
  • Die Ausführungsform nach Äbb. = läßt den Synchronantriebmotor 32 erkennen, dessen Stator durch die Handkurbel 33 in an sich bekannter Weise verstellbar ist. Auf der Welle des Motors sitzen die um =2o ° gegeneinander versetzten Kontaktgeber i5, 16, 17, deren Enden an Schleifringe 12" _ 13, =4 herangeführt sind. Diese Schleifringe sind an dem Boden des Isoliertopfes 34 befestigt, in dem die Kontaktgeber 15, 16, 17 rotieren. Auf dem Innenumfang des Isoliertopfes sind die Abnehmersegmente 18 bis 25 befestigt, die beim Rotieren der Kontaktgeber 15, =6, 17 abwechselnd miteinander verbunden werden.
  • Die Anordnung wirkt in der an sich bekannten Weise.
  • Um eine Verdrehung des Stators des Motors überflüssig zu machen, kann man den Isoliertopf 34 derart drehbar lagern, daß bei seiner Verstellung eine genaue Einstellung des Zeitpunktes der Kontaktgebung ermöglicht wird. Mit einer derartigen Ausbildung werden Spezialmotoren überflüssig, so daß sich eine weitere Verbilligung der Anlagekosten ergibt.
  • An Stelle des Isoliertopfes können auch die Abnehmersegmente 18 bis 25 von Armen getragen werden, die an einer den Boden des Isoliertopfes in diesem Falle darstellenden Isolierplatte befestigt sind. An diese Isolierplatte sind wieder die konzentrisch zueinander liegenden Schleifringe 12, 13, 14 befestigt, zwischen denen sich noch zwecks Vergrößerung des Kriechweges konzentrische Isolierrippen befinden. Es ergibt sich durch diese Anordnung gegenüber dem Isoliertopf der Vorteil, daß die bei der Rotation und der Kontaktgebung entstehenden Säuren und Gase ungehindert entweichen können und nicht mehr durch den Isoliertopf behindert sind.

Claims (6)

  1. PATENT ANSPRÜCIIr: _. Synchron umlaufender Gleichrichter, bei welchem die Mehrphasenspannung über Schleifringe an die umlaufenden Kontaktgeber gelegt ist und bei welchem zur Dämpfung von Überspannungen an der jeweils abgeschalteten Phase ein synchron gesteuerter Widerstand Verwendung findet, gekennzeichnet durch ein einziges umlaufendes System von Kontaktgebern und zwei Reihen feststehender, gegeneinander versetzter Abnehmersegmente, von denen die eine Reihe zur Abnahme des Gleichstromes dient, während die Abnehmersegmente der anderen Reihe über Hilfswiderstände untereinander verbunden sind.
  2. 2. Gleichrichter nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine derartige Verbindung der Hilfswiderstände unter sich und mit dem Nullpunkt der Wechselstromquelle, daß nur je ein Hilfswiderstand zwischen jedem Abnehmersegment und dem - Nullpunkt der Wechselstromquelle liegt.
  3. 3. Gleichrichter nachAnspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die umlaufenden Kontaktgeber innerhalb eines Isoliertopfes angeordnet sind, der auf seinem Umfang die beiden Reihen der Abnehmersegmente und auf seinem Boden die Schleifringe trägt.
  4. 4. Gleichrichter nach Anspruch x und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Isoliertopf derart drehbar gelagert ist, daß der genaue Zeitpunkt der Kontaktgebung einstellbar ist.
  5. 5. Abänderung der Gleichrichter nach Anspruch i bis 4, dadurch@'gekennzeichnet, daß an Stelle des Isoliertopfes zum Tragen der Abnehmersegmente Anne dienen, die an einer die Schleifringe tragenden Isolierplatte befestigt sind.
  6. 6. Gleichrichter nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich zwischen den Schleifringen konzentrische Isolierrippen zwecks Vergrößerung des Kriechweges befinden.
DEK107667D 1928-01-22 1928-01-22 Synchron umlaufender Gleichrichter Expired DE476808C (de)

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