AT115829B - Stromwandler. - Google Patents

Stromwandler.

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AT115829B
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mixed
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Inventor
Hugo Vahl
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Aeg Union Elek Wien
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  Stromwandler. 



   Bei heftigen Kurzschlüssen treten in den Wicklungen der Stromwandler bedeutende Kräfte auf, die eine Verschiebung und Deformierung der Wicklung bewirken. Diese Kräfte werden bei der Primärwicklung besonders unangenehm, weil sie leicht zu einem   Erdschluss   führen und damit die ganze Anlage ausser Betrieb setzen. Man hat sich bisher dadurch zu helfen gesucht, dass man die Wicklung durch besondere Konstruktionen abstützte oder aber, soweit dies technisch   durchführbar   ist, den vorhandenen Wickelraum voll ausnutzte, um dadurch eine Verschiebung der Spule zu verhindern.

   Aus wicklungstechnischen Gründen kann man jedoch den vorhandenen Wickelraum nicht immer restlos   ausfüllen.   Durch Ausfüllen mit Sand oder durch Ausgiessen mit Ausguss- oder Füllmassen, die bei einer bestimmten Temperatur flüssig werden, versucht man die Wicklung soweit wie möglich festzulegen. Die Sandfüllung lässt jedoch immer noch ein wenn auch nur geringes Arbeiten der Wicklung, besonders der einzelnen Windungen 
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 wicklung Kurzschlusswindungen hervorgerufen werden. Das   Ausgiessen   mit Füllmasse füllt zwar die Zwischenräume restlos aus, hat jedoch den grossen Nachteil, dass die bei Erwärmung erweichende Masse den die Verschiebung der Wicklung bewirkenden   Kräften   keinen Widerstand mehr entgegensetzt. 



   Die Erfindung bezieht sich auf einen Stromwandler, bei dem die vorerwähnten Nachteile gemäss der Erfindung dadurch vermieden werden, dass der Raum zwischen den einzelnen Drähten der Wicklung und der Raum zwischen der Wicklung und dem Isolationskörper mit einem im flüssigen Zustande angerührten, nach einer gewissen Zeit abbindenden und steinhart werdenden Mittel ausgefüllt wird. Durch Wahl geeigneter Materialien, z. B.   Aluminium-und Magnesiumsilikate   mit einer schwachen   Chlorzink-   lösung angerührt, ist es möglich, eine dünnflüssige Mischung wie Wasser zu erhalten, die leicht selbst die kleinsten Hohlräume zwischen den einzelnen Drähten ausfüllt. Nach dem Abbinden ist dann die Wicklung ein steinharter Körper, in dem die einzelnen Drähte fest und unverrückbar eingebettet liegen. 



  An die abgebundene Masse sind bezüglich Isolation keine Anforderungen zu stellen : sie könnte sogar leitend sein, da ja zwischen den einzelnen Drähten der Wicklung nur kleine Spannungen auftreten, für die normale Drahtisolation vollauf genügt. Die Isolation zwischen   Primär-und Sekundärwicklung   wird durch einen besonderen Isolierkörper gebildet, der jedoch von dem Füllmaterial vollständig ausgefülltwird. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Zwei Isolierrohre a a' aus Porzellan von hinreichender elektrischer und mechanischer Festigkeit sind an beiden Enden durch 
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 befindet sieh ein Steg d, der den Eisenkern und die   Sekundärwicklung   trägt. Durch die Isolierrohre ist die Primärwicklung e in mehreren Windungen durchgezogen. Der Raum zwischen den einzelnen 
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 ausgefüllt, die nach einer bestimmten Zeit abbindet, steinhart wird und so die   Primärwicklung   e in ihrer Lage unverrückbar festlegt. 



   Die Erfindung ist naturgemäss auch auf alle   möglichen ändern Ausführungsformen   von Trans-   formatoren   anwendbar.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Stromwandler, dadurch gekennzeichnet, dass der Raum zwischen den einzelnen Dfähten der Primärwicklung (e) und zwischen der Wicklung. und dem eigentlichen Isolationskörper (a, a) mit einem im flüssigen Zustande angerührten, nach eheA gewissen Zeit abbindenden und steinhart werdenden Mittel ausgefüllt ist.
    2. Stromwandler nach Anspruch 1,'dadurch gekennzeichnet, dass als abbindendes Mittel eine Mischung von Magnesium- und Aluminiumsilikat, die mit einer Chlorzinklösung angerührt wird, Anwendungfindet. EMI2.1 EMI2.2
AT115829D 1927-12-09 1928-12-07 Stromwandler. AT115829B (de)

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