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Lichtschirm.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Lichtschirm und besteht darin, die Wirkung einer Glühlampe sowohl in lichttechnischer als auch in dekorativer Hinsicht zu erhöhen.
Die Erfindung besteht darin, dass auf den rundliehen oder kugelförmigen Bauch einer Glühlampe ein Lichtschirm aufgesetzt wird, der aus durchsichtigem oder durchscheinendem Glas od. dgl. besteht und mit einem Spiegelbelag versehen sein kann, wobei dieser Lichtschirm so geformt ist, dass das Zentrum des Leuchtsystems, welches ungefähr mit dem Zentrum des kugelförmigen Teils der Glühlampe übereinstimmt, annähernd übereinstimmt mit dem optischen Zentrum des Lichtschirmes.
Es sind bereits Lichtschirme für Glühlampen bekannt. Diese haben jedoch folgende Nachteile :
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verwendet werden und gestatten deshalb nicht, die beabsichtigte dekorative Wirkung hervorzubringen.
Diese Nachteile sind dmch die vorliegende Erfindung vermieden.
In den Zeichnungen sind mehrere beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung dargestellt,
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schirm der Fig. 1 von oben. Die Fig. 3-12 zeigen ähnliche Lichtschirme, welche jedoch in einigen Punkten voneinander abweichen und welche weiter unten ausführlich beschrieben werden.
In den Fig. l und 2 bedeutet 1 eine Glühlampe, 3 und 4 stellen den Lichtschirm dar, welcher aus einem parabolischen Teil 3 und aus einem kugelförmigen Teil 4 besteht. Der Lichtschirm könnte auch ganz parabolisch gestaltet sein, doch würde er dann grösser und teurer sein. Wenn der Lichtschirm für Lampen mit Zugbügel verwendet werden soll, ist er vorzugsweise mit zwei Einschnitten 5 versehen, welche dem Zugbügel Durchgang gewäbren. 2 bedeutet den Spiegelbelag des Lichtschirmes.
Der in Fig. 3 dargestellte Lichtschirm besteht aus einem kugelförmigen Teil 4 und aus einem kegelförmigen Teil 8. Der Schirm könnte jedoch auch ganz kegelförmig sein.
Der in Fig. 4 dargestellte Lichtschirm ist nur kugelförmig oder genauer ausgedrückt halbkugelförmig. Dabei ist zwischen dem Liehtschirm und der Glühlampe 1 ein Zwischenraum freigelassen, durch den die heisse Luft nach oben entweichen kann. Dieser Zwischenraum ist dadurch entstanden, dass der innere Durchmesser des Lichtschirmes grösser ist als der Durchmesser der Glühlampe und durch warzenförmige oder längliche, nach innen vorstehende Erhöhungen 6 (siehe Fig. 4 und 7) des Liehtschirmes oder durch Zwischenlegen eines mit Erhöhungen 6 versehenen Ringes 7 ausgefüllt ist (s. Fig. 5 und 8).
Ein solcher Ring ist in den Fig. 11 und 12 im Schnitt und in Draufsicht dargestellt.
Wie aus den Fig. 1-5 ersichtlich ist, stimmt das optische Zentrum des Lichtschirmes (Parabol- spiegel, Kugelspiegel, Kegelspiegel) mit dem Zentrum des kugelförmigen Teils der Glühlampe überein.
Da nun bei den modernen Glühlampen das Zentrum des Leuehtsystems ungefähr im Mittelpunkt des kugelförmigen Teils der Glühlampe liegt, so stimmt infolgedessen das optische Zentrum des Liehtschirmes annähernd mit dem Zentrum des Leuchtsystems überein, so dass eine vollkommene Lichtverteilung erfolgt.
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finden. Da solche Beleuchtungen meist im Freien Verwendung finden, ist eine Spiralfeder 9 vorgesehen, welche den Glasschirm an die Glühlampe anpresst, so dass er vom Wind nicht hin und her gerissen werden kann.
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liegendes Buch oder ein Arbeitsstiick besonders intensiv beleuchtet wird.
Fig. 8 zeigt die Verwendung eines Kugelschirmes mit Spiegelbelag in einer wasserdichten Armatur.
13 ist das Rohr, 16 der Porzellankörper, 15 die Fassung und 17 das Schutzgas.
Fig. 9 zeigt die Verwendung eines Kugelschirmes mit Spiegelbelag in einem geschlossenen Porzellanschirm 18, welcher zum Teil im Schnitt dargestellt ist.
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sehen sein, u. zw. derart, dass diese Durchbrechungen dekorative Linien oder Schriftzüge bilden, durch welche das Licht auf den äusseren Schirm (Porzellanschirm, Seidensehirm usw. ) fällt. In Fig. 9 ist eine solche Durchbrechung des Spiegelbelages angedeutet. Besonders wirksam sind solche Durchbrechungen, wenn der auf der Glühlampe sitzende Lichtschirm an den Durchbrechungen des Spiegelbelages gefärbt wird.
Fig. 10 endlich zeigt die Verwendung eines nicht mit Spiegelbelag versehenen, aus farbigem, durchsichtigem oder durchscheinendem Material bestehenden Lichtschirmes 3 zu einem mehrfarbigen Beleuchtungskörper. Dieser Beleuchtungskörper besitzt einen farbigen Hauptschirm 19, welcher vom Schirm-
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schirm 3. Dieser letztere ist zweckmässigerweise so ausgebildet, dass er im oberen Teil ungefärbte Stellen 21 besitzt, durch welche ungefärbtes Licht auf den äusseren Glasschirm 19 fallen kann. Die linke Hälfte des Lichtschirmes 3 ist im Schnitt, die rechte Hälfte ist in Draufsicht dargestellt. Der schraffierte Teil ist als farbig zu denken, der nicht schraffierte als hell.
Wird beispielsweise die Fassung 20 grün, der Schirm 19 blau und der Schirm 3 rot gefärbt, so entsteht eine Gesamtwirkung, die mit einem gewöhnlichen Schirm nicht zu erreichen ist.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Lichtschirm, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit oder ohne Spiegelbelag versehener Schirm aus durchsichtigem oder durchscheinendem Material auf den rundliehen Bauch einer Glühlampe aufgesetzt wird, wobei das optische Zentrum des Lichtschirmes annähernd mit dem Zentrum des Leuchtsystemes der Glühlampe übereinstimmt.