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Sterilisierapparat für Sputumflaschen u. dgl.
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Diese Apparate besitzen zwar Einführöffnungen für einen zur Aufnahme der Sputumflaschen dienenden Korb sowie einen den Sterilisierkessel umgebenden Heizmantel. Das Öffnen der Sputumflaschen, das Ausspülen, Desinfizieren und Trocknen derselben erfolgt aber nicht selbsttätig.
Der bisher vollkommenste Sterilisierapparat dieser Art hat den Nachteil, dass die Flaschen vor ihrer Einbringung in den Sterilisierraum von Hand aus geöffnet und in einen Trichter ausgeschüttet werden müssen, worauf sie wieder von Hand aus einzeln auf Kanäle aufgesetzt werden, durch welche Dampf und Wasser gespritzt wird. Die Bedienung dieses Apparates ist deshalb umständlich und zeitraubend und da die den Apparat bedienende Person mit dem offenen Sputum ständig in Berührung kommt, auch für dieselbe höchst gefährlich.
Die vorliegende Erfindung beseitigt diese Nachteile dadurch, dass die in geschlossenem Zustande mit einem Träger in den Sterilisierapparat eingebrachten Sputumflaschen mittels eines mit der Türe des Sterilisierraumes in Verbindung stehenden Hebelwerkes durch das Schliessen der Türe automatisch geöffnet werden, ohne dass die den Apparat bedienende Person mit dem Sputum in Berührung kommt, worauf die Flaschen in an sich bekannter Weise gespült, mit Dampf sterilisiert und getrocknet werden.
In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform sehematisch dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 eine Vorderansicht des Apparates bei abgehobenem Deckel mit teilweisem Schnitt, Fig. 2 einen Längsschnitt des Apparates, Fig. 3 den Flasehenkorb im Längsschnitt, Fig. 4 denselben im Querschnitt, Fig. 5 und 6 die Flasche in Vorder-und Seitenansicht, Fig. 7,8, 9 die Hebelvorrichtung zum Öffnen des Flaschendeckels in Vorderansicht, Seitenansicht und Draufsicht, Fig. 10 den Schwimmer mit Düse in Vorderansicht, Fig. 11 einen Schnitt längs der Linie a-b der Fig. 10, Fig. 12 denselben Schnitt bei höchster Lage des Schiebers, Fig. 13 einen Schnitt nach der Linie e-d der Fig. 10, Fig. 14 das Kontaktthermometer mit Auslösevorrichtung, Fig.
15 die Schliessvorrichtung des Flaschendeckels in Vorderansicht und Fig. 16 in Seitenansicht.
Der Apparat besteht aus zwei ineinander geschobenen Behältern 1, 2, zwischen welehen ein Hohlraum 3 verbleibt (Fig. 2). Der innere Behälter 2 besitzt an seiner vorderen Stirnseite eine Öffnung 4, welche durch einen Deckel 5 verschlossen werden kann. Durch Feststellschrauben 6 mit Flügelmuttern kann dieser Deckel. 5 gegen die Öffnung 4 gepresst werden und dichtet dieselbe nach aussen vollkommen ab.
Wie in der Zeichnung Fig. 1 dargestellt, kann diese Öffnung 4 unterteilt werden, so dass zwei Räume 7, 8 zur Einführung der Sputumflaschen 9 entstehen. Bei grösseren Apparaten kann auch eine mehrfache Unterteilung erfolgen. Jeder dieser Räume 7, 8 ist an seiner Längsseite mit Führungsleisten 10 versehen, die zur Festhaltung und Einschiebung der Sputumflaschen dienen.
Die Sputumflaschen 9 (Fig. 5 und 6) selbst sind vorteilhaft aus färbigem Glas hergestellt, haben einen rechteckigen Querschnitt, sind an ihrem Boden abgerundet und besitzen eine die Flasche umgebende Armierung 11 aus Metall od. dgl., die auch gleichzeitig zur Festhaltung des mit einem federnden
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fest und hält den Deckel in der Schliessiage. Durch leichten Druck auf das freie Ende des federnden Bügels. M des Deckels 12 wird dieser in der Richtung des Pfeiles 11 verschwenkt, d. h. geöffnet (Fig. 5 strichliert).
Diese Sputumflasehen 9, die bereits in vielen Heilanstalten Verwendung finden, werden in einem, aus federndem Material hergestellten länglichen Korb 14 (Fig. S, 4), welcher denselben Querschnitt wie die Flaschen selbst hat, derart eingesetzt, dass eine Flasche hinter der andern zu liegen kommt. Dieses Einsetzen der Flaschen 9 kann beim Ablegen derselben in die Körbe 14 von dem Kranken selbst ohne weiteres erfolgen.
Ein solcher Korb 14 kann mit einem leicht abnehmbaren, z. B. abschraubbaren Handgriffe 66 versehen sein, der zur EinfÜhrung der Flaschen in den Apparat dient. Die Abnehmbarkeit des Griffes ist dadurch bedingt, dass die den Apparat bedienende Person stets immer nur ein und demselben Griff verwendet und die gebrauchten Flaschen selbst nicht berühren darf.
Der Korb 14 besitzt Längsleisten 15, mittels welchen er in die Führungen 10 des Apparates der Länge nach eingeführt werden kann, u. zw. derart, dass die in dem Korbe eingesetzten Flaschen 9 mit ihrem Deckel nach unten hängen und infolge der Federung des Korbes in dieser Lage festhalten.
Im Innern des Apparates befindet sich an der Seite, wo die freien Enden der federnden Bügel 1. 3 der Flaschen 9 zu liegen kommen, oberhalb dieser Enden ein Längsstab 16, welcher an schwingenden Hebeln 17 gelenkig aufgehängt ist (Fig. 7,8, 9). Die Hebel 17 sind in ihrer Mitte mit einem weiteren
Stabe 18 gelenkig verbunden, so dass bei Verschiebung dieses Stabes 18 eine Verschwenkung der Hebel 17 und somit eine Senkung des Stabes 16 erfolgt (Fig. 7 strichliert).
Der Stab 18, der unter der Wirkung einer
Schraubenfeder 57 steht, ragt bei gehobenem Stab 16 mit seinem freien Ende aus der Öffnung 4 heraus. so dass bei Schliessen des Deckels 5 ein Anschlag auf das freie Ende des Stabes 18 erfolgt und derselbe dadurch entgegen der Wirkung der Feder 57 in das Innere des Apparates eingeschoben wird (Fig. 7 voll gezeichnet). Hiedurch erfolgt eine Senkung des oberhalb der freien Enden der Flaschenbügel 1. 3 verlaufenden Stabes 16. Die freien Enden der Bügel 13 der Sputumflaschen 9 werden deshalb nach abwärts gedrückt, wodurch sich sämtliche Deckel 12 der Flaschen gleichzeitig öffnen (Fig. 5, Pfeil I und 11).
Das in den Flaschen befindliche Sputum fliesst deshalb beim Schliessen des Deckels 5 vollkommen verdeckt in den unteren Raum des Innenbehälters 2, ohne dass die den Apparat bedienende Person mit dem Sputum irgendwie in Berührung kommt.
In diesen unteren Raum des. Innenbehälters 2 münden zwei Rohre 19, 20, von denen das erstere zur Wasserzuführung und das letztere zur Dampfzuführung dient (Fig. 10,11, 12, 13). Durch einen Schieber 21 werden die Enden dieser Rohre, welche in eine Kammer 22 munden, teilweise bzw. ganz verdeckt oder geöffnet. Diese Kammer 22 ist mit einem Rohre 23 in Verbindung, welches mit nach aufwärts ragenden Spritzdüsen 24 versehen ist. Da in der beiliegenden Zeichnung zwei Kammern 7, 8 vorgesehen sind, so wird dieses Spritzrohr von einer Kammer in die andere geführt. Diese Führung kann durch Knierohre 25 erfolgen (Fig. 1 und 2), so dass die beiden unterhalb der Flaschen verlaufenden Spritzrohre 23 hiedurch verbunden werden.
Die Düsen 24 jedes einzelnen Rohres 23 sind so angeordnet, dass sie in der Längsachse der in den Apparat eingesetzten Flaschen 9 liegen und wird deshalb die Entfernung dieser Düsen 24 der Mittelentfernung der Flaschen 9 entsprechen.
Der Schieber 21 ist mit einem Schwimmer 26 (Fig. 10) verbunden, so dass bei Hebung bzw. Senkung dieses Schwimmers ein Heben bzw. Senken des Schiebers 21bewirkt wird. In der Fig. 11 ist der Schieber 21 in seiner untersten Lage und wird deshalb das Rohr 19 mit dem Rohre 23 verbunden, während die Fig. 12 den Schieber 21 in seiner Höchstlage zeigt, wo das Rohr 20 mit dem Rohre 23 verbunden ist.
Sobald Wasser durch das Rohr 19 einströmt, wird dasselbe durch die Kammer 22 bzw. infolge des offenen Schiebers 21 in die Rohre 23 sowie die Spritzdüsen 24 einströmen und in das Innere der Flaschen spritzen, so dass dieselben gut ausgespült werden. Gleichzeitig erfolgt auch eine Abspülung des Korbes 14 sowie der Armierung 11 der Flaschen. Das in dem unteren Teil des Innenbehälters 2 sich ansammelnde Sputumwasser steigt hiedurch und hebt den Schwimmer 26. Sobald dieser seine Höchstlage erreicht hat, d. h. wenn der untere Teil des Behälters bis unterhalb der Spritzdüsen 24 gefüllt ist, werden die Flaschen genügend ausgespült sein.
Infolge des langsamen Hebens des Schwimmers 26 wird der Schieber 21 derart betätigt, dass der Wasserzufluss nach und nach abgesperrt wird, wobei gleichzeitig der durch das Rohr 20 kommende Dampf nach und nach in das Rohr 23 bzw. die Düsen 24 tritt, aus diesen letzteren ausströmt und so eine Sterilisierung des Sputumwassers sowie auch durch das Einspritzen des Dampfes in das Innere der Flaschen 9 eine Sterilisierung derselben besorgt. Da der Wasserzufluss nach und nach abgesperrt und auch die Dampfeinströmung nach und nach erfolgt, d. h. die Temperatur langsam steigt, so kann eine Beschädigung der Glasflaschen bzw. ein Springen derselben nicht erfolgen. Der einströmende Dampf wird vorteilhaft eine Temperatur, von etwas über 1000 haben, da bei dieser Temperatur sämtliche Krankheitserreger vernichtet werden.
Das Einströmen des Dampfes sowie die Erreichung der zur Sterilisierung erforderlichen Höchsttemperatur wird durch eine selbsttätig wirkende Vorrichtung reguliert (Fig. 14). Dieselbe besteht aus einem elektrischen Kontaktthermometer 27, das so ausgebildet ist, dass es bei Erreichung einer gewissen Temperatur, ca. 110 C, einen elektrischen Strom der Stromquelle 58 schliesst. Durch Schliessung dieses
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Stromes wird ein Elektromagnet 28 erregt. In demselben befindet sieh ein Weicheisenkern 59, der mit einem unter der Wirkung einer Feder 29 stehenden Stab : 30 verbunden und in einem Lager 31 verschiebbar gelagert ist. Das freie Ende dieses Stabes 30 ist abgeschrägt und als Schnapper 32 ausgebildet.
Unterhalb des Deckels befindet sich in der Mitte des Apparates ein Zylinder 33, in welchem sich ein Doppelkolben 34 auf- und abbewegen kann. Die Kolbenstange ist als Spindel 35 ausgebildet und steht unter der Wirkung einer Feder 36. Auf dem aus dem Zylinder 33 herausragenden Teile der Spindel 35 ist ein konischer Bund 37 befestigt. Das obere Ende dieser Spindel 35 ist in einer Führung 38 gelagert und am freien Ende verstärkt und zugespitzt.
Infolge der vorher beschriebenen Anziehung des Weicheisenkernes 59 in das Innere des Elektromagnetes 28 gibt das als Schnapper 32 ausgebildete und auf dem Bund 37 aufliegende Ende des Stabes 30 die Spindel 35 frei, so dass dieselbe durch die Wirkung der Feder 36 nach aufwärts schnellen kann. Hiedurch werden die Kolben 34 gehoben, und das durch das Röhrchen 39 eintretende Wasser kann durch den Zylinder 33 in den Rohrbügel 40 und von hier in eine unterhalb des Abflussventils 41 befindliche Kammer 4. 2 eintreten (Fig. l). Da dieses Wasser unter Druck steht, so wird die mit dem Absperrventil 44 verbundene Feder 43 zusammengedrückt, das Ventil 41 von seinem Sitze nach unten abgehoben, wodurch das in dem Behälter 2 befindliche Sputumwasser in den Abflusskanal 44 eintreten und abfliessen kann (Fig. 2 unten).
Infolge dieser besonderen Ausbildung des Abflussventils 41 kann dasselbe auch als Sicherheitsventil dienen, wenn z. B. ein plötzlich auftretender Überdruck im Apparate entsteht, durch welchen die Feder 43 zeitweise zusammengedrückt werden kann.
Durch das Abfliessen des Sputumwassers aus dem Behälter wird sich der Schwimmer 26 (Fig. 10-13) senken und hiedurch den Schieber 21 so betätigen, dass er nach und nach den Dampfeintritt absperrt bzw. den Zufluss von kaltem Wasser nach und nach öffnet. Bei vollkommen abgeflossenem Sputumwasser und demnach vollkommener Senkung des Schwimmers 26 und des Schiebers 21 wird der Dampfeintritt vollkommen geschlossen sein und nur Wasser durch die Spritzdüsen 24 in den Apparat bzw. in das Innere der Flaschen eingespritzt, wodurch noch eventuell zurückbleibende, aber bereits sterilisierte Sputumteile sehr gründlich abgespült werden. Da das Abflussventil 41 hiebei ständig geöffnet ist, fliesst das eingespritzte Wasser ständig in den Abflusskanal 44 ab.
Dieser Zustand des Ausspülen mit Wasser kann nach Belieben fortgesetzt werden, und hiedurch sind die Flaschen unbedingt sicher und verlässlich in allen ihren Teilen sterilisiert und gereinigt.
Sodann wird der Dampf-sowie Wasserzufluss in den Rohren 19 und 20 abgeschlossen, worauf Dampf in den Hohlraum 3 zwischen den äusseren und inneren Mantel 1 und 2 durch die Öffnung 45 (Fig. 1 rechts) geleitet wird. Dieser Dampf wird den ganzen Apparat so weit erhitzen, dass eine Trocknung desselben sowie der in demselben sich befindlichen Flaschen rasch vor sich geht.
Wenn dies geschehen ist, kann man die so sterilisierten, gereinigten und getrockneten Flaschen aus dem Apparat herausnehmen. Zu diesem Zwecke wird der mit den Flügelmuttern 6 angepresste Deckel 5 gelöst und nach abwärts verschwenkt. Hiebei wird der Stab 18 infolge der Feder 57 nach auswärts gedrückt (Fig. 7 strichliert), und der Stab 16 wird sich von dem Deckel 12 der Flaschen abheben.
Der Deckel 5 des Apparates besitzt in der Nähe seines Scharniers einen Ansatz 46, welcher sich beim Abwärtsschwenken gegen das freie Ende der Spindel 35 stützt und dieselbe entgegen der Wirkung der Feder 36 nach abwärts drückt. Hiedurch erfolgt eine Umschaltung der Doppelkolben 34, so dass das durch das Röhrchen 39 eintretende Wasser abgesperrt wird. Hiedurch hört der Wasserdruck auf die Feder 43 des Absperrventiles 41 auf, wodurch dasselbe wieder auf seinen Sitz emporgehoben wird. Dadurch ist der Abflusskanal geschlossen, und gleichzeitig wird auch das als Schnapper ausgebildete Ende 32 des Stabes 30 infolge der sinkenden Temperatur und der hiedurch bewirkten Unterbrechung des Stromes durch das Kontaktthermometer 27 frei und kann infolge der Wirkung der Feder 29 auf dem Bund 37 der Spindel 35 aufschnappen (Fig. 14).
Das noch im unteren Teile des Apparates befindliche bzw. zurückbleibende Wasser wird durch das Röhrehen 47 in den Abflusskanal44 geleitet.
Durch den Verschluss des Austrittsventils 41 sowie durch das Einschnappen des Schnapper 32 auf den Bund 37 ist nun der Apparat für eine weitere Sterilisierung und Reinigung der Flaschen vorbereitet. In der Mitte der für das Einsetzen der Flaschen dienenden Öffnung 4 des Behälters 2 befindet sich ein Hebel 48 (Fig. 15 und 16), welcher mit dem Handgriffe 49 versehen ist und an dem einen Ende einer, in den Bügeln 60 gelagerte Vierkantwelle 50 befestigt ist. Auf dieser Welle 50 sind der Anzahl der
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Deckel 12 der Flaschen 9 (Fig. 15).
Beim Verschwenken des Hebels 48 mittels des Handgriffes 49 werden die nach abwärts hängenden Deckel 12 der Flaschen von dem federnden Bügel 51 nach aufwärts gedrückt, wobei der Verschlussbügel13 des Deckels 12 in die Armierung 11 einsehnappt und die Flaschen schliesst (Pfeilriehtung I bzw. II, Fig. 15).
Hierauf wird der abnehmbare Griff 56 an dem Korbe 14 befestigt, um die nun vollkommen gereinigten, sterilisierten, getrockneten und geschlossenen Flaschen ans dem Apparate herauszuziehen, worauf dieselben für den weiteren Gebrauch an die Kranken verteilt werden können.
Um den Druck im Apparate kontrollieren zu können und denselben auch für einen bestimmten Druck einzustellen, ist an dem Apparate ein Manometer 52 vorgesehen (Fig. 2 rechts). Zur Regulierung
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des inneren Druckes dient eine Entlüftungssehraube 53, welche mit einem Röhrchen 54 mit dem Abflusse 44 verbunden ist. Ausserdem besitzt der Apparat ein mit dem Behälter 2 durch ein Rohr 61 verbundenes Ablesethermometer 55, um über die in dem Apparate vorhandenen Temperaturen orientiert zu sein.
Wie hieraus zu ersehen, erfolgt eine vollkommene verlässlich Sterilisierung, Ausspülung und Trocknung der Sputumflaschen, ohne dass die den Apparat bedienende Person mit dem Sputum irgendwie in Berührung kommt und deshalb keinerlei Gefahren durch Ansteckung ausgesetzt ist. Da der ganze Vorgang vollkommen automatisch und bei gut geschlossenem Apparate erfolgt, so entspricht dieser Apparat insbesondere in hygienischer Hinsicht allen an einen solchen gestellten Anforderungen.
Infolge der voll- kommenen Automatisierung desAusspülens, Reinigens, Sterilisierens, Trocknens usw. dauert der Vorgang nur verhältnismässig kurze Zeit, d. i. 20-30 Minuten, je nach der Spannung und Temperatur des zu verwendeten Dampfes und kann ein solcher Apparat selbstverständlich auch für eine beliebige Anzahl von Flaschen, Spucknäpfen oder ähnlichen Behältern, welche in den verschiedenen Heilanstalten im Gebrauche sind, gebaut werden.
Vorteilhaft wird der ganze Apparat in eine Mauer eingebaut werden können, so dass nur der vordere, in Fig. 1 dargestellte Teil sichtbar ist. Durch eine Schutzwand kann auch noch dieser aus der Wand hervorstehende Teil verdeckt werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Sterilisierapparat für Sputumflaschen, bestehend aus einem mit Heizmantel umgebenen
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