AT114974B - Einrichtung zur Steuerung de oszillierenden Zylinder einer rotierenden Kältemaschine. - Google Patents

Einrichtung zur Steuerung de oszillierenden Zylinder einer rotierenden Kältemaschine.

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AT114974B
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  Einrichtung zur Steuerung der oszillierenden Zylinder einer rotierenden Kältemaschine. 



   Bei den rotierenden   Kältemaschinen,   System   Audiffren-Singrüu,   findet die Steuerung der Zylinder in der Weise statt, dass diese im Mittelzapfen hin und   her schwingen,   wobei in den Endlagen korrespondierende Öffnungen im Zylinder und der   Schieberspiegelfläche,   durch die das angesaugte Gas einströmt, sich überdecken. Bei dieser Anordnung ergibt sich naturgemäss eine erhebliche Reibungsarbeit, da   diese Eintrittsöffnungen am   obersten bzw. untersten Ende des Zylinders angebracht sein müssen. Diese Reibungsverluste treten um so mehr in die Erscheinung, je schneller die Maschinen laufen. Sie beeinflussen Wirkungsgrad und Kraftbedarf ungünstig. 



   Zweck der Erfindung ist, diese Übelstände dadurch zu vermeiden, dass das Arbeitmittel in an sich bekannter Weise, wie dies bei Dampfmaschinen mit oszillierenden Zylindern üblich ist, durch den hohlen Zylinderzapfen angesaugt wird. Der Unterschied besteht jedoch darin. dass. im Gegensatz zu den oszillierenden   Dampfmaschinen,   bei denen die Regelung des Ein-und Auslasses durch einen gesteuerten Schieber erfolgt, nach der Erfindung das Arbeitmittel durch den Zylinderzapfen unmittelbar in den Zylinder gelangt und die Steuerung durch den Arbeitskolben selbst erfolgt. Zu diesem Zweck ist im Innern des Zylinders ein Schlitz vorgesehen, in den die Bohrung des Zapfens mündet. Dieser Schlitz wird durch den Kolben abwechselnd nach oben und unten freigegeben, so dass das Gas ungehindert einströmen kann.

   Die Abdichtung zwischen Zuleitung und Drehzapfen erfolgt lediglich durch die eingeschliffene   Berührungsfläche   zwischen Zylinderzapfen und   Zapf'enbüchse,   so dass weitere Dichtungsmittel, wie z. B. Stopfbüchsen, nicht mehr notwendig sind. Der Vorteil, der dadurch erreicht wird, ist eine weitere Verminderung der Reibungsarbeit. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der   Erfindung   dargestellt. 



  Der Zapfen   Cl   des Zylinders b ist durchbohrt und mit der Schieberspiegelfläche c, auf der er eine drehende Bewegung macht, zusammen eingeschliffen. Im Innern des Zylinders b ist ein Schlitz d vorgesehen, in den die Bohrung e des Zapfens mündet. Dieser Schlitz wird durch den Kolben f abwechselnd nach oben und unten freigegeben. 



   Der Zylinder kann also genau so schwingen wie früher, nur mit dem Unterschied, dass die Reibungsarbeit verkleinert ist, da das Reibungsmoment, das der Zylinderzapfen bietet, nur ein sehr kleines ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Steuerung der oszillierenden Zylinder einer rotierenden Kältemaschine, bei der das Arbeitsmittel in an sich bekannter Weise durch den durchbohrten Zylinderzapfen angesaugt und durch den Zylinderkolben gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdichtung   zwischen Zapfenbüchse und Drehzapfen lediglich durch   die abgeschliffene Schieberspiegelfläche (c) erfolgt, wodurch andere Abdichtungsmittel, wie Stopfbüchsen od. dgl., die eine verhältnismässig hohe Reibungsarbeit erfordern, erspart werden. 

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Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen am inneren Umfang des Zylinders teilweise herumgeführten Schlitz (d) in den die Bohrung des Zylinderzapfens einmündet. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT114974D 1927-12-07 1928-11-29 Einrichtung zur Steuerung de oszillierenden Zylinder einer rotierenden Kältemaschine. AT114974B (de)

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