DE596090C - Wassersaeulenmaschine mit in zwei gleichachsig hintereinander angeordneten feststehenden Zylindern hin und her gehenden Kolben - Google Patents

Wassersaeulenmaschine mit in zwei gleichachsig hintereinander angeordneten feststehenden Zylindern hin und her gehenden Kolben

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DE596090C
DE596090C DEK128381D DEK0128381D DE596090C DE 596090 C DE596090 C DE 596090C DE K128381 D DEK128381 D DE K128381D DE K0128381 D DEK0128381 D DE K0128381D DE 596090 C DE596090 C DE 596090C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03CPOSITIVE-DISPLACEMENT ENGINES DRIVEN BY LIQUIDS
    • F03C1/00Reciprocating-piston liquid engines
    • F03C1/08Distributing valve-gear peculiar thereto

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fluid-Driven Valves (AREA)
  • Fluid-Damping Devices (AREA)

Description

  • Wässersäulenmaschine mit in zwei gleichachsig hintereinander angeordneten feststehenden Zylindern hin und her-g'ehenden Kolben Die Erfindung betrifft Wassermotoren, insbesondere zum Antrieb von Waschmaschinen u. dgl., mit in zwei gleichachsig hintereinander angeordneten feststehenden Zylindern hin und her gehenden, durch eine Zahnstange miteinander verbundenen Kolben und einem zwischen den Zylindern liegenden, die Ein-und Auslaßkanäle enthaltenden Schiebere häuse, welches mit einem mit drei Bunden versehenen Kolbenschieber ausgerüstet ist, dessen Umstellung zunächst durch Anstoß der hin und her gehenden Arbeitskolben und alsdann durch das Druckwasser erfolgt. Vorrichtungen- dieser Art sind in verschiedenen Ausführungen bekannt. Beispielsweise sind schon federlose Schiebersteuerungen zur Ausführung gebracht worden, bei denen die Schieber mit sich kreuzenden Kanälen versehen sind oder beim Verschieben gleichzeitig um ihre 2ängsachse gedreht werden, oder es werden Schiebersteuerungen mit Hilfsschiebern zur Umsteuerung des Haüptschie= bers oder aber auch zusätzliche Luftbehälter angewendet. Hierbei ergibt sich in allen Fällen eine. verwickelte teure Bauart und eine unsichere Wirküngs-#veise.
  • Gegenstand der Erfindung ist nun eine federldse Schiebersteuerung, l@ei der die Nachteile der bekannten Steuervorrichtungen vermieden sind. Nach der Erfindung ist der Kolbenschieber an den aus dem Schiebergehäuse herausragenden .Enden mit gegen Längsverschiebung gesicherten Gummiringen versehen, die sich beim Umsteuern abdichtend gegen den den Schieber bewegenden Kolben anlegen. Hierdurch kommt in der Totlage des Schiebers eine sein Verschieben in der begonnenen Richtung fortsetzende Differentialwirkung des Wasserdruckes auf die Motorkolben zustande, ohne daß ein Verdrehen des Schiebers oder die Anordnung sonstiger Hilfsmittel, wie eine besondere Ausbildung der Wasserzuführungskanäle, Luftbehälter o. dgl., erforderlich ist. Ferner bilden die genannten Gummiringe in sehr vorteilhafter Weise beim Umsteuern gleichzeitig einen stoß- und geräuschauffangenden Anschlag für den Schieber an den Gehäusekopfwänden. Insgesamt wird nach der Erfindung bei belastetem Motor ein vollkommen einwandfreier und geräuschloser Gang erzielt. Dabei ist die Bauart der Steuervorrichtung außerordentlich einfach, und es ergibt sich eine-- dauernd sichere Wirkungsweise sowie ein-. geringer Verschleiß der beweglichen Teile.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt.
  • Fig. r zeigt den senkrechten Längsschnitt des Wassermotors, und Fig. z zeigt eine Kopfansicht, während Fig.3 bis 5 die Steuervorrichtung in größerem Maßstabe in verschiedenen Stellungen zeigt. In den hintereinanderliegenden festen Zylindern 1,-:2 sind zwei Kolben 3 und 4 eingesetzt, die durch eine Zahnstange 5 miteinander verbünden sind. Letztere treibt beim Hinundhergang der Kolben 3 und 4 durch ein Ritzel 6 die Welle 7 einer Waschmaschine o. dgl., die auch durch eine Handkurbel 8 bewegt werden kann.
  • In einem Zwischenstück 9 der Zylinder i und 2 ist ein Schiebergehäuse io eingesetzt, dessen Zufluß- und Abflußkammer ii bz-%v. 12 mit einem Wasserzuflußrohr 13 bzw. einem Abflußrohr 14 verbunden sind. Eine in der Achse der Zylinder i und 2 liegende Längsbohrung 15 (Fig. 3) des Gehäuses io, die einen Kolbenschieber 16 aufnimmt, steht durch Schlitze 17 und i8. mit der Zuflußkammer i i und durch nach innen versetzt zu diesen liegende Schlitze i9 und 2o mit der Abflußkammer 12 in Verbindung.
  • Der Kolbenschieber 16 hat sechs Ringnuten, und zwar zwei Nuten 21 und z2 zur Steuerung des Abflusses, zwei Nuten 23 und 24 für den Zufluß des Wassers und zwei Nuten 25 und 26 an den Enden zum Aufstecken von Gummiringen 27 und 28. Ferner sind nicht durchgehende Längsbohrungen 29 und 30 vorgesehen, die durch Löcher mit den Nuten 21 bis 24 verbunden sind.
  • Die Wirkungsweise. ist folgende: In der Stellung des Kolbenschiebers 16 nach den Fig. i und 3 ist der Schlitz 17 für den Wasserzufluß abgeschlossen, dagegen der Schlitz 18 geöffnet. Das Wasser tritt also durch diesen,, die Nut z4 und die Bohrung 30 in den Zylinder 2 und verschiebt die Kolben 3 und 4 nach rechts. Das Wasser im Zylinder i kann durch die Bohrung 29, die Nut 21 und den Schlitz i9 abfließen. Der Schlitz 2o ist geschlossen. Trifft der Kolben 1 auf den Gummiring 27, dann verschiebt er dadurch den Kolbenschieber 16, wobei der Schlitz 18 für den Zufluß zum Zylinder :2 allmählich geschlossen und der Schlitz 17 ein wenig geöffnet wird. In gleicher Weise wird der Schlitz i9 für den Abfluß aus dem Zylinder i geschlossen, während der Schlitz 2o etwas geöffnet wird. Diese sogenannte Totlage zeigt Fig. 4. Da nun der Gummiring 27 fest am Kolben 3 anliegt, also eine entsprechende Ringfläche an diesem abdeckt, so wirkt ein diesem veränderten Verhältnis der wirksamen Kolbenflächen angepaßter zusätzlicher Wasserdruck auf den Kolben ¢, so daß letzterer infolge dieser Differentialwirkung weiter nach rechts verschoben und dadurch der Kolbenschieber 16 völlig umgesteuert wird (Fig. 5). Der hierbei auf die Gehäusekopfwand auftreffende Gummiring 27 wirkt dabei stoß- und g er# äuschdämpfend. Es erfolgt dann der gleiche Vorgang in der anderen Bewegungsrichtung.

Claims (1)

  1. PATRXTANSPRUCH: Wassersäulenmaschine mit in zwei gleichachsig hintereinander angeordneten feststehenden Zylindern hin und her gehenden, durch eine Zahnstange miteinander verbundenen Kolben und einem zwischen den Zylindern liegenden, die Ein-und Auslaßkanäle enthaltenden Schiebergehäuse mit einem mit drei Bunden versehenen Kolbenschieber, dessen Umstellung zunächst durch Anstoß der hin und her gehenden Arbeitskolben und alsdann durch das Druckwasser erfolgt, dadurch gekennzeichnet, däß der Kolbenschieber (16) ariden aus dem Schiebergehäuse (io) herausragenden Eiden mit gegen Längsverschiebung gesicherten Gummiringen (27 und 28) versehen ist, die sich beim Umsteuern abwechselnd und fest -abdichtend gegen die den Kolbenschieber (16) bewegenden Kolben (3 bzw. 4) anlegen und dadurch das Verhältnis der wirksamen Kolbenflächen zueinander so verändern, daß der Kolbenschieber (16) aus der Totlage vom Druckwasser in der begonnenen Schubrichtung weiter verschoben wird, wobei die Gummiringe (27, 28) gleichzeitig einen in beiden Bewegungsrichtungen wirksamen elastischen, stoß- und geräuschdämpfenden Anschlag bilden.
DEK128381D 1932-12-28 1932-12-28 Wassersaeulenmaschine mit in zwei gleichachsig hintereinander angeordneten feststehenden Zylindern hin und her gehenden Kolben Expired DE596090C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2555018A (en) * 1945-03-07 1951-05-29 Seggern Roy D Von Pneumatic saw and the like

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US2555018A (en) * 1945-03-07 1951-05-29 Seggern Roy D Von Pneumatic saw and the like

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