AT114762B - Kontaktbel. - Google Patents

Kontaktbel.

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AT114762B
AT114762B AT114762DA AT114762B AT 114762 B AT114762 B AT 114762B AT 114762D A AT114762D A AT 114762DA AT 114762 B AT114762 B AT 114762B
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Austria
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cable according
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contact cable
contact
conductors
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Oskar Ing Nagy
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Oskar Ing Nagy
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Kontaktkabel. 



   Die Erfindung betrifft die weitere Ausbildung des elektrischen Kontaktkabels nach dem Haupt- patent, u. zw. derjenigen Ausführungen nach diesem Patent, bei denen die Leiter durch elastische und isolierende Zwischenstücke getrennt gehalten werden. 



   Gemäss der vorliegenden Erfindung werden die Zwischenstücke derart ausgestaltet und bemessen, dass sie beim Druck auf das Kabel an jeder beliebigen Stelle hinreichend flach gedrückt werden, um eine Kontaktgabe der Leiter zu ermöglichen und vorzugsweise als eine zusammenhängende und sich über die volle Länge des Kabels erstreckende Zwischenlage ausgebildet, die mit Einkerbungen, Aussparungen, Lücken, Öffnungen od. dgl. versehen wird. Die Leiter können in diesen Einkerbungen oder Aussparungen liegen oder sich an den Lücken, Öffnungen od. dgl. gegenüberstehen, so dass man sie durch Druck auf das Kabel an jeder beliebigen Stelle frei und unbehindert in Berührung bringen kann.

   Um die Kontaktgabe zwischen den Leitern zu erleichtern und sicherer zu gestalten, können sie ferner mit Erhöhungen versehen sein, die den Einkerbungen, Aussparungen, Lücken, Öffnungen od. dgl. der   Zwisehenlage   gegenüberstehen und in sie hineinragen. 



   Bei einigen Ausführungen des Kontaktkabels gemäss dem Hauptpatent sind seine Leiter einerseits in dessen Achse, anderseits zu ihr konzentrisch angeordnet. Diese Grundform lässt sich in mannigfache Weise wie folgt weiter entwickeln. 



   Die Zwischenlage kann den oder die inneren Leiter umgeben. Die Erhöhungen des oder der Leiter können aus einem spiralig gewundenen Draht bestehen. Dieser Draht kann auf den inneren Leiter gewickelt sein. Der spiralige Draht kann auch selbst den inneren Leiter bilden und auf einen nichtleitenden Kern gewickelt sein. Die Zwischenlage kann aus einem Streifen, einem Band, einer Schnur od. dgl. bestehen, die um den oder die inneren Leiter spiralig, u. zw. derart gewickelt ist, dass zwischen ihren Windungen die für die Kontaktgabe zwischen den Leitern erforderlichen Aussparungen frei bleiben. Die Windungen der spiraligen Zwischenlage können zwischen den Erhöhungen des inneren Leiters, bzw. den Windungen des spiraligen Drahtes liegen und müssen sie dann in radialer Richtung überragen. Der äussere Leiter kann in Form eines Mantels ausgeführt sein.

   Dieser Mantel kann aus mehreren dicht nebeneinander liegenden, zweckmässig spiralig verlaufenden Drähten bestehen. Zwischen dem äusseren Leiter und dem Mantel des Kabels kann eine besondere Zwischenlage, z. B. aus Papier vorgesehen sein, um eine chemische Einwirkung des den Mantel bildenden Stoffes auf die Leiter zu verhindern. 



   Bei allen Ausführungen enthält die zwischen den Leitern angeordnete Zwischenlage zweckmässig Faserstoffe, die ihre Elastizität nach Bedarf in den Richtungen aufheben, in denen sie liegen. Die Faserstoffe können   in Form von Fäden, Schnüren,   Geweben od. dgl. in oder an der Zwischenlage vorgesehen sein. 



   Auf der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel ein Zweileiterkabel veranschaulicht. 



   Der eine Leiter a liegt in der Achse des Kabels, besteht aus mehreren, miteinander verdrillten Drähten und kann einen nichtleitenden Kern enthalten. Um den Leiter a sind nebeneinander spiralig ein Draht b und ein Band   cl   aus Weichgummi oder einem anderen isolierenden und elastischen Stoff gewickelt, das dicker ist als der Draht b. Der äussere Leiter e besteht aus mehreren, dicht nebeneinander liegenden Drähten, die ebenfalls spiralig verlaufen und sich gegen die Windungen des Bandes   cl   stützen. *) Erstes Zusatzpatent   Xr. 10C70 ;'.   

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 EMI2.1 
 aus Papier, vorgesehen. 



   Im Ruhezustand verhindert das Band   a,   wie aus dem unteren, als Schnitt ausgeführten Teil der Zeichnung ersichtlich ist, die Berührung zwischen den beiden Leitern. Wird jedoch an irgend einer beliebigen Stelle auf das Kabel ein Druck ausgeübt, so wird das Band d   breitgedrückt   und ermöglicht dadurch eine Berührung des äusseren Leiters e mit dem auf den inneren Leiter a gewickelten Draht b, wodurch der Stromkreis geschlossen wird. Hört der Druck auf, so wird die Berührung der Leiter durch die Elastizität des Bandes cl wieder aufgehoben. 



   Wie schon angegeben, enthält das Band d zur Beeinflussung seiner Elastizität zweckmässig Faserstoffe, u. zw. vorzugsweise in Form eines Bandes, dessen Fläche in dem fertigen Kabel mit den Druck-   flächen   des Bandes d gleichlaufend ist. Durch Ausrüsten des Bandes   d   mit einem solchen Faserstoffband kann die Elastizität des Bandes   dz   in der Längsrichtung aufgehoben werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Kontaktkabel nach Patent Nr. 101595, bei dem die Leiter durch elastische und isolierende Zwischenstücke getrennt gehalten werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenstücke als eine zusammenhängende und sich über die volle Länge des Kabels erstreckende Zwischenlage ausgebildet sind und diese mit Einkerbungen, Aussparungen, Lücken, Öffnungen od. dgl. versehen ist.

Claims (1)

  1. 2. Kontaktkabel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiter mit Erhöhungen versehen sind, die den Aussparungen od. dgl. der Zwischenlage gegenüberstehen und in sie hineinragen.
    3. Kontaktkabel nach Anspruch 1, dessen Leiter einerseits in der Achse des Kabels, anderseits zu ihr konzentrisch angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenlage den oder die inneren Leiter umgibt.
    - A Kontaktkabel-nach -den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Erhöhungen aus einem spiralig gewundenen Draht bestehen.
    5. Kontaktkabel nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der spiralige Draht auf den inneren Leiter gewickelt ist.
    6. Kontaktkabel nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der spiralige Draht selbst den inneren Leiter bildet und auf einen nichtleitenden Kern gewickelt ist.
    7. Kontaktkabel nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenlage aus einem Streifen, einem Band, einer Schnur od. dgl. besteht, die um den oder die inneren Leiter spiralig, u. zw. derart gewickelt ist, dass zwischen ihren Windungen die für die Kontaktgabe zwischen den Leitern erforderlichen Aussparungen frei bleiben.
    8. Kontaktkabel nach den Ansprüchen : I bis 5 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Windungen der spiraligen Zwischenlage zwischen den Erhöhungen des inneren Leiters, bzw. den Windungen des spiraligen Drahtes liegen und sie in radialer Richtung überragen.
    9. Kontaktkabel nach den Ansprüchen 1 bis 3,-dadurch gekennzeichnet, dass der äussere Leiter in Form eines Mantels ausgeführt ist.
    10. Kontaktkabel nach den Ansprüchen 1 bis 3 und 9 dadurch gekennzeichnet, dass der äussere Leiter ans mehreren, dicht nebeneinander liegenden Drähten besteht, die spiralig verlaufen können.
    11. Kontaktkabel nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem äusseren Leiter und dem Mantel des Kabels eine besondere Zwischenlage, z. B. aus Papier, vorgesehen ist.
    12. Kontaktkabel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen den Leitern angeordnete Zwischenlage Feuerstoffe enthält, die ihre Elastizität in den Richtungen aufheben, in denen sie liegen.
    13. Kontaktkabel nach den Ansprüchen 1 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Faserstoffe in Form von Fäden, Schnüren, Geweben od. dgl. in oder an der Zwischenlage vorgesehen sind.
AT114762D 1925-02-21 1927-06-03 Kontaktbel. AT114762B (de)

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AT101595T 1925-02-21
DE114762T 1926-06-15

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ID=29402157

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