AT107252B - Tragorgan für elektrische Hohlleiter und Vorrichtung zu seiner Herstellung. - Google Patents

Tragorgan für elektrische Hohlleiter und Vorrichtung zu seiner Herstellung.

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AT107252B
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Gustav Lanz
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Siemens Schuckertwerke Gmbh
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  Tragorgan für elektrische'Hohlleiter und Vorrichtung zu seiner Herstellung. 



   Es ist bereits vorgeschlagen worden, Hohlleiter zur Fortleitung des elektrischen Stromes derart herzustellen, dass die Leiter auf einem gewundenen Träger flacher Querschnittsform verseilt werden. 



  Nimmt man als solchen Träger beispielsweise ein flaches Metallband, so lässt sich dieses nicht in beliebig engen Windungen winden, weil das Material beim Winden an den beiden Kanten eine sehr starke Dehnung gegenüber der Mitte des Bandes erfährt. Einer solchen Beanspruchung ist aber ein Metallband, wenn es 
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 dungen zu versehen, damit die auf ihm liegenden Leiter an recht vielen Stellen gestÜtzt werden. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Tragorgan für elektrische Hohlleiter, das aus flachem dünnem Metallband besteht, also sehr leicht ist, dabei in kurzen Windungen gewunden werden kann und gegen Zerdrücken sehr widerstandsfähig ist. Dies wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass als Träger ein dünnem Metallband verwendet wird, das mindestens in seiner Mitte gewellt ist. Je höher die Wellen des Bandes sind, um so kürzer können die Windungen sein. Gegenüber einem gewundenen Träger auf flachem glatten Metallband, lassen sich bei diesem leicht etwa um die Hälfte kürzere Windungen erreichen. 



  Die Wellung des Bandes bringt dabei den Vorteil mit sich, dass der Träger diametral ein hohes Widerstandsmoment hat, also nicht   zusammengedrückt   werden kann. Die beiden Längskanten des Trägers können sieh beim Winden gegenüber der Mitte des Bandes strecken und sind gegen zu hohe Zugbeanspruchung geschützt. Das Tragorgan besitzt in der   Längsrichtung   eine hohe Zugfestigkeit, da es sich im wesentlichen in der   Längsrichtung   des Leiters erstreckt und infolgedessen durch einen Zug keine Deformation des Trägers eintritt, sondern eine reine Materialbeanspruchung.

   Durch diesen Umstand wird auch Kalibersicherheit des Tragorganes gewährleistet, indem es auch bei erheblicher Zugbeanspruchung den   ursprünglichen   Durchmesser beibehält, so dass die Leitungsdrähte ihre Stütze an keinem Punkte verlieren und die runde Form des Leiters gewahrt wird
Um für die Leitungsdrähte noch mehr Auflagepunkte zu schaffen, kann man weiterhin gemäss der Erfindung eine Drahtschraube in an den Kanten der Bandschnecke vorgesehene Ausschnitte einlegen. 



  Diese kann die gleiche Steigung haben, wie die Bandschnecke, sie kann aber auch weniger steil gewickelt sein ; ebenso ist es gleichgültig, ob sie einen dem der   Bandschnec1ce   gleichen oder entgegengesetzten Drall besitzt. Man kann die Beanspruchungen auch ganz getrennt auf Bandschnecke und   Drahtschraube   verteilen, indem man die Bandschnecke mit einem geringeren   Aussendllrchmesser   ausführt, als die Drahtschraube.

   In diesem Falle wird die Drahtschraube den gesamten Radialdruck aufnehmen, wofür sie infolge der Versteifung durch die Bandschnecke und des dadurch gleichzeitig erreichten Schutzes gegen Umkippen der einzelnen Gänge sehr gut geeignet ist, während die Bandschneeke, die eine grosse Zugfestigkeit besitzt,   hauptsächlich   der Aufnahme der bei der Fabrikation des Hohlleiters auftretenden Zugbeanspruchung und der Stützung der Drahtschraube gegen Umkippen dient.

   Die Drahtschraube kann aus beliebig profi-   liertem Draht hergestellt sein, B. aus Runddraht, T-förmigem, U-förmigem oder keilförmigem Profil-   
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 nach aussen zu liegen kommt, während bei   U-förmigem   Profildraht die beiden Schenkel   zweckmässig nach   aussen kommen, damit das Regenwasser sich nicht in der   Drahtsehraube   sammelt. Wenn die Bandschnecke zur Aufnahme des Radialdruckes herangezogen wird, so ist es vorteilhaft, die Kanten des Bandes umzu- 
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 der   Drahtschraube.)   und den Leitungsdräbten 2. Die Kanten der Bandschnecke sind hier umgebogen, um den Leitungsdrähten eine grössere Auflagefläche zu geben. 



   Die Herstellung des Tragorganes erfolgt gemäss der Erfindung in einem Arbeitsgang. In den Fig. 4 und 5 ist eine entsprechende Vorrichtung zur Herstellung des Tragorganes dargestellt. Das drehbar gelagerte Joch 11, das durch das   Zahnrad 12   gedreht wird, trägt die Vorratsrolle   13 für   das glatte Band   14.   



  Dieses gelangt von der Vorratsrolle zu den ebenfalls im Joch gelagerten   Zahnrädern 15, 16, durch   die es gewellt wird. Das gewellte Band wird dann zwischen den Rollenpaaren   17, 18 und 19,   20 durchgeführt, von denen das eine   waagrecht,   das andere lotrecht gelagert ist, so dass sie das Band an der Drehung verhindern. Es wird also zwischen den sich drehenden Zahnrädern und den feststehenden Rollen verdreht und gelangt dann entweder auf eine Vorratstrommel 21 oder es kann auch sofort in die   Verseilmasehine   eingeführt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Tragorgan für elektrische Hohlleiter mit gewundenem Träger aus flachem Metallband, dadurch gekennzeichnet, dass das Band mindestens in seiner Mitte gewellt ist.

Claims (1)

  1. 2. Tragorgan nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Bandschnecke eine Drahtschraube von passendem Profil aufgelegt ist, die vorteilhaft in Ausschnitte des schneckenförmig gewundenen Metallbandes eingelegt ist.
    3. Tragorgan nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass Bandschnecke und Drahtschraube gleichen Aussendurchmesser besitzen.
    4. Tragorgan nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bandsehnecke einen geringeren Aussendurchmesser hat als die Drahtschraube.
    5. Tragorgan nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bandschnecke und die Drahtschraube gleichen Drall besitzen.
    6. Tragorgan nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bandschnecke und die Drahtschraube entgegengesetzten Drall besitzen.
    7. Tragorgan nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass Bandschnecke und Drahtschraube gleiche Steigung haben.
    8. Tragorgan nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass Bandschnecke und Drahtschraube verschiedene Steigungen haben.
    9. Tragorgan nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanten der Bandsehnecke umgebogen sind. EMI2.2 Rollenpaare, zwischen denen das gewellte Band hindurchgeführt wird.
    11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Wellen des einen festgelagerten Rollenpaares im Raume senkrecht zu den Wellen des anderen Rollenpaares angeordnet sind.
AT107252D 1925-06-23 1926-06-23 Tragorgan für elektrische Hohlleiter und Vorrichtung zu seiner Herstellung. AT107252B (de)

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