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Filter zum Feinflltrieren von Flüssigkeiten.
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förmige Öffnungen b vorgesehen. Der äussere Filterkorb c hat einen geschlossenen Boden, der gleichzeitig den Boden des inneren Filterkorbes a bildet.
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wogegen die Körbe so zueinander eingestellt werden, dass ganz feine Spalten oder Durchströmungs- öffnungen m, wie aus Fig. 2 ersichtlich, zwischen den Spalten bund d entstehen. Diese Spalten m können wunschgemäss geregelt und überwacht werden, indem man durch einen Sucher allgemein bekannter Art unmittelbar und vollständig genau die Weite der Spaltöffnungen m messen kann.
Die zwei Körbe werden in der gewünschten gegenseitigen Lage durch einen Stift n oder eine andere bekannte Vorrichtung gehalten, indem sie mit mehreren Löchern versehen werden können, in welche der Stift wechselweise eingesteckt werden kann, so dass man dadurch die Spaltöffnungen m der zu filtrierenden Flüssigkeit anpassen kann.
Wenn das Filter gereinigt werden soll, wird der Deckel g vom Gehäuse e entfernt und die Körbe c und a gesammelt herausgenommen. Die im Öl befindlichen Verunreinigungen befinden sich im Innern der Körbe und namentlich in den Spalten b des inneren Korbes, so dass sie nicht beim Herausnehmen der Körbe in das im Gehäuse befindliche, gereinigte Öl fallen können. Wenn die Körbe vom Gehäuse entfernt sind, werden sie auseinandergezogen, worauf beide Körbe leicht gereinigt werden können.
Wenn die Spalten getrennt sind, sind sie so weit, dass die darin sitzenden, feinen abfiltrierten Verunreinigungen leicht herausgespült werden können.
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Da die Spalten oder Löcher in den beiden Körben gleich sind, können sie in beiden Körben gleichzeitig'ausgearbeitet werden, wenn der innere Korb auf seinem Platz im äusseren angebracht wird. Auf diese Weise wird erzielt, dass die Spalten oder Löcher beider Körbe genau zueinander passen, so dass die Einstellung der feinen Spalten m, Fig. 2, durch Sucher praktisch genommen denselben Feinheitsgrad für jede Spalte gibt.
Die einander zugekehrten Flächen beider Körbe müssen, z. B. durch Schleifen, so genau hergestellt werden, dass ihr Spielraum minimal wird, weil dieser Spielraum die Grenze des feinsten Feinheitsgrads bildet, der mit dem Filter erreicht werden kann. Wenn dieser Feinheitsgrad benutzt werden soll, werden die Filterkörbe so zueinander eingestellt, dass die Spalten oder Löcher vollständig im Verhältnis zueinander verschoben sind, d. h. dass sie um ihre eigene Breite oder sogar noch ein wenig mehr verschoben sind.
Die dargestellte und beschriebene Ausführungsform kann in ihren Einzelheiten geändert werden, ohne dass dadurch vom Grundgedanken der Erfindung abgewichen wird.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Filter zum Feinfiltrieren von Flüssigkeiten, bestehend aus einem Gehäuse mit Zu-und Ablauf für die Flüssigkeit und einer vom Gehäuse umschlossenen Filtervorrichtung, die aus zwei gegenseitig verstellbaren, ineinander mit geringem Spielraum angebrachten, koaxialen, zylindrischen oder kegelförmigen Filterkörpern mit einander entsprechenden Spalten oder Öffnungen bestehen, welche Spalten oder Öffnungen nach passender Verschiebung der Filterkörper im Verhältnis zueinander Filtrierspalten bilden, durch welche das Filtrieren ohne Anwendung von Filtertuch od. dgl. geschieht, dadurch gekennzeichnet, dass die Variation des Feinheitsgrades der Filtrierspalten (m) durch Drehung eines der Filterkörper (a, e) im Verhältnis zum andern erzeugt wird.