AT114542B - Selbstladefeuerwaffe. - Google Patents

Selbstladefeuerwaffe.

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AT114542B
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barrel
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spring
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Rudolf Von Frommer
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Rudolf Von Frommer
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Selbstladefeuerwaffe. 
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 EMI2.1 
 zusammenwirken und den sogenannten   Geradzugverschluss   bilden, welcher unter Wirkung der Feder 8 steht. Die Verschlussfeder 8 ist auf einer Hülse 32 angeordnet ; das hintere Ende dieser Feder stützt sich gegen den Rand   38 der Hülse 32.   Die Hülse 32 ist vermittels der Warze 34 mit der   Verselusskammer   6 derart gekuppelt (Fig.   9},   dass die Hülse 32 in der Kammer 6 verschiebbar   ist ;

     infolge dieser Anordnung kann die   Schliessfeder   8 mit dem Verschluss zusammen aus der Waffe in einem Stück herausgenommen 
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 Um denselben Bolzen   j ! 2 verschwenkbar   angeordnet sind die Abzughaken 14 und   15,   welche mit dem Schlagbolzen 73 zusammenwirken und unter Wirkung der Federn 16 und 17 stehen   ;   eine entsprechende Rast   15.   ist an dem Schlagbolzen 73 ausgebildet. Der unter Wirkung der Feder 18 stehende Abzug 19, welcher um'den Bolzen 20 verschwenkbar ist, besitzt einen Arm 52, an welchen sich die Verbindungs- 
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Schlagbolzen ist bekannt, weshalb von einer näheren Beschreibung dieser Teile abgesehen wird.

   Am hinteren Ende der   Verschlusshülse   50 ist ein Ansatz 22 angeordnet, der eine   Anschlagfläche   des Laufes bzw. der   Verschlusshülse   50 bildet. In der den hinteren Abschluss der Waffe bildenden, abnehmbaren   Kappe 4 ist ein Anschlag 23 vorgesehen, der sieh auf eine kräftige Feder 24 stützt und gegen welchen der Ansatz',) 2 beim Rückgang des Laufes anstösst. Die Wirkungsweise der Waffe ist folgende :  
Wenn die im Laderaum befindliche Patrone abgefeuert wird, so wird durch den Rückstoss der
Lauf 2 mit dem Verschluss 5-6 starr verriegelt zurückgeschoben und dabei die Federn 3 und 8 zusammen- gedrückt.

   Begrenzt wird der   Rücklauf   des Laufes 2 durch den Anschlag 23 (Fig. 2), welcher in der Kappe 4 angeordnet ist und an welchen der Lauf 2 bzw. der Ansatz 22 der   Verschlusshülse   50 anprallt. Der
Anschlag 23 wird vorteilhafterweise auf eine kräftige Feder 24 gebettet, welche ein geringes Nachgeben des Anschlages gestattet, aber sofort darauf den Lauf mit grosser Gewalt wieder nach vorwärts schleudert. 



   Der Anschlag 23 ist so angeordnet, dass der Ansatz 22 mit ihm in Berührung gelangt, kurz bevor der Haken 11 die   zurüekgeschleuderte   Kammer 6 durch ihre Rast 9 in der hinteren Stellung festgehalten hat. Durch den Anprall an den Anschlag 23 bekommt der Lauf 2 einen kräftigen Impuls nach vorne ; in diesem Moment und unter Wirkung des genannten   kräftigen   Impulses erfolgt das durch die Massenbeschleunigung der Patronenhülse eingeleitete Lockern derselben im Laderaum und durch weiteres Vorschnellen des Laufes das Herausziehen der Hülse und deren Auswerfen.   brig. 8   zeigt eine zentrale Anordnung des Anschlages in der Laufachse.

   Bei dieser Ausführungsform ist der Anschlag als hinten geschlossener Zylinder   JJ   ausgebildet und steht unter Wirkung der Feder 54 ; der Anschlagzylinder 53 ist in der Kappe 55 untergebracht, die genau so wie bei der vorher beschriebenen Ausführungsform die Kappe 4, mit dem Gehäuse 1 durch einen Bajonettverschluss gekuppelt ist. Die Bewegung des Anschlagzylinders 53 wird durch den Bolzen 25 begrenzt, welcher in den Schlitzen 56 des Zylinders   53   beweglich ist.

   Die   Anschlagfläche   des Laufes bildet bei diesem Ausführungsbeispiel die hintere Stirnfläche 47 der Verschlusshülse 50, so dass hier ein besonderer Ansatz für den Anschlag nicht erforderlich ist. 
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 schwenkt (Fig.   1),   so sind sämtliche Organe der Waffe, welche das Herausziehen des Laufes aus der Waffe hindern könnten, aus dem Wege geschafft. 



   Bei der Waffe ist es sehr wichtig, dass die Verbindung der Kappe 4 bzw. 55 mit dem Gehäuse 1 mit unbedingter Sicherheit erfolge. Zu diesem Zwecke sind die beim   Schliessen   des Bajonettverschlusses miteinander zusammenwirkenden Flächen der Kappe und des Gehäuses keilartig ausgebildet. Au der Kappe befinden sich Kupplungskeile 30 (Fig.   1,   7 und 8) und am Gehäuse 1 zur Aufnahme dieser Kupplungskeile geeignete Ansätze 31 oder umgekehrt. Zwecks Kupplung wird die Kappe in einer solchen Stellung auf das Gehäuse geschoben, dass die   Kupplungskeile.' ?   neben den. Ansätzen 31 vorübergleiten. 



  Dann wird die Kappe derart verdreht, dass die Keile 30 vor die   Ansätze.   31 gelangen. Wird sodann die Kappe losgelassen, so schnappt sie   unter Wirkung der   Feder 3 an ihre richtige Stelle. Bei dieser Anordnung 
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 auf die rascheste Weise zweifellos, dass. ein vollkommenes Schliessen erfolgt ist. 



   Das Auseinandernehmen der Waffe zwecks Auswechseln des Laufes geschieht folgenderweise : Das   Kästchen   29 wird aufgeklappt und gleichzeitig die Kappe 4 verdreht, worauf diese mit dem in ihr   befindliehen   Anschlag und der   hineingesteckten   Laufvorholfeder 3 frei wird. Hierauf kann der Lauf mit der   Verschlusshülse,   dem gesamten   Verschluss,   dem   Sehlagbolzen,   der Schlagbolzenfeder und der Schliessfeder in einem einzigen Stück aus der Waffe herausgenommen werden. Das Zusammenstellen der Waffe geschieht in umgekehrter Reihenfolge.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : EMI3.1 der Patronenhülse einleitet und hierauf die Wirkung der Laufvorholfeder unterstützt.
    2. Ausführungsform der Sehnellfeuerwaffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag, gegen welchen die Anschlagfläche des Laufes stösst, an einer abnehmbaren Kappe angeordnet ist.
    3. Ausführungsform der Selmellfeuerwaffe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die den Anschlag tragende Kappe mit dem Gehäuse der Waffe durch einen Bajonettverschluss verbunden ist, dessen Kupplungsflächen keilartig ausgebildet sind.
    4. Ausführungsform der Schnellfeuerwaffe nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Zurückhalteorgane des Verschlusses und des Schlagbolzen in einem Gehäuse untergebracht sind, das aus der Bahn des Laufes ausgeschwenkt werden kann.
    5. Ausführungsform der Schnellfeuerwaffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorholfeder des'Verschlussbolzens an einer mit dem Verschluss verbundenen Hülse angeordnet ist, die in der Verschlusskammer beweglich ist. EMI3.2
AT114542D 1925-09-18 1926-08-02 Selbstladefeuerwaffe. AT114542B (de)

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