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Selbstladefeuerwaffe.
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zusammenwirken und den sogenannten Geradzugverschluss bilden, welcher unter Wirkung der Feder 8 steht. Die Verschlussfeder 8 ist auf einer Hülse 32 angeordnet ; das hintere Ende dieser Feder stützt sich gegen den Rand 38 der Hülse 32. Die Hülse 32 ist vermittels der Warze 34 mit der Verselusskammer 6 derart gekuppelt (Fig. 9}, dass die Hülse 32 in der Kammer 6 verschiebbar ist ;
infolge dieser Anordnung kann die Schliessfeder 8 mit dem Verschluss zusammen aus der Waffe in einem Stück herausgenommen
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Um denselben Bolzen j ! 2 verschwenkbar angeordnet sind die Abzughaken 14 und 15, welche mit dem Schlagbolzen 73 zusammenwirken und unter Wirkung der Federn 16 und 17 stehen ; eine entsprechende Rast 15. ist an dem Schlagbolzen 73 ausgebildet. Der unter Wirkung der Feder 18 stehende Abzug 19, welcher um'den Bolzen 20 verschwenkbar ist, besitzt einen Arm 52, an welchen sich die Verbindungs-
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Schlagbolzen ist bekannt, weshalb von einer näheren Beschreibung dieser Teile abgesehen wird.
Am hinteren Ende der Verschlusshülse 50 ist ein Ansatz 22 angeordnet, der eine Anschlagfläche des Laufes bzw. der Verschlusshülse 50 bildet. In der den hinteren Abschluss der Waffe bildenden, abnehmbaren Kappe 4 ist ein Anschlag 23 vorgesehen, der sieh auf eine kräftige Feder 24 stützt und gegen welchen der Ansatz',) 2 beim Rückgang des Laufes anstösst. Die Wirkungsweise der Waffe ist folgende :
Wenn die im Laderaum befindliche Patrone abgefeuert wird, so wird durch den Rückstoss der
Lauf 2 mit dem Verschluss 5-6 starr verriegelt zurückgeschoben und dabei die Federn 3 und 8 zusammen- gedrückt.
Begrenzt wird der Rücklauf des Laufes 2 durch den Anschlag 23 (Fig. 2), welcher in der Kappe 4 angeordnet ist und an welchen der Lauf 2 bzw. der Ansatz 22 der Verschlusshülse 50 anprallt. Der
Anschlag 23 wird vorteilhafterweise auf eine kräftige Feder 24 gebettet, welche ein geringes Nachgeben des Anschlages gestattet, aber sofort darauf den Lauf mit grosser Gewalt wieder nach vorwärts schleudert.
Der Anschlag 23 ist so angeordnet, dass der Ansatz 22 mit ihm in Berührung gelangt, kurz bevor der Haken 11 die zurüekgeschleuderte Kammer 6 durch ihre Rast 9 in der hinteren Stellung festgehalten hat. Durch den Anprall an den Anschlag 23 bekommt der Lauf 2 einen kräftigen Impuls nach vorne ; in diesem Moment und unter Wirkung des genannten kräftigen Impulses erfolgt das durch die Massenbeschleunigung der Patronenhülse eingeleitete Lockern derselben im Laderaum und durch weiteres Vorschnellen des Laufes das Herausziehen der Hülse und deren Auswerfen. brig. 8 zeigt eine zentrale Anordnung des Anschlages in der Laufachse.
Bei dieser Ausführungsform ist der Anschlag als hinten geschlossener Zylinder JJ ausgebildet und steht unter Wirkung der Feder 54 ; der Anschlagzylinder 53 ist in der Kappe 55 untergebracht, die genau so wie bei der vorher beschriebenen Ausführungsform die Kappe 4, mit dem Gehäuse 1 durch einen Bajonettverschluss gekuppelt ist. Die Bewegung des Anschlagzylinders 53 wird durch den Bolzen 25 begrenzt, welcher in den Schlitzen 56 des Zylinders 53 beweglich ist.
Die Anschlagfläche des Laufes bildet bei diesem Ausführungsbeispiel die hintere Stirnfläche 47 der Verschlusshülse 50, so dass hier ein besonderer Ansatz für den Anschlag nicht erforderlich ist.
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schwenkt (Fig. 1), so sind sämtliche Organe der Waffe, welche das Herausziehen des Laufes aus der Waffe hindern könnten, aus dem Wege geschafft.
Bei der Waffe ist es sehr wichtig, dass die Verbindung der Kappe 4 bzw. 55 mit dem Gehäuse 1 mit unbedingter Sicherheit erfolge. Zu diesem Zwecke sind die beim Schliessen des Bajonettverschlusses miteinander zusammenwirkenden Flächen der Kappe und des Gehäuses keilartig ausgebildet. Au der Kappe befinden sich Kupplungskeile 30 (Fig. 1, 7 und 8) und am Gehäuse 1 zur Aufnahme dieser Kupplungskeile geeignete Ansätze 31 oder umgekehrt. Zwecks Kupplung wird die Kappe in einer solchen Stellung auf das Gehäuse geschoben, dass die Kupplungskeile.' ? neben den. Ansätzen 31 vorübergleiten.
Dann wird die Kappe derart verdreht, dass die Keile 30 vor die Ansätze. 31 gelangen. Wird sodann die Kappe losgelassen, so schnappt sie unter Wirkung der Feder 3 an ihre richtige Stelle. Bei dieser Anordnung
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auf die rascheste Weise zweifellos, dass. ein vollkommenes Schliessen erfolgt ist.
Das Auseinandernehmen der Waffe zwecks Auswechseln des Laufes geschieht folgenderweise : Das Kästchen 29 wird aufgeklappt und gleichzeitig die Kappe 4 verdreht, worauf diese mit dem in ihr befindliehen Anschlag und der hineingesteckten Laufvorholfeder 3 frei wird. Hierauf kann der Lauf mit der Verschlusshülse, dem gesamten Verschluss, dem Sehlagbolzen, der Schlagbolzenfeder und der Schliessfeder in einem einzigen Stück aus der Waffe herausgenommen werden. Das Zusammenstellen der Waffe geschieht in umgekehrter Reihenfolge.