AT114461B - Schlenderapparat. - Google Patents

Schlenderapparat.

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AT114461B
AT114461B AT114461DA AT114461B AT 114461 B AT114461 B AT 114461B AT 114461D A AT114461D A AT 114461DA AT 114461 B AT114461 B AT 114461B
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Fr De Centrifugation Soc
Jean Alfred Louis Rozieres
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  • Centrifugal Separators (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Schleuderapparat.   
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   winkels. Der Zwischenraum zwischen der Kegelwand 3 und dem Verteiler 6 ist oben durch einen Deckel mit Austrittsöffnungen 9 verschlossen. 



  Der Verteiler trägt innere Flügel 11 und auch der Topf in seinem unteren Teile Flügel 12. Die Gesamtvorrichtung ruht auf der Welle 13 und dreht sieh um die gemeinschaftliche Achse der verschiedenen oben angegebenen kegelförmigen Teile. 



  Die Arbeitsweise ist folgende : Der Apparat wird in rasche Umdrehung versetzt, das Wollwasehwasser tritt durch das Rohr 7 und gelangt in den Verteiler 6. Die inneren Flügel des letzteren setzen das Waschwasser in rasche Umdrehung und infolge der Schleuderkraft werden die schweren Verunreinigungen : Erde, Sand od. dgl. gegen die Innenwand des Verteilers geschleudert. 



  Da aber dieser sich nach unten erweitert, so zwingt die Zentrifugalkraft die Verunreinigungen nach unten zu gehen und nach aussen zu treten, so dass sie an die Wandung des Topfes 1 geschleudert werden und sich ansammeln bis zum nächsten Stillstand und Reinigung des Apparates. 



  Die Mischflüssigkeit von Wasser, Wollpartikelehen und schwerem mit Olein beladenen Lösemittel gelangt in den Topf, wird durch die Flügel 12 mitgerissen und beteiligt sich an der Umdrehung. Infolge der Zentrifugalkraft legt sich das mit Fettsubstanz beladene Lösungsmittel an die Innenwandung des Topfes 1 und wenn die Schicht des Lösungsmittels eine genügende Dicke erreicht hat, steigt es infolge des Druckes nach oben und fliesst über den umlaufenden Austrittsrand 4 nach aussen. 



  Das Wasser mit dem Wollstaub, welches leichter ist als das Lösungsmittel, bleibt im mittleren Teil des Apparates bei 14 zurück, und da das Wasser leichter ist als die darin suspendierten Wollteilehen, so wird es nach der Mitte hin verdrängt. Infolge der konischen Gestaltung der Teile 8, 6 und 3 und infolge der Verengung 10 findet eine stete Erneuerung der Gesamtmasse der Wollpaitikelehen innerhalb des Apparates statt ; das Wasser reisst nach Massgabe des Eintrittes neuer Wollteilehen diese mit, so dass das Seheidevermögen des Apparates wesentlich erhöht wird. 



  Aus obiger Beschreibung und aus Fig.. 1 geht ohneweiteres hervor, dass zufolge der erweiterten Form des Verteilers 6 die ganze zwischen 6 und 3 unterhalb der Verengung sich befindliche Emulsion wegen ihrer Leichtigkeit gezwungen ist, gegen die Achse zu strömen, d. h. über die Verengung zu treten, von wo das direkte Abfliessen durch die Öffnung 9 stattfindet. Dieses Abfliessen wird dabei durch die Form des Verteilers und dadurch begünstigt, dass die Austrittsöffnung 9 der Achse näher liegt als alle Teile des Verteilers unterhalb dessen Verengung. Durch diese Anordnung der Austrittsöffnung ist vermieden, dass ein toter Raum entstehen kann, in welchem sich die leichtesten Teilchen ansammeln könnten, ohne mitgerissen werden zu können, worin ein besonderer Vorteil des Erfindungsgegenstandes gelegen ist. 



  PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Schleuderapparat für die Waschwässer von Wolle od. dgl., bestehend aus einem Topf mit konischer Haube, einem konischen Zwischenmantel und einem Verteiler, dadurch gekennzeichnet, dass der ringförmige Durchgang zwischen dem konischen Zwischenmantel (3) und dem Verteiler (6) eine etwas unterhalb der Abflussöffnung (9) gelegene Verengung (10) aufweist, so dass die festen, suspendierten Materialteilchen durch die Flüssigkeit mitgenommen werden, und dass kein Teil des Verteilers unterhalb der Verengung sich näher an der Apparatachse befindet als die Abflussöffnung (9).

Claims (1)

  1. 2. Schleuderapparat nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Verteiler (6) aus drei ineinander übergehenden kegelförmigen Mänteln besteht, deren erster und dritter annähernd parallel zur Topfhaube liegen, und deren zweiter einen Öffnungswinkel von ungefähr 200 besitzt, wobei das Ende des ersten Kegelmantels mit dem Zwischenmantel eine Verengung (10) bildet, durch welche das mit Wollstaub beladene Wasser austritt.
AT114461D 1927-10-11 1927-10-25 Schlenderapparat. AT114461B (de)

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FR114461X 1927-10-11

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AT114461B true AT114461B (de) 1929-10-10

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ID=8872783

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AT114461D AT114461B (de) 1927-10-11 1927-10-25 Schlenderapparat.

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