AT114404B - Verfahren und Form zur Herstellung eines fugendichten und feuerfesten Gußhohlraumes zwischen Werkstückenden, die durch einen hocherhitzten, z. B. aluminiothermischen Eisen-Zwischenguß zu vereinigen sind. - Google Patents
Verfahren und Form zur Herstellung eines fugendichten und feuerfesten Gußhohlraumes zwischen Werkstückenden, die durch einen hocherhitzten, z. B. aluminiothermischen Eisen-Zwischenguß zu vereinigen sind.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 EMI1.2 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 samer Weise ab und bildet einen feuerfesten Verschluss des von den Schienenenden und dem Eisenblechstreifen begrenzten Gusshohlraumes, in welch letzteren das heissflüssige Eisen in geeigneter Weise eingegossen wird. Im vorliegenden Fall dient hiezu ein Giesskopf f, der mit einem kegelförmig nach oben verjüngten oder sattelförmigen Mittelteil f'versehen ist, so dass zwei seitliche Durchflussöffnungen/"entstehen, unterhalb welcher der Eisenblechstreifen mit entsprechenden Durchtrittsöffnungen a'versehen ist. Der auf den Sattel f'auftreffende Strom des aluminothermischen Metalles teilt sich und gelangt durch die Durch- flussöffnungen f", a'in den Gusshohlraum. Ein Vorteil dieser Anordnung besteht darin, dass die beiden durch den Sattel f'geteilten Ströme des heissflüssigen aluminothermischen Metalles nicht, wie bisher, in seitlichen Umgusskanälen am. Schienenkopf vorbei nach unten fliessen, sondern unmittelbar zwischen die Stirnflächen der Schienenenden eintreten und hiedurch eine unmittelbare und intensive Erhitzung dieser Endflächen bewirken. Vor dem Einguss des aluminothermischen Metalles wird der Schienenstoss mit der herumgesetzten Gussform in bekannter Art, beispielsweise durch ein Gebläse, mittels eingeführter Heizgase möglichst stark vorgewärmt. Die Teile b, c, d und die Dichtungsmasse können wieder benutzt werden. Das Bandeisen a ist nach jedem Guss zu ersetzen. Bei der Ausführungsform nach Fig. 3-6 ist die Stosslücke unterhalb und zu beiden Seiten der Sehienenenden ebenfalls mit streifen-oder bandförmigem Eisenblech umgeben. In diesem Falle besteht das Eisenband beispielsweise aus drei Teilen a2, a3, a4, die in der Mittellinie 4-4 zusammenstossen und EMI2.2 Einschnitte y'und r"auf. Das Eisenband ist gemäss Fig. 5 in seinem Querschnitt nach aussen gewölbt, so dass um das Profil noch besondere Umgusskanäle g entstehen, welche durch das eingegossene aluminothermische Metall wulstartig ausgegossen werden. Der äussere Mantel der Form besteht aus zwei Seitenteilen b', c'und einem Bodenteil d', welche schalenförmig ausgebildet sind und gegen die Schienen gepresst werden. Die benachbarten Teile des Bodenstückes und der Seitenstüeke wie auch die gegenüberliegenden oberen Enden der Seitenstücke sind so ausgebildet, dass sie durch Verschlussstücke miteinander verbunden werden können. Dieses wird in einfacher und zuverlässiger Weise durch ringartige Verschluss- stücke hl, h2 und 7i3 bewirkt. Zu diesem Zweck sind die Seitenteile b'und c'mit halbzylindrischen, hülsen- artigen Verjüngungen il und i2 versehen, und das Bodenstück d'ist in ähnlicher Weise an beiden Enden als halbzylindrische Hülse i3 und i4 ausgebildet. Zwecks Anbringung und Vereinigung der drei Mantelteile b', c'und d'werden diese gemäss Fig. 3 EMI2.3 Teile b'und c'ein Ring h3 geschoben. Der Ring h3 ist so bemessen, dass er die Seitenteile b'und c'gegen die Seiten der Schiene anpresst und gleichzeitig auch die hülsenförmigen Ansätze il und i2 fest in den Verschlussringen hl und hf einspannt. Gegebenenfalls können die Mantelteile der Form auch in anderer Weise ausgebildet und in eine andere Zahl von Teilen zerlegbar sein. Auch der Querschnitt und die Gestalt der Verschlussstücke ht, h2 und k3 kann anders ausgeführt werden, beispielsweise oval, eckig, einteilig oder auch aus mehreren Teilen zusammengesetzt. Sie sind zweckmässig so ausgebildet, dass sie die Mantelteile der Form durch Keilhebel-, Schrauben- oder ähnliche Wirkung zusammenziehen und zusammenhalten. Die äusseren Mantelteile b', c'und d'sind wie bei der ersten Ausführungsform mit einer. feuerfesten Dichtungsmasse e ausgefüllt. Diese ist beim Ansetzen der Mantelteile an die Schweissstelle weich und plastisch, so dass sie beim Anpressen der Teile b', c'und d'das Eisenband , a3, a4 abdichtend gegen die Schienenflächen anpresst. Hiebei wird die überschüssige Masse durch die offenen Ringverschlüsse und zwischen den Schenkeln der Teile b', c', d'und der Schiene herausgequetscht, so dass sie auch eine sichere Abdichtung dieser Stellen nach aussen bewirkt. Vor dem aluminothermischen Guss wird die Form von aussen oder innen beheizt, wobei die feuer- 'este Masse fest und trocken wird. Hiebei können die Ringverschlüsse hl oder h2 oder beide zum Einblasen heisser Gase für die Vorwärmung der Schienenenden und der Form dienen. Zu diesem Zweck ist in Fig. 3 inks die Verbindung der beiden Blechstücke durch einen offenen Ring t bewirkt. Nachdem die Vorvärmung beendet ist, wird diese Öffnung durch einen Pfropfen p verschlossen. Auf der rechten Seite lient zur Verbindung von vornherein eine Kappe q. Falls auch auf dieser Seite vorgewärmt werden soll, EMI2.4 <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 Metalles erfolgt nicht unmittelbar in die eigentliche Eingussöffnung 1/, sondern auf die muldenförmige Vertiefung m. Hiebei breitet sich die heissflussige Masse fächerartig aus und gleitet, wie in Fig. 3 angedeutet, entlang den beiden abgerundeten Leitflächen der Mulde m fächerartig ausgebreitet über den Rand der Mulde auf das Scheitelstück f. Durch entsprechende Gestaltung der Überlaufstelle m wird auf diese Weise eine gleichmässige Verteilung der Masse auf beiden Seiten des Scheitelstückes f erzielt und dadurch ein gleichförmiger Einlauf der Masse auf beiden Seiten des Scheitelstückes f gewährleistet. Die Erfindung eignet sich in gleicher Weise für das Schweissen von Rillenschienen. PATENT-ANSPRUCHE : 1. Verfahren zur Herstellung eines fugendichten und feuerfesten Gusshohlraumes zwischen Werk- stückenden, z. B. Schienen, Trägern u. dgl., die durch einen hocherhitzten, z. B. aluminothermischen Eisen-Zwischenguss zu vereinigen sind, dadurch gekennzeichnet, dass man die Stosslücke, z. B. unterhalb und zu beiden Seiten der Werkstücke, mit Eisenblechstreifen umgibt, deren Umrisslinie dem Profil des Werkstückes folgt, und dann vorzugsweise eiserne, mit einer feuerfesten Dichtungsmasse ausgefüllte Hohlprofilstücke anpresst, um einen von den Werkstüekenden und den Eisenblechstreifen begrenzten Gusshohlraum zu erhalten, in welchen das Eingussmetall unmittelbar zwischen den Werkstuekeudflächen eintritt.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man zum Umgeben der Stosslücke einen zweckmässig mehrteilig zusammengesetzten Bleehstreifen verwendet, welcher im Querschnitt eine nach aussen gewölbte Form besitzt.3. Gussform mit oberem Eing1 ! sskopf fÜr das Verfahren nach den Ansprüchen l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände der Form gegen die Seiten des Schienenkopfes anliegen, so dass das heissflussige Eingussmetall im wesentlichen zwischen den Stirnflächen der Schienenköpfe einfliesst, ohne seitlich am Kopf vorbeizutreten.4. Gussform für das Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der äussere Mantel der Form aus mehreren Teilen besteht, welche an ihren benachbarten bzw. gegenüberliegenden Enden so ausgebildet sind, dass sie durch VerschlussstÜcke miteinander verbunden werden können.5. Gussform nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der äussere Formmantel aus zwei seitlichen und einem unteren Teil von schalenförmigem Querschnitt besteht und die einander benachbarten Enden des Bodenteiles und der Seitenteile als halbzylindrische Hülsen ausgebildet sind, und dass zur Verbindung der Mante ! teile ringartige Verschlussstücke dienen, welche auf den hülsenartigen Ansätzen des Bodenteiles und der beiden Seitenteile sowie auf den oberen gegenüberliegenden Enden der beiden Seitenteile befestigt werden können.6. Gussform mit oberem Eingusskopf für das Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Eingusskopf ein mittleres Scheitelstück und zwei seitliche Eingussöffnungen besitzt und der obere Rand des Eingusskopfes mit einer muldenförmigen Vertiefung versehen ist, deren Symmetrieachse sich in der gleichen vertikalen Ebene wie die Scheitelaehse des Selleitelstüekes befindet und welche so ausgebildet ist, dass das auf diese Stelle auftreffende heissflüssige Metall gleichmässig auf die beiden Seiten des Scheitelstiiekes verteilt wird. EMI3.2
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