AT114225B - Säurefeste Lampenfassung. - Google Patents

Säurefeste Lampenfassung.

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AT114225B
AT114225B AT114225DA AT114225B AT 114225 B AT114225 B AT 114225B AT 114225D A AT114225D A AT 114225DA AT 114225 B AT114225 B AT 114225B
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Conradty Fa C
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  • Common Detailed Techniques For Electron Tubes Or Discharge Tubes (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Säurefeste Lampenfassung. 



   In chemischen Betrieben, in denen Säuredämpfe vorhanden sind, verursacht das Defektwerden der Glühlampenfassungen durch Korrosion viel Ärger und Schaden. Es waren wohl bisher schon eine
Anzahl abgedichtete Lampenfassungen im Gebrauch, bei denen das Gehäuse teilweise aus Metall mit
Laeküberzug, teilweise aus anderem Material bestand, immer aber war die eigentliche Fassung-Gewinde und   Kontaktbleche-aus   Messing und dieses korrodierte trotz sorgfältigster äusserer Abdichtung fast regelmässig, u. zw. so, dass dann entweder Kontaktschwierigkeiten entstanden oder derart, dass eingeschraubte Glühlampen, die ausgewechselt werden sollten, nicht mehr zu entfernen waren, ohne die ganze Fassung zu zerstören.

   Diese Übelstände sollen durch vorliegende Fassung behoben werden, u. zw. dadurch, dass alle Teile der an sich bekannten Art von Fassungen oder von Neukonstruktionen aus Stoffen angefertigt werden, die unangreifbar für alle Arten chemischer Einflüsse sind. Hiebei hat sich als das geeignetste Material Kohle oder Graphit für die stromführenden Teile erwiesen, da dieses absolut unangreifbar ist. Diese Kohleteile werden in ein ebenfalls unangreifbares Gehäuse aus Glas, Porzellan, Steingut, Bakelite oder sonstigem künstlichem oder natürlichem Isoliermaterial durch einfaches Einlegen einmontiert. 



   Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht schematisch gezeichnet eine solche Fassung. Sie besteht aus einem Gehäuse A aus Glas, Porzellan od. dgl. In diese Gehäuseglocke eingelegt sind die   Kontaktblöcke B und C aus Kohle bzw. Graphit für die beiden Strompole. Diese beiden Stromkontakte sind voneinander isolierend getrennt durch einen scheibenförmigen Einsatz D aus Porzellan oder sonstigem   isolierendem Material. Dieser Scheibeneinsatz ist mit einem Loch zum Durchtritt der   Kontaktfläche   der Glühbirne versehen. Diese Anordnung ist die denkbar einfachste und vermindert Herstellungsund Montagekosten.

   Nach dem Einlegen werden dann die drei Teile   B,   C und D durch einen in ein Gewinde der   Gehäusegloeke   einschraubbaren Gewindering E durch Verschraubung fest aneinandergepresst und in dem Gehäuse festgehalten. Damit ist die ganze Montage beendet, die den Vorteil hat, dass alle Teile durch einen einzigen Montagevorgang miteinander befestigt und festgehalten werden und keinerlei weiteren Verschraubungen, Vernietungen oder Verkittungen notwendig sind. 



   Die Stromzuführung erfolgt durch Einschrauben oder besser Einstampfen von isolierten oder emaillierten Drahtenden (eventuell nichtrostender Stahldraht), die durch zwei Durchbohrungen der Glocke nach aussen geführt werden, wo die Verbindung derselben mit dem Netz entweder mittels Schellen, besser jedoch noch durch Verlöten erfolgt. Zwischen dem Ring E und dem eingeschraubten Glühlampen- 
 EMI1.1 
 ring F aus Gummi, Asbest od. dgl. eingepresst und eventuell noch mit   säurefestem   Lack abgedichtet werden, um die Zerstörung des Sockels zu verhindern. 



   Solche Glühlampenarmaturen, insbesondere die letzte Ausführungsart, sind ohne schwierige Abdichtungen, die doch niemals vollkommen durchhalten, absolut unangreifbar und deshalb unter den schwersten Betriebsbedingungen absolut zuverlässig und dauerhaft. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Glühlampenfassung, dadurch gekennzeichnet, dass die stromleitenden Teile der Armatur aus Kohle oder Graphit bestehen, <Desc/Clms Page number 2> 2. Glühlampenfassung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Pluspol vom Minuspol durch einen Isolationsring aus an sich bekannter Isolierungsmasse getrennt wird.
    3. Glühlampenfassung nach vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Armaturteile B, a und D durch einen Ring E dermassen zusammengehalten werden, dass keinerlei Verkittung oder Verschraubung oder Vernietung der einzelnen Teile notwendig ist.
    4. Glühlampenfassung nach vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass zum Schutz des eingeschraubten Glühlampensockels ein aus ebenfalls säurefester Masse bestehender Schutzring F eingeschraubt wird, der mit dem Glaskörper der Glüblampe durch säurefesten Lack luftdicht abgeschlossen wird. EMI2.1
AT114225D 1927-06-24 1927-09-03 Säurefeste Lampenfassung. AT114225B (de)

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