AT114024B - Vorrichtung zur Spaltung von Ölen. - Google Patents
Vorrichtung zur Spaltung von Ölen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> VorrichtungzurSpaltungvonÖlen. EMI1.1 Um die Spaltung so zu lenken, dass man die erwünschten Produkt ? erhält, ist es notwendig, bestimmte Temperaturen, welche durch die herzustellenden Produkte gegeben sind, genau einzuhalten. EMI1.2 derartige Einrichtungen nur unvollkommen arbeiten und dass sie nur eine mangelhafte Konstanthaltung der Temperatur gewährleisten. Die Erfindung betrifft nun eine Einrichtung, durch welche diesem Fbelstande abgeholfen wird. Dies geschieht dadurch, dass man zwischen die beheizte Wand des Reaktionsgefässes und dessen Innen- raum. in welchem die Spaltung der Öle vor sich geht, nahe der beheizten Aussenwandung des Reaktions- EMI1.3 Durchtrittsschlitze offen bleiben. Diese Rohrschlange c kann entweder nach dem Dampfraum zu offen, oder luftleer gemacht sein. Man kann diese Vorrichtung auch so betreiben, dass man durch die Rohrspirale Wasserdampf. Luft oder ein anderes gas- oder dampfförmiges Medium oder auch eine Flüssigkeit leitet. Die Rohrspirale wirkt dann wie ein kühlendes Zwischenmedium, welches die von der beheizten Wand ausgehende Hitze von dem Reaktionsraum abhält und dadurch verhindert, dass die Temperatur EMI1.4 Die Spirale besteht aus einem Metallrohr, dessen Querschnitt rund, elliptisch oder in anderer Form gewählt werden kann. Wenn sich das Reaktionsgefäss im Betriebe befindet und die Wärme der Gefässwandung gegen die Rohrspirale trifft, werden sich die Dämpfe, die in ihr enthalten sind, ausdehnen und dabei Wärme absorbieren. Infolge der schlechten Wärmeleitung der Gase bildet das Zwischenmedium gleichzeitig eine Pufferschicht, welche die Temperatur der Gefässwandung nur langsam aufnimmt und weiterleitet und dadurch die Schwankungen ausgleicht. Wenn man die Rohrspirale luftleer macht, so wirkt das Vacuum in der Röhre als Schutzmittel gegen Wärmeleitung. Befindet sich in der Rohrspirale Wasserdampf, Luft oder ein anderes Gas in Bewegung, so wird auf diesem Wege die überschüssige Wärme abgeleitet. Die Zwischenräume der Rohrspirale werden so eng gehalten, dass während des Reaktionsvorganges im Innern nur wenig Metall durch die Zwischenräume in das Innere gelangen kann und dadurch eine ständige Regelung der Innentemperatur gewährleistet ist. EMI1.5 spirale geleitet wird. Die Vorrichtung wird dann zweckmässig so betrieben, dass man als Kühlmedium jenes Ölgemisch verwendet, welches nachher in der Apparatur zur Verarbeitung gelangen soll und dasselbe nach dem Durchströmen der Rohrspirale in geeigneter Weise in den Reaktionsraum einführt. EMI1.6 <Desc/Clms Page number 2> Wenn man die Vorrichtung so betreibt, dass Öl als kühlendes Zwischenmedium verwendet wird, so ist es möglich, die Temperatur, bei welcher man arbeitet, wesentlich herabzusetzen und dadurch die Durchsatzmenge in entsprechendem Masse zu steigern. Es kommt häufig vor, dass man Produkte zu verarbeiten genötigt ist, welche den erforderlichen Reinheitsgrad nicht aufweisen, also z. B. Pech, Asphalt, Wasser und ähnliche Verunreinigungen enthalten ; dann ergeben sieh Unregelmässigkeiten im Betriebe des Verfahrens, indem z. B. plötzlich Drucksteigerungen eintreten oder Verklebungen entstehen usw. Diesem Umstand lässt sich jedoch dadurch abhelfen, dass man die Eintrittsstelle des Rohmaterials nicht vor die Autoklaven, sondern hinter dieselben verlegt ; es wird dann das Rohmaterial gemeinsam mit den aus der Autoklav austretenden Dämpfen erhitzt, in den folgenden an sich bekannten Apparaten, wie Dephlegmator und Kühler, in seine Bestandteile zerlegt, und es gelangt nur der Teil in die Behälter vor die Autoklaven, welcher für die Spaltung geeignet ist und keine der vorgenannten Verunreinigungen mehr enthält. Dadurch wird erreicht, dass ein regelmässiger Gang gewährleistet ist und der Durchsatz, berechnet auf die Volumeneinheit der Autoklaven, neuerdings ansteigt. Die Einführung des Rohmaterials kann sowohl unter Druck als auch ohne Druck geschehen. Das Rohmaterial kann vorher einer Vorwärmung unterzogen werden oder auch direkt, ohne weitere Behandlung, den Dämpfen aus dem Reaktionsgefäss zugemischt werden. Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 und 2 wird das Gefäss a von aussen beheizt. Durch das Rohr e treten die Öle in einem gewissen Abstand vom Boden des Gefässes in dieses ein. Infolge ihres spezifischen Gewichtes steigen sie in der Metallschmelze rasch empor und erzeugen dadurch einen nach oben gerichteten Wirbel in derselben. Der Reaktionsraum ist gegen die beheizten Wandungen des Gefässes durch die Rohrspirale c vollständig geschützt, so dass eine Wärmezufuhr von den Wandungen her in dem Reaktionraum nicht stattfinden kann. Das ganze Gefäss wird zweckmässig mit Feindrahtspiralen d beschickt, um eine Verteilung der Öle in der Schmelze zu gewährleisten. Die Temperatur im Reaktionsraum lässt sich auf die angegebene Art leicht und sicher konstant halten. Die Schmelze wird auf ihrem Weg nach oben abgekühlt, so dass ein konstantes Temperaturgefälle im Reaktionsraum entsteht. Von oben fällt die Schmelze infolge der Wirbelbildung längs der Wandungen des Gefässes und des Reaktionsraumes nach unten, wobei sie durch die Zwischenräume der Rohrspirale c leicht nach auswärts treten kann. Die Rohrspirale wird durch die Strebe b unterstützt, die gegebenenfalls durchbrochen werden kann, um eine EMI2.1 Die Pfeile in Fig. 5 zeigen den Weg, den die Schmelze nimmt. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zur Spaltung von Ölen mittels ununterbrochener Destillation, bei welcher das Ausgangsmaterial in ein mit geschmolzenem Metall gefülltes Reaktionsgefäss eingeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass im Reaktionsgefäss, u. zw. nahe der beheizten Aussenwandung desselben, eine Rohrschlange eingebaut ist, welche als Temperaturregulator dient.
Claims (1)
- 2. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrschlange elliptischen Querschnitt besitzt.3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrschlange (e) nach dem Dampfraum zu offen ist.4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrschlange (e) luftleer gemacht ist.5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrspirale (e) zur Erhöhung der Wirksamkeit mit einem Abschirmungsblech (g) versehen ist.6. Verfahren zum Betriebe der Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Rohrspirale Wasserdampf, Luft, ein anderes gas-oder dampfförmiges Medium oder auch eine Flüssigkeit geleitet wird.7. Verfahren zum Betriebe der Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass man als Kühlmedium das Öl verwendet, welches nachher in der Apparatur zur Destillation gelangt.
Applications Claiming Priority (2)
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| DE114024X | 1926-03-25 | ||
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| AT114024B true AT114024B (de) | 1929-08-26 |
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1927
- 1927-03-09 AT AT114024D patent/AT114024B/de active
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