AT113604B - Anordnung zur Erzeugung zweier Schlupffrequenz führender Spannungen. - Google Patents

Anordnung zur Erzeugung zweier Schlupffrequenz führender Spannungen.

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AT113604B
AT113604B AT113604DA AT113604B AT 113604 B AT113604 B AT 113604B AT 113604D A AT113604D A AT 113604DA AT 113604 B AT113604 B AT 113604B
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slip
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Michael Dr Ing Liwschitz
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Siemens Ag
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  Anordnung   zur Erzeugung zweier Sclupffrequenz fiihrender Spannungen.   



   Die Erfindung betrifft eine Anordnung, um in einer Maschine zwei getrennte Sehlupffrequenz führende Spannungen zu erzeugen, von denen die eine in ihrer Grösse von der Schlupffrequenz unabhängig ist, während die zweite proportional der Schlüpfung anwächst. Die beiden Spannungen sind für die Einführung in Sehlupffrequenz führende Stromkreise von Asynchronmaschinen oder deren Kommutatorhintermaschinen bestimmt, um hier bestimmte Regelvorgänge auszulösen bzw. um hier zur Kompensierung ähnlicher Spannungen zu dienen. Um dies zu erreichen, ist erfindungsgemäss ein mit Netzfrequenz gespeister Frequenzwandler vorgesehen, der im Ständer eine Wicklung besitzt.

   Die Ständerwicklung liefert dabei die der Schlupffrequenz proportionale Spannung, während am Kommutator oder an den Schleifringen (je nachdem die Schleifringe oder der Kommutator mit Netzfrequenz gespeist werden) 
 EMI1.1 
 kann in verschiedener Weise Anwendung finden. Beispielsweise kann man damit über eine Kommutatorhintermaschine zwei entsprechende Spannungen in den Sekundärstromkreis einer   Asynchronmaschine   einführen, von denen die mit dem Schlupf anwachsende derart eingestellt ist, dass sie die Sekundärspannung der Asynchronmaschine ganz oder teilweise aufhebt, während die vom Schlupf unabhängige Spannung einen dementsprechend vom Schlupf unabhängigen sekundären Belastungsstrom an der Asynchronmaschine hervorruft,

   so dass diese entweder als Generator oder als Motor unabhängig von der   Schlüpfung   eine konstante Leistung aufnimmt oder abgibt. Bekanntlich kann man derartige Maschinen, z. B. für die Kupplung zweier Netze verschiedener Frequenz oder auch als Generator oder   Motor in Verbindung mit Kolbemrbeitsmaschinen,   wie Dieselmotoren,   Grossgasmaschinen,   Kompressoren 
 EMI1.2 
 kann unter   Umständen   gleichzeitig für die Lieferung der dem Schlupf proportionalen Spannung dienen. 



   Bei dem gezeichneten   Ausfiihrungsbsispiel   der Erfindung dient die neue Anordnung dazu, einer 
 EMI1.3 
 und 7. Von diesen ist die Wicklung 6 an den Kommutator des gemäss der Erfindung ausgebildeten Frequenzwandlers 8 angeschlossen, während die Wicklung 7 von der Ständerwicklung 9 des Frequenzwandlers gespeist wird. In die Verbindungen zwischen dem Frequenzwandler 8 und den beiden Erregerwicklungen 6 und 7 sind noch Ohmsche Widerstände 10 und 11 eingeschaltet. Diese bewirken, dass die Erregerströme in den Wicklungen 6 und 7 der Grösse der beiden von dem Frequenzwandler 8 gelieferten 

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 Spannungen proportional sind.

   Dementsprechend werden über die Hilfskommutatormaschine 4 und die eigentliche Kommutatorhintermaschine 2 in den   Sekundärstromkreis   zwei Spannungen eingeführt, von denen die eine die Sekundärspannung der Maschine 1 aufhebt, während die zweite vom Schlupf 
 EMI2.1 
 zwischen dem Kommutator des Frequenzwandlers 8 und der Erregerwicklung 6 unabhängig voneinander geregelt werden. Die induktive Gegenspannung an der Erregerwicklung 3 der Kommutatorhintermaschine 2 ist durch anderweitige Mittel (beispielsweise durch einen proportional der   Sehlüpfung   angetriebenen eigenerregten Phasenschieber im Stromkreis der Wicklung 3) aufgehoben, so dass sie den Regelvorgang nicht stören kann. 14 ist eine Zahnradübersetzung, über die der Frequenzwandler 8 mit der Maschine 1 gekuppelt ist.

   Selbstverständlich könnten die beiden Spannungen des Frequenzwandlers 8 auch unmittelbar die Erregerwicklung 3 der Kommutatorhintermaschine 2 speisen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Anordnung zur Erzeugung zweier Schlupffrequenz führender Spannungen, von denen die eine in der Grösse von der Schlupffrequenz unabhängig ist, die zweite ihre Grösse proportional der   Schlüpfung   ändert (zwecks Einführung in Sehlupffrequnz führende Stromkreise von Asynchronmaschinen oder deren   Kommutatorhintermaschinen),   gekennzeichnet durch einen mit Netzfrequenz gespeisten Frequenzwandler (8), der im Ständer eine Wicklung   (9)   für die Erzeugung der der Schlupffrequenz proportionalen Schlupfspannung besitzt, während an seinen Kommutator oder Schleifringen die von der Schlupffrequenz unabhängige Schlupfspannung abgenommen wird.

Claims (1)

  1. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Frequenzwandler im Ständer eine Eompensationswioklung besitzt, die gegebenenfalls für die Lieferung der dem Schlupf proportionalen Spannung dient.
    3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Schlupf proportionale Spannung des Frequenzwandlers (9) mittels Erregung einer Kommutatorhintermaschine (2) zur ganzen oder teilweisen Aufhebung der Sekundärspannung der asynchronen Vordermaschine (1) dient, während die vom Schlupf unabhängige Spannung den Belastungsstrom im Sekundärkreis der asynchronen Vordermaschine unmittelbar oder mittelbar erzeugt. EMI2.2
AT113604D 1927-05-24 1928-05-02 Anordnung zur Erzeugung zweier Schlupffrequenz führender Spannungen. AT113604B (de)

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