AT113573B - Verfahren zur Kühlung einer Gasturbine zum Antriebe eines Gebläses mit von diesem geförderter Luft und Einrichtung hiezu. - Google Patents

Verfahren zur Kühlung einer Gasturbine zum Antriebe eines Gebläses mit von diesem geförderter Luft und Einrichtung hiezu.

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AT113573B
AT113573B AT113573DA AT113573B AT 113573 B AT113573 B AT 113573B AT 113573D A AT113573D A AT 113573DA AT 113573 B AT113573 B AT 113573B
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  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

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  Verfahren zur   Kühlung   einer Gasturbine zum Antriebe eines Gebläses mit von diesem geforderter Luft und Einrichtung hiezu. 



   Für den Antrieb von   Auflade-und Spülluftgebläsen   von Verbrennungskraftmaschinen werden vielfach Gasturbinen verwendet, welche mit den Abgasen des Dieselmotors betrieben werden. Diese Abgase haben je nach der Belastung Temperaturen, die bis über   5000 gehen können.   Es ist deshalb oft nötig, die Lager,   Stopfbuchsen,   Wellen und eventuell auch die Lagerböcke solcher Turbinen zu kühlen, besonders dann, wenn die Gasturbine, wie dies häufig der Fall ist, fliegend an das Gehäuse des Gebläses angeflanscht ist und mit dem Gebläse ein gemeinsames Lager besitzt. So wurde z. B. für diese Kühlung Wasser verwendet. Die Beschaffung dieses Wassers machte jedoch oft Schwierigkeiten.

   Es kann für die   Kühlung   nur reines Wasser verwendet werden, da sonst infolge der hohen Temperaturen starke Niederschläge entstehen. Oft ist solches Wasser nicht vorhanden, da die Dieselmotoren bekanntlich vorzugsweise in wasserarn en Gegenden Verwendung finden. Auch auf Lokomotiven kann das Wasser knapp sein. Einen weiteren Fortsehritt bedeutete deshalb der Vorschlag, statt Wasser für die Kühlung Luft zu verwenden, u. zw. vom Gebläse geförderte Luft, die aber von der Druckseite desselben hergeleitet wurde, also einen Leistungsverlust bedingt. 



   Eine besonders vorteilhafte Art der Kühlung ergibt sich gemäss der Erfindung aus der Verwendung der Abluft des Ausgleichkolbens des Gebläses, da diese Luft sowieso verloren ist. 



   In der Zeichnung sind zwei beispielsweise   Ausführungen   der Erfindung veranschaulicht. Fig. 1 stellt eine beispielsweise Anlage dar, bei welcher das Lager a der Gasturbine b durch Luft gekühlt wird, welche dem AusgleichkoJben c des Gebläses d entströmt. 



     Man   kann auch diese Abluft des   Ausgleichkolbens     unmittelbar   der Welle entlang in das Gehäuse der Gasturbine eintreten lassen, so dass die Stopfbüchsen von Gebläse und Gasturbine an dieser Stelle in Wegfall   kommen,   wie z. B. Fig. 2 zeigt. Um die Welle   3   herum ist vom Turbinenrad 2 bis zum Gebläse-   gehäuse   4 ein geschlossener Raum gebildet, so dass die Kühlluft nicht mehr, wie bisher, ins Freie treten kann, sondern aus diesem Raum der Welle entlang in das Gehäuse   1   der Gasturbine eintritt und diese mit den Abgasen der Turbine durch die Auspuffleitung 7 verlässt.

   Dadurch wird nicht nur eine Verlängerung des gekühlten und eine Verkürzung des geheizten Stückes der Welle erreicht, sondern es wird 
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 Kühlung der Welle bewirkt. Es wird damit ausserdem eine   Stopfbüchse     unterdrückt   und der unangenehme Austritt der heissen Gase aus der Gasturbine der Welle entlang verhindert. Hiezu genügt es, 
 EMI1.2 
   puffdruek   der normalerweise ins Freie blasenden Gasturbine. Um die Kühlwirkung zu verstärken und die für Kühlung gebrauchte   Luftmenge   zu vermindern, kann die Welle, wie gezeichnet, mit Rippen 8 
 EMI1.3 
 und die Luftgeschwindigkeit zwecks Erhöhung der   Wärmeübertragung   zu vergrössern. 



   Zu dieser Kühlung wird, ebenso wie beim Beispiel nach Fig. 1, die Abluft des   Ausgleichkolbens   6 des Gebläses verwendet. Bei zweilagerigen Aggregaten, wie ein solches Fig. 2 darstellt, erreicht man dadurch eine weitere Verkürzung der Maschine, da man Gebläse und Gasturbine unmittelbar zusammenbauen kann, indem sowohl die   Stopfbüchse   des Gebläses als auch diejenige der Gasturbine in Wegfall 

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 kommt und die Luft, welche durch die Undichtheit des Ausgleichkolbens tritt, unmittelbar der Welle entlang in das Gehäuses der Gasturbine strömen kann. 



   Zufolge der Erfindung wird nebst der bewirkten Kühlung der Gasturbine auch verhindert, dass die Wänre zum Teil durch direkte Strahlung, hauptsächlich aber durch die Welle des Gebläses zu dessen Lagern wandert. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Kühlung einer Gasturbine zum Antriebe eines Gebläses mit von diesem geförderter Luft, dadurch gekennzeichnet, dass hiefür die Abluft des Ausgleichkolbens des Gebläses verwendet wird.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen solchen Zusammenbau von Gasturbine und Gebläse, dass die Abluft des Ausgleichkolbens unmittelbar der Welle entlang in das Gehäuse der Gasturbine eintritt, so dass die Stopfbüchsen von Gebläse und Gasturbine an dieser Stelle in Wegfall kommen.
    3. Einrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch vorspringende Rippen an der Welle, welche die Kühlwirkung unterstützen, EMI2.1
AT113573D 1926-12-30 1927-12-16 Verfahren zur Kühlung einer Gasturbine zum Antriebe eines Gebläses mit von diesem geförderter Luft und Einrichtung hiezu. AT113573B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE970089C (de) * 1948-08-11 1958-08-21 Geraetebau Eberspaecher O H G Abgasturbolader fuer Kolbenmotoren mit Schutz gegen Waermeuebertragung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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