AT113435B - Verfahren zum luftdichten Einschließen von strahlenden Stoffen. - Google Patents

Verfahren zum luftdichten Einschließen von strahlenden Stoffen.

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AT113435B
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Alois Dr Fischer
Georg Ing Schapringer
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Alois Dr Fischer
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  Verfahren zum luftdichten Einschliessen von strahlenden Stoffen. 



   Die Wundbehandlung, die Behandlung von Eiterungen usf. durch Bestrahlung mittels Radium ist bekannt. Die Wirkung des Radiums beruht zum überwiegenden Teile auf der Entwicklung der Gammastrahlen, die nur bei luftdichtem Abschluss des Radiums durch Zurückhalten der Emanation und Zerfall der Emanation entstehen. Dieser luftdichte Abschluss wird bisher dadurch bewerkstelligt, dass man das Radiumpräparat, z. B. Radiumsalz, in Glasröhrchen   einsehmilzt   oder in Metallröhrchen einschliesst, die luftdicht z. B. durch Lötung abgeschlossen werden. Diese Art der   Abschliessung   der Radiumpräparate hat den grossen Übelstand, dass der Durchmesser solcher Radiumkapseln durch die Wandstärke des Rohres und den erforderlichen Hohlraum unter eine gewisse Grösse nicht herabgesetzt werden kann. 



    Infolgedessen ist die Verwendung solcher Kapseln (Röhrchen, Nadeln u. dgl. ) auf solche Fälle beschränkt,   in welchen ein genügender Hohlraum für die Einführung der Kapseln zur Verfügung steht. Praktisch ist die Verwendung solcher Kapseln bei Einschliessung in Metallröhren beschränkt auf solche Fälle, wo mindestens ein Hohlraum bzw. eine Öffnung von   2-5-3   mm zur Verfügung steht. Diese Grösse schliesst die Verwendung in engen Kanälen aus, wie z. B. in den Wurzelkanälen der Zähne. 



   Gemäss der Erfindung wird dieser Übelstand dadurch beseitigt, dass das Radiumpräparat in einer luftdichten   Metallhaut eingesehlossen   wird, die durch Niederschlag, zweckmässig auf galvanischem Weg, auf das Präparat aufgebracht wird. 



   Auf diese Weise gelingt es, Nadeln oder   Röhrchen   in der dünnsten Form herzustellen, die für die engsten Kanäle geeignet sind. 



     Galvanische Überzüge   aus den für diesen Zweck zumeist in Betracht kommenden Edelmetallen haben nun den Übelstand, dass sie nicht verlässlich dicht genug sind. Dieser Übelstand wird nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung dadurch beseitigt, dass das Edelmetall auf einem vorher gebildeten Überzug eines andern Metalles, das dichte Niederschläge zu geben imstande ist, wie z. B. 



  Kupfer, aufgetragen bzw. niedergeschlagen wird. 



   Bei Ausführung des Verfahrens gemäss der Erfindung wird die strahlende Substanz, z. B. ein Radiumsalz od. dgl., mit einem Bindemittel, wie etwa Wachs, Paraffin, Harz, Melasse u. dgl., zu einer knetbare oder streichfähigen Masse angemacht und diese in Form gebracht, z. B. in Form dünner, kurzer Stäbchen oder Fäden. Diese werden graphitiert und hierauf nach an sich bekannten Verfahren auf galvanischem Wege zuerst mit einem einen dichten Überzug ergebenden Metall, wie z. B. Kupfer, und hierauf je nach dem Verwendungszweck mit einem Edelmetall, wie z. B. Gold, Platin od. dgl., überzogen. 



   Die Formgebung der bildsamen oder   streichbaren   Masse kann entweder unmittelbar erfolgen oder mittels eines dünnen Drahtes als Einlage, auf welcher die Masse durch   Tauchung,   Anstrich oder sonstwie aufgebracht wird. 



   Mit dem galvanischen Überzugsverfahren kann auch die sonstige Formgebung der Nadel, wie etwa die Anbringung einer Spitze, Öse oder eines Griffes vereinigt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum luftdichten Einschliessen von strahlenden Stoffen, wie z. B. Radium,   1YIesothor   u. dgl., in   Kapillarröhrchen,   dadurch gekennzeichnet, dass das   Kapillarröhrchen   als Metallhaut auf dem Präparat durch Niederschlagen auf chemischem oder galvanischem Wege gebildet wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kapillarröhrchen von zwei Niederschlägen gebildet wird, u. zw. von einem einen dichten Überzug liefernden Grundniederschlag, auf welchen ein Überzug aus Edelmetall aufgetragen wird.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Präparat mit einem Bindemittel bildsam oder streichbar gemacht wird und nach Formgebung und Graphitierung der Metallüberzug bzw. die Überzüge aufgetragen werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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