DE373398C - Verfahren zur Schwaerzung von Pyrometerplaettchen - Google Patents

Verfahren zur Schwaerzung von Pyrometerplaettchen

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DE373398C
DE373398C DES59608D DES0059608D DE373398C DE 373398 C DE373398 C DE 373398C DE S59608 D DES59608 D DE S59608D DE S0059608 D DES0059608 D DE S0059608D DE 373398 C DE373398 C DE 373398C
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platinum
blackening
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pyrometer
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DES59608D
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Siemens Corp
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Siemens and Halske AG
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01JMEASUREMENT OF INTENSITY, VELOCITY, SPECTRAL CONTENT, POLARISATION, PHASE OR PULSE CHARACTERISTICS OF INFRARED, VISIBLE OR ULTRAVIOLET LIGHT; COLORIMETRY; RADIATION PYROMETRY
    • G01J5/00Radiation pyrometry, e.g. infrared or optical thermometry
    • G01J5/10Radiation pyrometry, e.g. infrared or optical thermometry using electric radiation detectors
    • G01J5/12Radiation pyrometry, e.g. infrared or optical thermometry using electric radiation detectors using thermoelectric elements, e.g. thermocouples

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
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Description

  • Verfahren zur Schwärzung von Pyrometerplättchen. Die Metallplättchen, welche zum Attttangen der strahlenden Wärme an der Lötstelle der Thermoeletnente von Pyrometern angebracht sind, wurden bisher durch Berußen geschwärzt. Der so erzielte Überzug hat naturgemäß keine bedeutende Festigkeit an sich und haftet auch nicht sehr gut auf der Unterlage, so daß er als Folge mechanischer oder thermischer Beanspruchung Neigung zum Abschuppen und Abspringen zeigt.
  • Bekanntermaßen bekommt rnan einen z«-eckentsprechenden Überzug durch ('herziehen von Platin mit Platinschwannn, dessen Absorptionsvermögen gleichfalls hinreichend groß ist, während die Gefahr des :'Ablätter is durch thermische Wirkung infolge der Gleichartigkeit von Überzug und Grundlage sowie infolge des guten Haftens des -al@-aniscli-"n Niederschlages auf gleichartigem Metall vermieden ist. Eine Schwierigkeit für die Verwendung derartiger Plättchen für Therinoelemente bestand darin, daß eine Platinierun;r des Plättchens vor dem Auflöten auf die Lötstelle wegen der Empfindlichkeit des f'berzuges nicht ratsam schien, anderseits eine Platinierung nach dem Auflöten nicht anders ausführbar schien als derart, d.aß beim Eintauchen in das Bai die Drähte des Thernioelementes mitplatiniert wurden.
  • Diese Schwierigkeit wird gemäß (ler Erfindung dadurch umgangen, daß das bereits aufgelötete Plättchen nicht in ein Bad eingetaucht, sondern ein Tropfen der Platinlösung auf das Plättchen aufgebracht und dann der Tropfen auf dem Plättchen als Kathode elektrolvtisch zersetzt wird, so daß das Plättchen sich mit Platinmohr überzieht. Die Aufbringung nies Tropfers muß so geschehen, (laß die Lösung die ganze Fläche des Plättchens bedeckt.
  • Eine praktische Anordnung zur Ausübung dieses Verfahrens zeigen die Abbildungen, von denen Alb. i eine Gesamtansicht, Abb. 2 einen Teil in stark vergrößertem Maßstahe darstellen. An einem Halter h ist eine Tropf-Pipette p mit einer eingeschmolzenen Platin= anode cc angeordnet. An,die Tropfpipette angeschlossen ist ein zum Teil mit Wasser gefüllter Schlauch s, dessen andere Seite mittels eines verschiebbar gelagerten Glasrohres g gesenkt oder gehoben werden kann. um hierdurch Flüssigkeit in die Pipette einzusaugen oder aus ihr herauszu bücken. Natürlich kann Füllung und Entleerung der Pinette auch auf andere Weise geschehen.
  • Die Pipette wird zunächst durch Einsaugen mit der Platinlösung L so weit gefüllt, daß der Platindraht a. auch bei Austritt eines Trcpfens genügend weit in die Flüssigkeit eintaucht. Dann wird das auf die Drähte d d°s Thermoelementes aufgelötete Platinplättchen t in geeigneter Weise an dem Halter lr eingespannt, so daß es sich in geringerem Abstande (etwa i bis 2 inm) vor der Mündung d.-r Pipette p befindet. Hierauf läßt man einen Tropfen aus der Pipette austreten, cler sich über das ganze Plättchen ausbreiten muß, was durch geeignet breite Gestaltung der '1#.ndfläche der Pipette unterstützt wird. Wenn der Stromschalter c .geschlossen ist, fließt dann der Strom aus dem Element e über das als Kathode dienende Plättchen und durch den Tropfen, die sich anschließende Flüssigkeitssäule l und die Anode. Nachdem elektro-Ivti-sch. .genügend Platinmohr niedergeschlagen ist, wird die Flüssigkeit wieder in die Pipette eingesaugt und das Plättchen t abgespült.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRj.CHE: i. Verfahren zur Schwärzung von Pvrometerplättchen, dadurch gekennzeichnet, fl.aß ein Elektrolyt auf das am Thermoelement bereits angelötete Plättchen in Form eines Tropfens aufgebracht uni dieser auf dem Plättchen als Kathode elektrolvsiert wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch -ekennzeichnet, daß der Tropfen mit Hilfe einer Pipette aufgebracht wird, in welche die Anode eingeschmolzen ist.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2684939A (en) * 1949-12-17 1954-07-27 Time Inc Apparatus for plating chromium
US2746918A (en) * 1953-02-13 1956-05-22 Collins Radio Co Apparatus for electrolytically tuning an end wire fixture
US2763608A (en) * 1953-06-23 1956-09-18 Philco Corp Electro-chemical treatment
US2797193A (en) * 1954-02-23 1957-06-25 Bell Telephone Labor Inc Method of treating the surface of solids with liquids

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