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Österreichische PATENTSCHRIFT ? 11329.
JOHNELIOTHOWARDINLONDON.
Drehschieber für Druckluftmaschinen für Werkzeuge u. dgl.
Vorliegende Erfindung betrifft eine zum Antriebe von Werkzeugen, z. B. Bohrern, dienende schnellaufende, am besten durch Druckluft bewegte Maschine, mit z. B. drei einfach wirkenden Cylindern, deren Kolben durch Stangen mit einer dreikurbligen Welle verbunden sind, wobei die drei Kurbeln unter gleichen Winkeln voneinander abstehen. Das Treibmittel wird den Cylindern durch einen einzigen Drehschieber zugeführt, welcher in einer rechtwinklig zu den Cylindf1nlchsen angeordneten und beständig mit dem Druck-
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von aussen eingeführte Druckmittel streicht durch Einlasskanäle, welche der Länge nach in den Drehschieber geschnitten sind, nach den Öffnungen in den Cylinderböden und tritt in die Cylinder ein.
Abwechselnd mit den Einlasskanälen sind Auslasskanäle in dem Dreh-
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rohr dienenden Höhlung desselben führen.
Um den Drehsinn der Maschine umkehren zu können, sind in jedem Cyinderboden zwei Öffnungen angebracht und ist der Drehschieber von einer Hülse umschlossen, welche drehbar im maschinengehäuse gelagert ist und als Kammer dient. Diese Hülse hat einp einzige Öitnung für jeden ('ylinder, so dass durch ihre Verdrehung in diejenige Stellung. bei welcher ihre Öffnungen sich mit der einen oder anderen der Öffnungsreihen in den Cylinderböden decken, die Maschine zur Umdrehung in der einen oder anderen Richtung veranlasst werden kann. Wenn die Maschine mit doppelt wirkenden ('ylindern versehen sein soll, so können in jedem Cylinder zwei weitere Kanäle angeordnet werden, weiche von dem Schieberkastell zum anderen Cyinderende führen.
In diesem Falle wird die Umsteuerungshülse mit je zwei Öffnungen für jeden Cylinder versehen. Die Anzahl der Kolben und Cylinder kann beliebig geändert werden.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Gegenstandes dieser ho windung beispielsweise dargestellt. Fig. 1 ist ein senkrechter Längsschnitt einer Maschine zum Betrieb eines Bohrers mit einem Drehschieber nach vorliegender Erfindung, Fig. 2 ein senk- rechter Querschnitt nach der Linie A A in Fig. 1, Fig. 3 veranschaulicht die Abwickelung
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des Drehschiebers führen. Der Drehschieber trägt am Ende ein Stirnrad 10, das durch ein auf der Welle 12 sitzendes Getriebe 11 von dem auf der Kurbelwelle 1 sitzenden Getriebe 13 so bewegt wird, dass bei jeder Umdrehung der Kurbelwelle der Drehschieber eine Viertelumdrehung macht.
Wie Fig. 3 zeigt, lassen die Einlasskanäle. 3m Drehschieber, kurz bevor die Druckluft von dem einen Cylinder abgeschlossen wird, diese in den nächsten Cylinder ein, so dass stets einer der K ) ben unter Druck steht.
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steuerungshülse 14 aus der in den Zeichnungen veranschaulichten Mittelstellung, bei welcher die Maschine stillsteht, nach der einen oder anderen Stellung verdreht werden, in welcher die Öffnungen 15 sich mit den einen oder anderen Öffnungen 4 in den Cylinder- böden decken, so dass die Maschine in der einen oder anderen Richtung umlaufen muss.
Das Druckmittel tritt durch den Einlass 21 und je nach der Stellung der Hülse durch die eine der beiden Öffnungen 22 derselben, welche sich mit dem Einlass 21 deckt, ein.
Wenn die Maschine doppelt wirkende Cylinder haben soll, so werden nach Fig. 4 Kanäle 30 in den Cylinder, die nach dem anderen Cylinderende führen, und entsprechende Öffnungen 41 im Schieberkasten, sowie Öffnungen 151 in der Umsteuerungshülse angebracht.