AT269594B - Ortsbewegliche Werkzeugmaschine - Google Patents

Ortsbewegliche Werkzeugmaschine

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AT269594B AT505266A AT505266A AT269594B AT 269594 B AT269594 B AT 269594B AT 505266 A AT505266 A AT 505266A AT 505266 A AT505266 A AT 505266A AT 269594 B AT269594 B AT 269594B
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hydraulic
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AT505266A
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Lamina Inc
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Description


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  Ortsbewegliche Werkzeugmaschine 
Die Erfindung betrifft eine ortsbewegliche Werkzeugmaschine mit einem vertikalen Ständer, der an seiner Basis eine magnetische Haltefläche und an einer vertikalen Führung einen Schlitten für einen Motor aufweist, dessen ein Spannfutter tragende Welle parallel zur vertikalen Führung angeordnet ist. 



   Erhebliche Schwierigkeiten bestanden bisher beim Bearbeiten schwerer, nicht leicht bewegbarer Werkstücke. Selbst dort, wo solche schwere Werkstücke zu Bohrmaschinen, Gewindeschneidmaschinen od. dgl. bewegt werden können, erhöht die dafür benötigte Zeit die Arbeitskosten beträchtlich. 



  Ausserdem werden unhandliche und teuere Arbeitsgeräte,   z. B.   fahrbare Kräne benötigt. 



   Es ist bereits eine ortsbewegliche Werkzeugmaschine der eingangs genannten Art bekannt, bei der als Antrieb ein Elektromotor vorgesehen ist, der zum Bohren grosser Löcher infolge seiner relativ geringen Leistung und seiner hohen Drehzahl kaum geeignet ist. Ein stärkerer Elektromotor würde infolge der dadurch bedingten   Gewichts- und Dimensionsvergrösserung   den Einsatzbereich des ortsbeweglichen Werkzeuges stark einschränken, wenn nicht überhaupt unmöglich machen. 



   Aus anderem Zusammenhang ist eine Handbohrmaschine mit hydraulischem Antrieb, jedoch ohne Ständer und ohne magnetische Basis bekannt, so dass diese Handbohrmaschine auf das Werkstück nicht aufgesetzt werden kann, sondern beim Bohren frei gehalten werden muss. Präzise Bohrungen können auf diese Weise nicht hergestellt werden. Bei dieser bekannten Ausführung ist zwischen dem Hydraulikmotor und dem Werkzeughalter ein Zahnradvorgelege zwischengeschaltet, so dass zur Aufnahme des beim Bohren auftretenden Axialschubes ein entsprechend kräftiges Lager vorgesehen werden muss, das in einem Gehäuse abgestützt ist. Dies ist zum Teil dadurch bedingt, dass der Hydraulikmotor äussere Zahnräder aufweist, die nur bei hohen Drehzahlen das erforderliche Drehmoment übertragen können. Alle diese Massnahmen ergeben somit eine unhandliche und schwere Konstruktion. 



   Aufgabe der Erfindung ist es, diese Schwierigkeiten zu beseitigen und eine ortsbewegliche, kompakte Werkzeugmaschine zu schaffen, die auch bei grossem Bearbeitungsdurchmesser einwandfrei arbeitet und deren Gewicht und Abmessungen möglichst gering gehalten werden können. 



   Diese Aufgabe wird gemäss der Erfindung bei einer Werkzeugmaschine der eingangs genannten Art dadurch gelöst, dass der Motor als Hydraulikmotor, insbesondere als Drehkolbenmotor ausgebildet ist. 



   Hiebei ist eine Fernbetätigung des Hydraulikmotors möglich. Unter Drehkolbenmotor ist jener Hydraulikmotor zu verstehen, bei dem ein mit Vorsprüngen bzw. Lappen versehener Rotor wäshrend seiner Drehbewegung in den Ausnehmungen des Stators abrollt. 



   Die Erfindung wird nachfolgend an Hand der Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher   erläutert : Fig. l   ist eine Seitenansicht einer Werkzeugmaschine gemäss der Erfindung, mit einer entfernt liegenden elektrisch betätigbaren hydraulischen Kraftquelle nebst Fernsteuerung, Fig. 2 eine Seitenansicht in vergrössertem Massstab der Werkzeugmaschine von der linken Seite wie in Fig. 1, Fig. 3 eine Ansicht von hinten auf das Gerät gemäss Fig. 2, Fig. 4 eine Draufsicht auf das Gerät gemäss Fig. 2 bzw. 3, Fig. 5 eine Ansicht von links in vergrössertem Massstab auf den abgenommenen Geräteschlitten, Fig. 6 ein Schnitt entlang der Linie 6-6 in den Fig. 7 und 8, Fig. 7 ein Schnitt entlang der Linie 7-7 in Fig. 6 und Fig. 8 ein Schnitt entlang der Linie 8-8 in Fig. 6.

   

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    l- -140-- tragen (Fig. 2   und 4). 



   Auf der   Achse --140-- ist   eine in Draufsicht annähernd dreieckige Zentrierplatte-142zwischen einer horizontalen und einer annähernd lotrechten Stellung verschwenkbar gelagert. Die Spitze der   platte --142-- weist   einen nach unten vorspringenden,   scharf zugespitzten   Lagebestimmungsstift -- 144-- auf, der genau mit der Drehachse des   Bohrers --88-- fluchtet. Fig. 2   zeigt die   Zentrierplatte --142-- in   ihrer Arbeitsstellung in ausgezogenen Linien und in ihrer zurückgeklappten Stellung in strichlierten Linien. In letzterer Stellung befindet sich die Platte ausser Gebrauch. Der Schlitten-84- (s. Fig. 5 bis 8), welcher den   Hydraulikmotor --18-- aufnimmt   und hält, ist von unregelmässiger Gestalt.

   Von den unteren und oberen Enden des Abschnittes --128-- des Schlittens - 84-- springen Armc --146,148-- vor. Der untere   Arm --146-- weist   eine senkrechte zylindrische   Bohrung --150-- und   der obere   Arm --148-- eine   senkrechte teilzylindrische 
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 vergrösserte, annähernd zylindrische Ausnehmung --160-- mündet. In der Lagerbohrung-158ist eine Ritzelwelle --162-- gelagert, deren äussere sechskantige Enden zum Ansetzen eines Steckschlüssels --164,166-- (s.Fig.4) dienen, welcher   bei-168-an   einem Handhebel-170angelenkt ist. Auf der   Ritzelwelle --162-- ist   innerhalb der   Ausnehmung --160-- ein   Ritzel -- 172-- aufgekeilt, das mit dem Zahnstangenabschnitt --126-- der Zahnstange --122-- in Eingriff steht.

   Wenn der   Handhebel --170-- nach   oben oder unten verschwenkt wird, wälzt sich folglich das   Ritzel --172-- nach   oben oder unten entlang des Zahnstangenabschnittes --126-- ab 
 EMI3.2 
 --84-- mit,Fig. 2 zeigt. An der Oberseite des Schlittens --84-- ist gemäss Fig. 4 bei--176--eine horizontale Halteplatte --178-- festgeschraubt, in der eine zur Bohrung-150-koaxiale Bohrung-180vorgesehen ist. Die   Bohrung --180-- ist   somit zur Drehachse-145-des Bohrers-88konzentrisch. 



   Zum Betrieb der Werkzeugmaschine--10--werden die elektrohydraulische Krafteinheit - und der   Gerätekopf --12-- zu   der Stelle tranportiert, wo der Arbeitsvorgang,   z. B.   das 
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Vertiefung-C--aufweist,Fläche --S-- angebohrt werden soll. Der   Gerätekopf --12-- wird   in die Vertiefung-Chineinbewegt (Fig. 1), wobei seine   Basis --90-- auf   der zu bearbeitenden   Fläche-S-aufsitzt.   Der   Gerätekopf --12-- wird   relativ zu der Fläche --S-- bewegt, bis der Lagebestimmungsstift --144-- und die Zentrierplatte --142-- mit der Mitte der herzustellenden Bohrung fluchten. 



  Daraufhin wird der   Schalter --110-- mit   Hilfe des   Hebels --112-- geschlossen,   wodurch der   Elektromagnet --94-- erregt   wird und der   Gerätekopf --12-- fest   und sicher auf der Fläche   - S-an   der Stelle der Bohrung festgehalten wird. Die   Zentrierplatte --142-- wird   dann um den Stift --140-- in die gestrichelte Stellung gemäss Fig. 2 geschwenkt, in der sie sich ausserhalb der Bahn des Bohrers-88--, befindet. 
 EMI3.4 
 --56-- eingeschaltet,- nach unten, welcher Knopf sich in dem   Fernsteuergerät-52-nahe   dem Gerätekopf --12-- befindet.

   Dadurch wird ein Solenoid erregt, das das   Vorsteuerventil--36--in   jene Stellung bringt, in der Druckflüssigkeit einem Servozylinder zugeführt wird, wodurch das Hauptventil-34in jene Stellung gebracht wird, in der Druckflüssigkeit von der   Pumpe --38-- durch   die Hauptleitung und die   Schläuche --26, 20--   dem Hydraulikmotor --18-- zufliesst, Die Flüssigkeit, die aus dem Motor austritt, wird durch die   Schläuche--22, 28--   und das Hauptsteuerventil --34-- in die Rückführungsleitung und von dort in den Behälter --44-- zurückgeleitet. Die dadurch hervorgerufene 
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 übertragen. 



   Die Bedienungsperson, welche den   Steckschlüssel-164, 166- mit   dem   Handhebel--170--   

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 auf dasjenige Ende der   Ritzelwelle --162-- aufgesteckt   hat, welches für sie am bequemsten ist, schwenkt den   Handhebel --170- nach   unten   (Fig. 4),   wodurch der   Bohrer --88-- in   die Fläche --S-- des Werkstückes --W-- hineingedrückt wird. Wenn die im   Werkstück--W-herzustellende   Bohrung die erforderliche Tiefe erlangt hat, wird der   Handhebel --170-- nach   oben geschwenkt, um den   Bohrer --88-- aus   dem Werkstück --W-- herauszubewegen. An Stelle des Bohrers-88kann eine Reibahle, ein Gewindeschneider oder ein ähnliches Werkzeug treten. 



   Wenn während des Arbeitsvorganges der   Hydraulikmotor --18-- in   der Drehrichtung umgekehrt werden soll, wird der Umkehrknopf --53-- miedergedrückt, was zur Folge hat, dass das Vorsteuerventil --36- umgeschaltet wird. Dadurch wird dem Servozylinder Druckmittel zugeführt, um das   Hauptsteuerventil-34--umzusteuern   und Flüssigkeit aus den   Leitungen-26, 20-   abzuführen und   Druckflüssigkeit   den Leitungen-22, 28- zuzuführen. Dadurch ändert sich die Drehrichtung des   Motors-18-,   seiner Welle und des   Bohrers-88-. Das   Gerät kann zu jeder Zeit durch Niederdrücken des Schaltknopfes --55-- angehalten werden, welcher beide Solenoide 
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 Erregung festgehalten wird. 



   Wenn zu irgendeinem Zeitpunkt ein Überdruck in der Austrittsseite der   Pumpe-38-   entsteht, wird dadurch ein Entlastungsventil geöffnet, das die überschüssige Flüssigkeit abführt und den Druck auf einen zulässigen Wert absenkt. Wenn der Filter verlegt oder auf andere Weise unwirksam wird, wird die Druckflüssigkeit von der Austrittsseite der Pumpe völlig oder teilweise durch Umgehungsleitungen in die Druckleitungen umgeleitet. 



   Die volumetrische Leistung der   Pumpe --38-- kann   durch Betätigen des Steuerknopfes   - -49-- zu jeder   Zeit verändert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Ortsbewegliche Werkzeugmaschine mit einem vertikalen Ständer, der an seiner Basis eine magnetische Haltefläche und an einer vertikalen Führung einen Schlitten für einen Motor aufweist, dessen ein Spannfutter tragende Welle parallel zur vertikalen Führung angeordnet ist, EMI4.2
AT505266A 1966-05-27 1966-05-27 Ortsbewegliche Werkzeugmaschine AT269594B (de)

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