AT113044B - Vorrichtung zum Auftragen von wässerigem, breiförmigem oder bildsamen Material auf Straßen u. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Auftragen von wässerigem, breiförmigem oder bildsamen Material auf Straßen u. dgl.

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AT113044B
AT113044B AT113044DA AT113044B AT 113044 B AT113044 B AT 113044B AT 113044D A AT113044D A AT 113044DA AT 113044 B AT113044 B AT 113044B
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Austria
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Alphonse Joseph Schars
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Alphonse Joseph Schars
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    Vorrichtung zum Auftragen von wässerigem, breiförmigem   oder   bildsamem   Material auf Strassen u. dgl. 
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 eines Keiles erfolgt und der Verteiler kann sehr rasch wieder in die Arbeitsstellung gebracht werden. 



  Die Einfachheit der Montierung macht auch die Reinigung leicht. 



   Fremdkörper können kaum die Öffnungen gemäss Fig. 4 verstopfen, da der Behälter   ter (; als Sammler   dieser Körper, die in ihm zu Boden sinken, wirkt. Gemäss Fig. 6 bleiben die Fremdkörper, die nicht zwischen die   Kegelflächen   treten können, in der Kammer   K und eindringende   Körper können leicht 
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 Fig. 11. 



   Wirkungsweise. 



   Die Welle D erhält ihren Antrieb durch irgendein Mittel, sei es mittels einer Reibungsscheibe von einem Rad des Fahrzeuges aus oder mittels eines andern   Übertragungsorganes   von dem Fahrzeugmotor oder einem Hilfsmotor. Die Bewegung wird mittels der Kegelräder E, E'oder anderer Organe auf die lotrechte Welle des Verteilers übertragen. 



   Wenn die Vorrichtung auf die erforderliche Tourenzahl gebracht worden ist, wird das   Ahsperr-   organ Q geöffnet und das Material, z. B. Erdpech gelangt durch das Rohr J in den Verteiler und wird in fein verteiltem Zustande auf den Boden geschleudert, sei es durch die Neigung der schraubenförmigen Schaufeln gemäss Fig. 4 und 6, sei es durch zentrifugale Zerteilung nach den Fig. 10 und 11. 



   Bei Verwendung von Erdpechemulsion, in Wasser suspendiert, welche sich bei Stössen oder 
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 infolge der Zentrifugalkraft ausgeschleudert wird, so dass es mit grosser Geschwindigkeit auf den Boden auftrifft, wo es zerstäubt, u. zw. bleibt infolge des Stosses das Erdpeeh an dem Boden haften, während das Wasser verdampft oder abfliesst. 



   Die Austrittsöffnungen   Zf,   L,   ,   P gemäss den Fig. 4-13 haben verschiedene Form und sind teils für sehr dünnflüssiges und reines Material bestimmt, welches eine feine Verteilung erfordert, teils sind sie in geringer Anzahl in bezug auf die   Flächeneinheit   aber mit grösserer, insbesondere verlängerter Mündung angeordnet, so dass ihr Querschnitt grösser als der Zwischenraum zwischen zwei Ringwänden ist, damit die zwischen die Ringwände gelangenden Verunreinigungen ausgeschleudert werden und Verstopfung des Verteilers vermieden wird. Die rechteckigen Öffnungen P haben spitz zulaufende Ränder, durch die bessere Zerstreuung des Materials erreicht wird. 



   Die Grösse der zu deckenden Fläche hängt von der Umfangsgeschwindigkeit des Verteilers ab, die durch ein geeignetes Getriebe geregelt werden kann. Es ist auch möglich, den Abstand der Vorrichtung vom Boden zu ändern. 



   Der Verteiler und ihr Antrieb können auch anders ausgebildet sein und auch für andere Zwecke Verwendung finden. Dank dem kräftigen Antrieb, insbesondere durch die Räder des Fahrzeuges, ist es auch   möglich,   mit Sand gemischtes Material zu verarbeiten. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Auftragen von wässerigem,   breiförmigem   oder bildsamen Material auf Strassen u.   dgl.,   dadurch gekennzeichnet, dass der an den Materialbehälter angeschlossene Verteiler aus mehreren übereinander gestülpten Kegelkörpern mit   schraubenförmigen   Schaufeln besteht.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Kegelwände Öffnungen (H) zum Durchtritt des Materials besitzen (Fig. 4).
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die durch die Kegel gebildeten Räume (L) mit ihrem oberen Ende an eine gemeinsame Kammer (K) anschliessen (Fig. 6).
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verteiler aus einem Siebkörper besteht, in dem übereinandergestülpte Kegelwände angeordnet sind (Fig. 11,13).
    5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die in der Bewegungsrichtung liegenden Ränder der Sieböffnungen (P) gezahnt sind (Fig. 13).
    6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie mehrere Verteiler verschiedener Ausbildung aufweist, die zur Anpassung der Vorrichtung an das jeweils zu verarbeitende Material wahlweise in die Gebrauchsstellung gebracht, zweckmässig an dasselbe vom Behälter ausgehende Rohr (J) angeschlossen werden können.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ihr das Material in Kegelbahnen aussendende Verteiler der Höhe nach einstellbar ist, wodurch die Grösse der von ihm bestrichenen Fläche geregelt werden kann.
AT113044D 1927-01-26 1928-01-20 Vorrichtung zum Auftragen von wässerigem, breiförmigem oder bildsamen Material auf Straßen u. dgl. AT113044B (de)

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