DE463850C - Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Behandlung von Kohlenwasserstoffen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Behandlung von Kohlenwasserstoffen

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DE463850C
DE463850C DEA49110D DEA0049110D DE463850C DE 463850 C DE463850 C DE 463850C DE A49110 D DEA49110 D DE A49110D DE A0049110 D DEA0049110 D DE A0049110D DE 463850 C DE463850 C DE 463850C
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Germany
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tower
hydrocarbons
sulphurous acid
sulphurous
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Expired
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DEA49110D
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English (en)
Inventor
Dr W Hess
P Jodeck
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ALLG GES fur CHEMISCHE IND M
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ALLG GES fur CHEMISCHE IND M
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G21/00Refining of hydrocarbon oils, in the absence of hydrogen, by extraction with selective solvents
    • C10G21/06Refining of hydrocarbon oils, in the absence of hydrogen, by extraction with selective solvents characterised by the solvent used
    • C10G21/08Inorganic compounds only
    • C10G21/10Sulfur dioxide

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Inorganic Chemistry (AREA)
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  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Behandlung von Kohlenwasserstoffen Bei den bekannten Verfahren zur Behandlung von Kohlenwasserstoffen mit verflüssigter schwefliger Säure werden Türme verwendet, in welche die Kohlenwasserstoffe von unten eintreten, während die schweflige Säure von oben zugeführt wird. Die sich treffenden Flüssigkeiten wirken derartig aufeinander ein, daß die in der schwefligen Säure löslichen Bestandteile (Extrakt) von der schwefligen Säure aufgenommen werden. Am unteren Boden des Turmes sammelt sich dieser Extrakt als schwere Flüssigkeit an, während das Raffinat, also der in schwefliger Säure ungelöste Anteil, nach dem oberen Ende des Turmes strömt. Die Verteilung der beiden Medien ist beim Zusammentreffen im Turm eine so intensive, daß es auch vorkommt, daß mit dem Raffinat noch schweflige Säure in Form von fein verteilten Tropfen mitgerissen wird. Das ist ein IebhaftempfundenerÜbelstand, weildieunnütz mitgeführte schweflige Säure bei der Weiterbehandlung des Raffinats eine unnötige Belastungder Verdampfapparate herbeiführt.
  • Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, diesem Übelstand zu steuern, und erreicht diese Aufgabe dadurch, daß die Strömungsgeschwindigkeit des Raffinats herabgesetzt wird. Das kann z. B. dadurch erreicht werden, daß man das Raffinat in einen Raum mit größerem Lauerschnitt als derjenige des Turmes einfließen läßt. In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen von Vorrichtungen beispielsweise .diargestellt, die diese Lösung verwirklichen. In Abb. r ist auf den Turm ein ausladender Aufsatz aufgesetzt von größerem Querschnitt als der Turm. Dieser Aufsatz kann aber ebensogut neben -den Turm gesetzt werden (Abb. 2). Man könnte auch .den Turm sich nach oben konisch erweitern lassen. Wesentlich ist eine Vergrößerung ..des Querschnittes des Raumes, in welchen das Raffinat aus dem Turm strömt mit dem Zweck, die Strömungsgeschwindigkeit herabzusetzen und auf diese Weise den mitgerissenen Teilchen schwefliger Säure Gelegenheit zu einer grünälichenTrennung durch Absetzen bzw. Zurückfließen zu geben. Wird der erweiterte Behälter neben den Turm gesetzt, so setzt sich die schweflige Säure in diesem ab und wird durch eine geeignete Vorrichtung, z. B. einen Siphon, dem Kreislauf wieder zugeführt.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRUCHt: z. Verfahren zur kontinuierlichen Behandlung vonKohlenwasserstoffendesErdöls oder der Destillation des Braunkohlen= bzw. des Steinkohlenteers mit schwefliger Säure, dadurch gekennzeichnet, d:aß die Strömungsgeschwindigkeit des Raffinats nach dessen Bildung im Turm herabgesetzt wird, um den mitgerissenen Teilchen schwefliger Säure Gelegenheit zum Zurückfließen zu geben.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herabsetzung der Strömungsgeschwindigkeit der Quer-_schnitt des Raumes, _ in welchen das Raff -nat aus dem Turm strömt, größer ist als der des Turmes.
  3. 3. Ausführungsform einer Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, .daß der Turm in einen Aufsatz mündet von größerem. Querschnitt als sein eigener.
  4. 4. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der erweiterte Behälter neben dem Turm angeordnet ist, wobei die in dem besonderen Behälter sieh absetzende schweflige Säure durch eine besondere Vorrichtung, z. B. einen Siphon, dem Kreislauf wieder zugeführt wird.
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