AT11299B - Schaltungsanordnung für elektrisch betriebene Stellvorrichtungen. - Google Patents

Schaltungsanordnung für elektrisch betriebene Stellvorrichtungen.

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AT11299B
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  • Stopping Of Electric Motors (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Osterreichische PATENTSCHRIFT Nr. 11299. SIEMENS & HALSKE,AKTIENGESELLSCHAFTINWIEN. 



   Schaltungsanordnung für elektrisch betriebene Stellvorrichtungen. 



   Bei den im   Patente   Nr. 5991 beschriebenen Schaltungsarten ist unter Anspruch 2 eine solche beschrieben und gekennzeichnet, welche die Umkehr der bereits eingeleiteten 
 EMI1.1 
   vorrichtung,   und ist im letzteren Falle die Anordnung einer besonderen fünften Leitung erforderlich. In der einen oder anderen Weise aber kann diese Zwischenschaltung eines 
 EMI1.2 
 an   absoluter Zuverlässigkeit Einbusse leidet.   



     Gegenstand   vorliegender Erfindung ist eine derartige Schaltung für elektrische Antriebe, welche Vorrichtungen in zwei bestimmte Endlagen zu überführen geeignet sind, bei 
 EMI1.3 
 Berührung mit denselben nur einen Kurzschluss im Stellwerke hervorzurufen vermag. 



   Werden nun die Schalter P, R behufs Umstellung der Vorrichtung in die andere Lage gebracht (Fig. 2), so wird der Überwachungsstrom bei 82 unterbrochen, während der 
 EMI1.4 
 c' c zum Erdpole, wobei der Anker erregt wird. Hiebei dient die fest an Erde ange-   schlossene Leitung   c beiden Stromwegen als Rückleitung. 



   Nach erfolgter Entriegelung legt sich in bekannter Weise Schalter A an E (Fig. 3) 
 EMI1.5 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 besorgt daher die Umstellung mit voller Kraft und kann infolge gleichzeitigen Anliegens an a und b am Anker    as jedr Lage   in die umgekehrte Drehrichtung versetzt    werden."   
 EMI2.1 
 pole und 2. der Bremsstromkreis Anker M, D, w1, C, Minuspol a, A. E zu M zurück. Das Auslaufen wird hiedurch verkürzt und der Motor bleibt beiderseits an Erde kurz geschlossen. Es sei nur nebenbei bemerkt, dass die Umschalter   A   und B in der Wirklichkeit auch unmittelbar als   Kollektorbürsten   ausgebildet und verwendet werden können, wie dies aus Fig. 5 und 5 a ohneweiters zu entnehmen ist. 



   Bezüglich dieser Schaltung wäre nur zu bemerken, dass dadurch, dass beim Anlaufen der Anker der einen   Nebenschlusswickelung   vorgeschaltet ist, der Widerstand der letzteren nicht nach Massgabe des Erfordernisses ihrer Erregung, sondern nach der zu der Zeit zu leistenden Arbeit bemessen werden muss, während eine etwa erforderliche,   kräftige   Bremswirkung ebenfalls einen verhältnismässig niedrigeren Widerstand der Schenkelwickelung erheischt, als sie vom Standpunkte der Nebenschlussarbeit erforderlich wäre. Daraus folgt ein, wenn auch für die vorliegenden Fälle unwesentlicher, aber immerhin etwas höherer Stromverbrauch als bei Hauptstrommotoren.

   Dieser Umstand dürfte bei Vorrichtungen, welche mit einer besonderen Kupplung versehen sind, die während der ersten Bewegungsphaso nur eingerückt wird und daher wenig Arbeit erfordert, wie auch deren Motorkonstruktionen an sich einen geringen Auslauf haben, belanglos sein. 



   Anders stellt sich die Sache bei Vorrichtungen, weiche keine derartige Kupplung besitzen, bei denen ein Anlaufen mit voller Kraft daher notwendig ist. Nun lässt sich eine Schaltung auch für solche Fälle aufstellen unter Beibehaltung aller erörterten Eigenschaften. Dieselbe ist in den Fig. 6 bis 9 veranschaulicht. 



   Der Motor erhält noch zwei Schalter Al und B1 und zweierlei Wickelungen. Eine Nebenschlusswickelung w1 und w2, deren Widerstand nur nach der erforderlichen Erregung zu bemessen ist, welche daher das Gesammterfordernis des Stromverbrauches nicht weiter beeinflusst, und eine Hauptstromwickelung H, welche am zweckmässigsten als für beide Schenkel gemeinsam angeordnet wird und zwar dann am Punkte   c',   das   heisst-da,   wo die 
 EMI2.2 
 Erde liegt. 



   Werden   behufs   Umstellung die Schotter P und R in die andere Lage gebracht 
 EMI2.3 
 von + Pol über P. S1, S3, b zu B fliesst, wo er sich teilt und zwar einmal   über D zu   B1, D1, nebenschlusswickelung w1 zu c', Hauptstromwickelung H, c, zum Erdpole und erregt die Schenkel unter Benützung beider Windungen zugleich : und von B über D, M, E. A1, k'1, c', H, c zum Erdpole und erregt den Anker wie beim Hauptstrommotor, so dass derselbe als Compoundmotor anläuft. 



   Nach erfolgter Entriegelung werden in   bekannter Weise   die Schalter A, At an   E   bezw.    angelegt, hiedurch   die Leitung a unmittelbar an den Anker angeschlossen und 
 EMI2.4 
 in   unveränderter   Weise besorgen, der Motor stellt also mit verstärkter Kraft die Vorrichtung um, behält aber seine   Rücklauffähigkeit   aus jeder Lage, da a und b durch A und   an     an 31 zugleich anliegen   und es nur von der Lage der Schalter abhängt, die eine oder die andere dieser zwei Leitungen als   Stromzuführcnde   wirken zu lassen und damit den Drohungssinn des Ankers wie auch die Erregung der zugehörigen Nehenschlusswickelung zu bestimmen. 



   Nach vollendeter Umstellung und Verriegelung werden wiederum in bekannter Weise die Schalter B bezw. B1 umgesteuert und es bilden sich 1. der   Überwachungsstromkreis   
 EMI2.5 
 nur über die Hauptwickelung H geleitet, Anker M, D,   B1, k'2, c', H2, Minuspol, R, S2, @.     .     7'.'zu 37 zurück :   in diesem verbleibt also wiederum an Erde beiderseits direkt über   a   und c verbunden der Anker kurzgeschlossen. 
 EMI2.6 


Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Schaltungsanordnung für elektrisch betriebene Stellvorrichtungen, deren Bewegung sich in drei Phasen gliedert (Entriegelung, Stellung und Verriegelung), wobei durch Schalter, welche in jeder Phase von der eigentlichen Stellvorrichtung oder deren Antriebsmechanismus gesteuert werden, entsprechende An-oder Abschaltungen der Leitungen oder des Motors hervorgerufen werden, dadurch gekennzeichnet, dass in der ersten Phase die stromzuführonde EMI3.1 speist, die andere (to2,) aber im Hauptstromkreise ;
    in der zweiten Phase die stromzuführende Leitung a für den umgekehrten Drehungssinn an den Anker angeschlossen wird und als Rückleitung für den Hauptstrom arbeitet, während in der dritten Phase die Leitung (b) abgeschaltet und der Anker über die eben benützte Schenkelwickelung und die anderen zwei mit dem Minus- (Erd-) Pole direkt verbundenen Leitungen a und c kurz- EMI3.2 2. Schaltungsanordnung bei elektrisch betriebenen Stellvorrichtung, wie in Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der ersten Phase die stromzuführende Leitung (zum Beispiele b) zwei hintereinander geschaltete Schenkelwickelungen im Nebenschlusse speist. deren eine (H) zugleich im Hauptstromkreise des Ankers liegt, während der zweiten Phase die stromzuführende Leitung o für den umgekehrten Drehungssinn an den Anker derart EMI3.3
AT11299D 1901-06-15 1901-06-15 Schaltungsanordnung für elektrisch betriebene Stellvorrichtungen. AT11299B (de)

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