AT112984B - Verfahren zur Herstellung von praktisch ruß- und aschefrei verbrennendem Metaldehyd. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von praktisch ruß- und aschefrei verbrennendem Metaldehyd.

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AT112984B
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   In der Patentschrift Nr. 110869 ist ein Verfahren zur Herstellung von praktisch russ-und aschefrei verbrennendem Metaldehyd aus Acetaldehyd beschrieben, bei welchem als Katalysatoren solche Substanzen verwendet werden, deren Rückstände bei der Verbrennung des   Metaldehyds sich verflehtigen,   mitverbrennen oder in Bestandteile zerfallen, die nicht mehr schädlich auf den unverbrannten Metaldehyd einwirken. Als solche Katalysatoren wurden dort Salze, welche bei der Einwirkung starker Säuren auf organische Stickstoffbasen entstehen, genannt. 



   Gemäss vorliegender Erfindung wurde gefunden, dass man unter Innehaltung der in obgenannter Patentschrift beschriebenen Arbeitsbedingungen ebenfalls zu praktisch russ-und aschefrei verbrennendem Metaldehyd gelangt, wenn man als Katalysatoren solche Sauerstoff enthaltende organische Verbindungen verwendet, die mit Halogenwasserstoffsäuren   oxoniumsalzarüge   Verbindungen liefern. 



   Als solche Verbindungen kommen z. B. in   Betracht : Dibenzalacetonhydrobromid, Anissldehyd-   hydrochlorid, Cineolhydrochlorid, Cineolhydrobromid,   Dianisylacetonhydrochlorid,   Benzaldehydhydrobromid und Benzoylacetophenonhydrobromid. Die erwähnten Salze können für sich allein oder in Verbindung mit einem aus der Patentschrift Nr. 95986 bekannten Säurezusatz verwendet werden. 



   Der Katalysator kann in Form eines neutralen oder sauren Salzes zugesetzt oder im Reaktionsgut selbst hergestellt werden, dadurch, dass man den Acetaldehyd zuerst mit der Base und hernach mit der erforderlichen Menge Säure versetzt. 



   Beispiel 1 :   0'063 g Dibenzalacetonhydrobromid   zu 100 g Acetaldehyd hinzugesetzt erzeugen innerhalb einer Stunde etwas über 3 g Metaldehyd ; bei längerem Stehen fallen aus dem Filtrat weitere Mengen Metaldehyd aus. 



   In ähnlicher Weise verhält sich   A : l1isaldehydhydrochlorid.   
 EMI1.2 
 A. 225 (1884) 297ff., durch Einleiten von Bromwasserstoff in eine Mischung aus   Cineol und Petroläther   dargestellt] wurden in zwei Teilen in 100 g wasserfreiem,   auf-20  gekühlten, Acetaldehyd eingetragen,   worauf unter Rühren bei 0   bis-10  ohne   weiteren Säurezusatz kräftige Metaldehydbildung einsetzte. Ausbeute ungefähr   4%.   



   Beispiel 3 : Katalysator : Additionsprodukt aus Anisol und Bromwasserstoff (Houben, Die Methoden der organischen Chemie,   II.     Aufl.   1923,3. Bd., S. 324) 100 g fast wasserfreier Acetaldehyd wurden mit   0'399g Anisol versetzt, auf -200 abgekühlt   und 30   cm3   trockenes Bromwasserstoffgas eingeleitet. Im Verlauf von eineinhalb Stunden, während welcher Zeit stetig gerührt und mit EisKochsalzmischung gekühlt wurde, schieden sich etwas über 3 g Metaldehyd aus. 



   Beispiel 4 : Katalysator : Additionsprodukt aus Dibenzylidenaceton und Bromwasserstoff 
 EMI1.3 
 gelöst, auf   ungefähr -18  gekühlt und 0#01 cm3   Bromwasserstoffsäure   (66% ig)   unter Rühren zugesetzt. Im Verlaufe einiger Stunden erfolgte bei ständigem Rühren und Kühlen unter 00 die   Abscheidung   von über   6%   Metaldehyd. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von praktisch russ-und asehefrei verbrennendem Metaldehyd aus Acetaldehyd durch Einwirkung von Katalysatoren, gegebenenfalls unter Säurezusatz, dadurch gekennzeichnet, dass man als Katalysatoren solche Sauerstoff enthaltende organische Verbindungen verwendet, die mit Halogenwasserstoffsäuren oxoniumsalzartige Verbindungen liefern. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT112984D 1924-06-23 1925-06-09 Verfahren zur Herstellung von praktisch ruß- und aschefrei verbrennendem Metaldehyd. AT112984B (de)

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