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Vorrichtung zur zwangsweisen Zufuhr von Öl nach verschiedenen Schinierstellen.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur zwangsweisen Zufuhr von Öl nach verschiedenen Schmierstellen, wobei jede Sehmierleitung mit einer der in Reihe nebeneinander austauschbar angeordneten i nd gemeinsam angetriebenen Pumpen verbunden ist, die das zu fördernde Öl dem einzelnen zu jeder Pumpe gehörigen oder einem gemeinsamen Ölbehälter entnehmen, und besteht darin, dass die Vorrichtung aus auswechselbaren, gegeneinander vertauschbaren und radial nach allen Riehtungen verstellbaren Elementen aufgebaut ist, von denen einzelne je eine Pumpe, andere Antriebs-BefestigungsEinfüll-und Heizelemente bilden.
In der Zeichnung sind beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt, u. zw. zeigt Fig. l eine Seitenansicht einer Vorrichtung zum Teil im Axialschnitt ; Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie lI-lI der Fig. 1 ; Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie III-III der Fig. l ; Fig. 4 zeigt in Seitenansicht ein Element der Vorrichtung mit elektrischem Heizkörper ; Fig. 5 zeigt einen Querschnitt durch die Vorrichtung mit einem Heizelement, das an eine Dampf-oder Gasleitung angeschlossen ist ; Fig. 6 zeigt eine Vorrichtung nach Fig. 1 mit zueinander versetzten Elementen bei Befestigung der Vorrichtung an einer schrägstehenden Wand ; Fig. 7 stellt in einem Schnitt nach der Linie VII-VII der Fig. 2 den Anschluss der Ölleitungen dar.
Die dargestellte Vorrichtung weist einen Ölvorratsbehälter auf, der aus ringförmigen Elementen 1, 22,29, 40,66 und zwei Abschlusskapren 25, 26 zusammengesetzt ist. Die Ringe 2 aller Elemente 1, 22, 29,40, 66, 25, 26 sind je mit Flanschen 51 und Nuten 50 versehen, die ineinandergreifend die Abdichtung der Fugen zwischen zwei aneinanderstossenden Elementen bewirken. Die Elemente 1 sind als Pumpen ausgebildet ; jedes Element 1 besitzt ein Druckleitungsanschlussstück 3. Jedes Pumpenelement 1 besitzt ferner einen Schieberspiegel 4 ; auf diesem ist verschiebbar eine als Abschlussschieber und als Pumpenzylinder ausgebildete Drehscheibe 5 in Führungen 6 gleitbar angeordnet, die an radialen Armen 7 des Elementes 2 vorgesehen sind.
Im Schieberspiegel4 mündet eine Ölsaugleitung 8 aus, die nach dem Innern des Elementes 2 zu offen ist. Ferner führt vom Schieberspiegel 4 eine Druckleitung 9 in eine horizontale Bohrung 10 des Anschlussstückes 3. In der Zylinderbohrung 54 der Drehscheibe 5 ist ein Kolben 11 vertikal verschiebbar angeordnet. Der Kolben 11 sitzt an einem Rahmen 14, der in der Drehscheibe 5 radial verschiebbar gelagert ist.
Eine Exzenterscheibe 12, die auf einer Welle 13 angeordnet ist, ragt in eine Aussparung 57 des Rahmens 14 derart, dass beim Drehen der Exzenterscheibe 12 der Rahmen 14 hin und her und auf und abbewegt und dabei die Drehscheibe 5 auf Gleitflächen 53 von Führungen 6 verschwenkt wird, so dass die Zylinderbohrung 54 bald mit der Absaugleitung 8, bald mit der Druckleitung 9 in Verbindung steht, währenddem der Kolben 11 auf-und niedergeht. Zwischen dem Rahmen 14 und der Scheibe 5 sind Federn 16 vorgesehen, die bestrebt sind, den Rahmen 14 nach oben gegen eine Stellspindel 17 zu drücken. Letztere kann mit einem ausserhalb des Elementes 2 liegenden Griff 18 gedreht werden. Der Griff 18 besitzt einen Teilstrich, welcher über einer an einem Stutzen des Ringes 2 vorgesehenen Skala bewegt wird.
Durch Einstellen der Spindel 17 kann der maximale Hub des Rahmens 14 und damit derjenige des Kolbens 11 geregelt werden. Dabei wird auch die Menge Öl geregelt, die jeweils bei jedem Kolbenhub angesaugt und nach der Schmierstelle durch die Leitung 60 gefördert wird. Die Leitung 60 ist an die durchgehende Bohrung 10 des Ansatzes 3 angeschlossen ; sie kann auf der einen oder anderen Seite des Anschlussstückes 3 angeschlossen werden. Zum Anschliessen der Leitung 60 dient ein Bügel 61 (Fig. 7) mit einer Klemmschraube 62, die einerseits die eine Wandung der Bohrung 10
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konstant bleibt. Die beiden äussersten Elemente zu der Vorrichtung sind Kappen, von denen die eine 26 eine verschliessbare Öleinfüllung 24 ausweist. Die Welle.
M durchsetzt die Kappen ; sie trägt zwei Muttern 46, mit denen die Elemente 1, 22, 25, 26, 40,66 dicht zusammengespannt werden können.
In einem der Elemente 40 ist die Antriebsspindel 41 drehbar gelagert, die mit einem Antriebsmotor in an sich bekannter Weise verbunden werden kann. Die Spindel 41 trägt eine'Schnecke 42 ; diese steht in Eingriff mit einem Schneckenrad 43. Letzteres ist auf einer Büchse 44 aufgekeilt, die lose drehbar
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: Zwischen den einzelnen Pumpenelementen sind ringförmige Elemente 66 vorgesehen, die keine Pumpen enthalten, sondern lediglich zur Vergrösserung des Vorratsraumes dienen. Die Elemente 22 'sind tait Füssen 23 versehen. Diese können an beliebiger Stelle eingebaut werden, so dass die Befestigung der Vorrichtung an einem gegebenen Orte möglich wird. Die Elemente 29 sind Heizelemente.
Sie enthalten keine Pumpen, sondern eine Heizdrahtwicklung 30 (Fig. 4), die in einer Röhre 31 eingebaut ist. Die
Enden der Heizdrahtspirale 30 sind an Anschlussklemmen 32 angeschlossen, welche die Wandung des
Ringelementes 30 gut isoliert durchsetzen. An die Klemmen sind die Leitungsdrähte 35 angeschlossen.
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heisse ; Gase, Dampf usw. geführt werden.
Die Antriebsspindel 41 kann, wie in Fig. 1 und 6 dargestellt, horizontal oder, wie in Fig. 5 dargestellt ist, vertikal sein.
; :. Fig. 6 zeigt die beispielsweise Anordnung der Vorrichtung auf einer schräg zur Horizontalen verlaufenden Ebene. Die Elemente'22 mit den Füssen 23 werden in bezug auf das Element 40 gedreht ; ebenso werden auch die Pumpenelemente 1 schräg gestellt, damit die Griffe 18 zugänglich sind. Die Elements lassen sich in bezug aufeinander beliebig verstellen und in jeder Lage zusammenspannen, . , dass die Vorrichtung nicht nur für eine beliebige Anzahl von Schmierstellen aus Einzelelementen 'zusammengestellt, sondern auch jedem Verwendungsort angepasst werden kann.
Einzelne Elemente könnten auch mit einer Zwischenwand versehen werden, so dass der Behälter in zwei oder mehr Abteilungen geteilt ist, von denen jeder eine besondere Ölsorte enthalten kann.
@ Die Arbeitsweise der Schmiervorrichtung ist die folgende : Beim Drehen der Spindel 41 werden die Buchse 44 und damit alle Exzenterseheiben 22 auf der Welle 13 gedreht. Die Exzenter 12 schwingen den dazugehörigen Rahmen 14 hin und, her und drücken diesen und damit den Kolben 22 entgegen der Wirktmg der Federn 16 nach unten, worauf der Rahmen 14 sich wieder unter der Wirkung der Federn 16
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Die erfindungsgemässe Schmiervorrichtung besitzt den Vorteil, dass sie je nach der Zahl der Schmierstellen, nach Reihenfolge und radialer Stellung den Antriebs- und Befestigungsverhältnissen leitht angepasst werden kann.
PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zur zwangsweisen Zufuhr von Öl nach verschiedenen Schmierstellen, wobei jede , Schmierleitung mit einer der in Reihe nebeneinander austauschbar angeordneten und gemeinsam angetriebenen Pumpen verbunden ist, die das zu fördernde Öl dem einzelnen zu jeder Pumpe gehörigen
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'auswechselbaren, gegeneinander vertausehbaren und radial nach allen Richtungen verstellbaren Elementen aufgebaut. ist, von denen einzelne'je eine Pumpe, andere Antriebs-Befestigungs-Einfüll- und Heizelemente bildenzum Zwecke eine Schmiervorrichtung zusammenstellen zu können, die je nach Zahl der Schmier- ; stellen, ; nach Reihenfolge und radialer Stellung den Antriebs- und Befestigungsverhältnissen leicht angepasst werden kann.