AT112589B - Einspannvorrichtung für Lokomotiv-Radsätze. - Google Patents

Einspannvorrichtung für Lokomotiv-Radsätze.

Info

Publication number
AT112589B
AT112589B AT112589DA AT112589B AT 112589 B AT112589 B AT 112589B AT 112589D A AT112589D A AT 112589DA AT 112589 B AT112589 B AT 112589B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
clamping
clamping device
wheel sets
sleeve
locomotive wheel
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Collet & Engelhard Werkzeugmas
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Collet & Engelhard Werkzeugmas filed Critical Collet & Engelhard Werkzeugmas
Application granted granted Critical
Publication of AT112589B publication Critical patent/AT112589B/de

Links

Landscapes

  • Turning (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einspannvorrichtung für   Lokomotiv-Radsätze.   



    Das Einspannen der Lokomotivradsätze in die Radsatzdrehbänke zum Nacharbeiten des Reifenprofils ist mit vielen Schwierigkeiten verbunden, die einerseits durch die langen Kurbelzapfen (Treibund Kuppelzapfen), anderseits durch die Steuerungskurbeln bedingt werden. Um für den Doppelzapfen und die Steuerungskurbel hinter der Körnerspitze einen genügend freien Platz zur Aufnahme zu sehaffen, lagerte man die Körnerspitzen bei den älteren Bauarten der Dreh blanke in Spitzenbügeln oder Spitzenglocke, die mit einem Flansch vor die Planscheibe aufgeschraubt wurden. Diese Bauart erforderte sehr   
 EMI1.1 
 die Planscheibe Aussparungen, in welche die langen Kurbelzapfen eintreten konnten, doch ergab diese Massnahme nicht die gewünschte Wirkung. Man bildete dann die Spitzenglocken als Pinolen aus, die sich in der hohlen Kopfspindel führen.

   Diese Pinolen wurden durch eine Stossstange, einen Stellring und einen mit dem Bett fest verbundenen Anschlagbock nach kurzer Bewegung in einer bestimmten Lage festgehalten. Dabei   müssen   aber beide Spindelstöcke am Bett längs beweglich sein und sie nehmen beim Auseinanderfahren durch die Reibung in den hohlen Kopfspindeln die Pinole entsprechend weit mit, worauf sie festgehalten wird.

   Die Wirkungsweise und Handhabung dieser Vorrichtung ist ungemein umständlich und hat vor Allem den grossen Nachteil, dass beim Einspannen häufig ein Aufbäumen der Spindelstöcke, d. h. ein einseitiges Abh ben vom Bett, auftritt, wodurch nicht nur das bekannte   Zittern   der Radsatzdrehbank hervorgerufen wird, sondern auch das Laufflächenprofil eine Verzerrung erleidet. 
 EMI1.2 
 trägers und der Spannhülse in der hohlen Kopfspindel erst dann kraftschlüssig festgespannt, wenn der Reitstock durch den Verschiebemotor auf dem Bett festgebremst ist. Der Spindelstock ist mit dem Bett fest verschraubt. 



   Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt der Einspannvorrichtung mit festgespanntem Radsatz, Fig. 2 die gleiche Anord- nung mit ausgefahrener Einspannvorrichtung und Fig. 3 eine Seitenansicht der Vorrichtung. 



   Der Radsatz 1 wird in die Maschine gehoben und auf einen in der Längsrichtung verschiebbaren   Auf1agebock abgelegt,   wobei die Steuerungskurbel in den freien Raum hinter die Körnerspitze 2 eintritt. 



   Die Körnerspitze 2 ist in dem Spitzenbügel 3 gelagert, der aus einem Vorder-und einem Hinterflansch besteht, die durch zwei kräftige Rippen miteinander verbunden sind. Der Spitzenbügel 3 ist in der
Spannhülse 4 gelagert und durch die Gewindehülse 5 in ihr axial verschiebbar. Die Spannhülse   4   ist in der   In hien Kopfspindel 6 geführt   und wird durch die Feder 7 stets in die äussere Stellung (Fig. 2) gedrückt. 



   Die Spannhülse   4   ist mit einem schlanken Spannkegel 10 versehen, der seinen Sitz in der Spindel 6 findet. 



   Der Spindelstoek, welcher bei der Dreharbeit den Antrieb erhält, ist mit dem Bett fest verschraubt, während der Reitstock am Bett durch einen Motor,   Räderübersetzung   und Gewindespindel. oder auch durch andere Mittel, eine Längsbewegung erhält. Wird nun die Längsbewegung des Reitstocks ein- geleitet, so tritt zuerst die Körnerspitze 2 des Reitstocks in das Körnerloch des Radsatzes ein und schiebt den Radsatz vor sich her, bis auch die Körnerspitze des Spindelstocks im Körnerloch der Achse Wider- stand findet. Beim Weiterwandern des Reitstocks wird die Feder 7 gespannt, u. zw. dadurch, dass die
Gewindehülse 5 sieh über die Spindel 8 schiebt. Sobald der Radsatz die richtige Stellung zu den Werk- 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 festgeklemmt und steht still.

   Das Festbremsen des Reitstocks am Bett wird durch die Beschleunigung der bewegten-Massen und den Stromstoss des Elektromotors wirksam unterstützt. Der Radsatz ist aber immer noch durch den Federdruck in gleichmässigem Abstand von den Planscheibe der beiden   Stöcke   zwischen den Spitzen 2 gehalten. Erst wenn der Spindel 8 durch die   Räderübersetzung   9 oder ein Handrad eine drehende Bewegung erteilt wird, schiebt sich die Hülse 5 aus der Hülse 4 heraus (in Fig. 1 nach 
 EMI2.1 
 ein. Bei weiterer Drehung von 8 wird der Federdruck überwunden, wodurch die Hülse 4 in die Spindel 6 hineingezogen wird, bis der   Spannkegel. M   der Hülse 4 im Gegenkegel der Spindel 6 festsitzt.

   Dadurch, dass die Hülse 4 aufgeschlitzt ist, wird nicht nur im Kegel ein fester Sitz erreicht, sondern auch der Vorderflansch des Spitzenträgers 3 wird fest umschlossen, so dass dadurch ein vollständig sicheres Spannen und genaues Zentrieren des Radsatzes erreicht wird, ohne dass dabei ein Aufbäumen der Spindelstöcke eintreten kann.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Einspannvorrichtung für Lokomotivradsätze mit Aussparungen in den Planscheibe, bei der die Kurbelzapfen und die Steuerungskurbeln hinter den Körnerspitzen in die Spitzenbügel eintreten, dadurch gekennzeichnet, dass der Reitstock vor dem Festspannen des Radsatzes (1) selbsttätig am Bett festgebremst wird und das Festspannen durch zwangläufige, gegenläufige Bewegung des Körnerspitzenbügels (3) und der Spannhülse (4) in der Kopfspindel (6) geschieht. EMI2.2
AT112589D 1928-01-30 1928-01-30 Einspannvorrichtung für Lokomotiv-Radsätze. AT112589B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT112589T 1928-01-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT112589B true AT112589B (de) 1929-03-25

Family

ID=3627720

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT112589D AT112589B (de) 1928-01-30 1928-01-30 Einspannvorrichtung für Lokomotiv-Radsätze.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT112589B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT112589B (de) Einspannvorrichtung für Lokomotiv-Radsätze.
DE1136254B (de) Spulenhalter an Spulmaschinen
DE487358C (de) Einspannvorrichtung fuer Lokomotivradsaetze
DE690501C (de) Vorrichtung zur mittigen Fuehrung der Werkstoffstangen in umlaufenden Fuehrungsrohren von Revolverbaenken oder Stangenautomaten
DE542504C (de) Fuehrungseinrichtung fuer die Planscheibe senkrechter Drehbaenke
DE422932C (de) Reitstock mit selbsttaetiger Zentralklemmung der Pinole
DE327951C (de) Vorrichtung zum Nachschleifen von Kurbelzapfen o. dgl.
DE608935C (de) Verfahren zum Schleifen von Ansatzbolzen u. dgl. auf Spitzenlos-Schleifmaschinen
DE915433C (de) Reinigungsgeraet mit umlaufendem Werkzeug zum Entfernen des Faserfluges von Textilmaschinen, insbesondere Spinnereimaschinen
DE911947C (de) Federendenschleifmaschine
DE659021C (de) Kombinierte Innen- und Planschleifmaschine
DE889718C (de) Verfahren zur spanabhebenden Bearbeitung von Zapfen an genau rund geschliffenen zylindrischen Werkstuecken
DE434771C (de) Schleifmaschine zum Abschleifen der aeusseren harten Gusshaut von unrunden Hartgussstuecken, insbesondere von Hartgusswalzen
DE709306C (de) Schleifen von Gewinden
DE475822C (de) Maschine zum Schleifen der Schneiden von Spiralbohrern
DE553897C (de) Spulenhalter fuer schnell laufende Zwirnspindeln
DE476156C (de) Vorrichtung zum Einspannen von Radsaetzen
DE388750C (de) Feinmahlvorrichtung
DE463987C (de) Spitzendrehbank fuer Wellen
DE360773C (de) Stauchvorrichtung mit zwei Transportgeschwindigkeiten an elektrischen Widerstandsschweiss- bzw. Erhitzmaschinen
AT89695B (de) Selbsttätige Einspannvorrichtung für Radsatzdrehbänke.
AT66034B (de) Drehbank für Lokomotivradsätze mit Kurbeln und Gegenkurbeln.
DE525605C (de) Selbsttaetig arbeitende Maschine zur Herstellung von Abschnitten aus Stangenmaterial
DE417116C (de) Nachgiebiges Schwungrad fuer Spindelpressen
AT164850B (de) Mitnehmervorrichtung für Werkzeugmaschinen, insbesondere Drehbänke