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Bootkarussell.
Es wurden bereits Anordnungen getroffen, 11mWasserfahrzeuge nach Art eines Karussells in einem Bassin im Kreise in Bewegung zu setzen, derart, dass an einer mittleren sich drehenden Welle sitzende, ausgreifende Arme vorgesehen waren, an welchen die Boote montiertwaren. Diean diesen Armenbefestigten Boote werden also zwangläufig längs eines Kreises in Bewegung gesetzt, wobei infolge der festen Verbindung eine Übertragung der Wellenbewegung auf die Boote nicht stattfindet und daher auch nicht das Gefühl einer Wasserfahrt hervorgerufen wird. Auch hat der Insasse keinerlei Einfluss auf die Lenkung des Bootes.
Die Erfindung bezieht sich auf ein solches Bootskarussell, bei welchem jedoch jedes Boot einzeln angetrieben wird und daher innerhalb des Wasserbecken vollkommen frei beweglieh ist. Hiedurch findet sowohl ein Schaukeln der Boote durch die auftretende Wellenbewegung, also eine richtige Wasserfahrt statt, als auch die selbständige Lenkung durch den Mitfahrenden gegeben ist.
Der Gegenstand der Erfindung ist in den beiliegenden Zeichnungen beispielsweise dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 ein Fahrzeug mit eingebautem elektrischem Motor, Fig. 2 die Gesamtanordnung einer solchen Einrichtung und Fig. 3 eine Draufsicht auf die Anlage. Die Anordnung besteht im wesentlichen aus dem Wasserbehälter 1, in welchem sich die Fahrzeuge 2 fortbewegen, die durch Propeller 3 angetrieben werden, der seinerseits durch den Elektromotor 4 in Bewegung gesetzt wird. Über dem Wasserspiegel ist in entsprechender Höhe ein Drahtnetz 5 wagrecht und isoliert ausgespannt, welches mit einem
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führenden Abnehmer 8 ausgerüstet sind. Die Stromabnehmer 8 schleifen auf dem Drahtnetz 5 und führen dem Elektromotor über den Schalter 9 den Strom zu.
Die Stromrückleitung des Motors besteht im wesentlichen aus einer metallischen Platte 10 am Boote 2, welche die Erdung in geeigneter Weise besorgt, beispielsweise durch ein daran befindliches Drahtseil, welches auf einem auf dem Boden des Bassins liegenden Bleche schleifen kann.
Eine besondere Einrichtung für Volksbelustigungszwecke besteht im- folgenden : An dem Bug des Bootes ist ein beweglicher Stift angebracht, der mit dem Kolben an einer Ölbremse fest verbunden ist.
Rammt nun ein Schiff das andere, so wird dieser Stift eine Feder zusammendrücken, die bestrebt ist, nach Freikommen der zusammengefahrenen Schiffe den Stift in seine ursprüngliche Lage zurückzudrücken, welche Bewegung aber durch die Ölbremse verlangsamt wird. Im Augenblicke des Zusammenfahrens, also des Zusammendrückens der Feder, wird die zum Motor 4 führende Stromleitung unterbrochen und unmittelbar darauf ebenfalls durch die Bewegung des Stiftes 7 die Stromführung zu einem zweiten Motor, der ebenfalls mit der Propellerwelle 3 gekuppelt ist, aber den umgekehrten Drehsinn hat, ermöglicht.
An die Stelle der beiden Motoren kann auch eine andere gleichartig wirkende Antriebsvorrichtung treten. Das Schiff wird also in diesem Augenblicke langsam nach rückwärts fahren, so lange bis der Stift entgegen der Ölbremse wieder seine ursprüngliche Lage eingenommen hat, worauf die Vorwärtsfahrt wieder beginnt.
Die heitere Wirkung des Zusammenfahren tritt besonders dann auf, wenn es den Fahrenden gelingt, mit den beiden Stiften aufeinanderzutreffen, worauf nach dem Zusammenstoss ein lebhaftes Auseinanderstreben der Boote auftreten wird.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Bootskarussell, dadurch gekennzeichnet, dass sich in einem Wass erb eeken einzelne mit elektrischer Energie angetriebene, nicht miteinander in Verbindung stehende, selbständig steuerbare Boote befinden,
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