AT112474B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Harzlösungen für Papierfabrikation u. dgl. auf kaltem Weg. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Harzlösungen für Papierfabrikation u. dgl. auf kaltem Weg.

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AT112474B
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  Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Harzlösungen für Papierfabrikation   u.   dgl. auf kaltem Weg. 



   Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren mit Vorrichtung, wodurch es möglich ist, auf kaltem Weg Harzlösungen zu erhalten, die besonders zum Leimen von Papier oder Pappe, im allgemeinen jedoch auch in all den Fällen verwendet werden können, wo man sonst Harzaufschlemmungen bzw. Leimmilch benutzt, die man vorher durch Vermittlung einer Alkaliseife erhalten hat ; es seien beispielsweise unter anderen die Industrien der Farblack und Farbpigmente erwähnt. 



   Zur Herstellung von Harzsuspensionen sind nach dem üblichen Verfahren zwei Massnahmen erforderlich : Es wird zuerst eine Alkaliharzseife hergestellt, indem man das Harz mit einer konzentrierten Lösung von Soda auf   1000 erwärmt.   Die so erhaltene Seife enthält in der Regel im ganzen 20-80% Harz. 



  Man lost hierauf diese Seife in warmem Wasser, um eine Harzsuspension, die sogenannte Leimmilch zu erhalten, die in der Regel 2-5% Harz enthält. Diese Suspension ist undurchsichtig und mehr oder weniger weiss, das Harz ist darin in Form von Teilchen enthalten, die eine merkbare Grösse haben. 



   Bei andern bekannten Verfahren vermeidet man die Anwendung von Wärme, indem man vorher das Harz in Gegenwart von Wasser auf das Feinste zerkleinert, um eine   Harzemulsion   zu erhalten. 



   Die wesentlichen Kennzeichen des angemeldeten Verfahrens sind :
Herstellung einer Lösung von der Konzentration der sogenannten   Leimmilch   in einer einzigen Operation, Herstellung in ununterbrochenem Betriebe, durchwegs Arbeit auf kaltem Wege, Verwendung von Harz, das nicht einer mechanischen Vorbehandlung unterworfen, sondern nur in grobe Stücke gebrochen wurde, so dass man es in den Apparat einführen kann. Die erhaltenen Lösungen sind vollständig durchsichtig, denn das Harz ist darin in molekularem Zustand. Die Lösungen werden selbsttätig mit einer gleichbleibenden Konzentration an Harz erhalten. 



   Um das hier gekennzeichnete Verfahren auszuführen, bringt man unmittelbar auf das Harz eine kalte Lösung von Ätznatron zur Einwirkung. Hiebei ist die Reaktion auf kaltem Weg bei befriedigender Ausbeute nur für schwache Natronkonzentrationen von weniger als 7 g Ätznatron pro Liter möglich. 



   Um die Auslösung des Harzes nach diesem Verfahren durchzuführen, kann die in beiliegender   Zeichnung   beispielsweise dargestellte Vorrichtung mit Vorteil verwendet werden. 



     Fig. l   ist ein Schnitt durch diese Vorrichtung nach der Linie a-b der Fig. 2. Fig. 2 ist eine   Darauf.   sicht derselben. 



   Die Ätznatronlösung wird nacheinander durch mit Harz gefüllte lotrechte Türme   A   geleitet, deren Anzahl, Durchmesser und Höhe entsprechend der zu erhaltenden   Lösungsmenge   veränderlich 
 EMI1.1 
 man den Harzgehalt entsprechend der eingestellten Leitung nach Belieben verändern kann, wird die Ätznatronlösung der Vorrichtung z. B. durch eine Pumpe B zugeführt, die jeweils eine gleichbleibende Leistung gewährleistet. 



   Bei der gewählten Vorrichtung wird die Lösung in einen Behälter C mit Überlauf gepumpt, von wo aus sie durch die Türme fliesst und endlich in einen für die Harzlösung vorgesehenen   Vorratsbehälter   E gelangt. Besondere Vorkehrungen können zu dem Zweck getroffen werden, damit die Zuführung der Ätznatronlösung von selbst aufhört, sobald der Vorratsbehälter E voll ist.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von Harzlösungen für Papierleimung u. dgl. auf kaltem Wege in ununterbrochenem Betriebe, gekennzeichnet durch einmaliges Leiten einer wässerigen Ätznatronlösul1g mit nicht mehr als 7 g pro Liter über Harz, das vorher keinerlei mechanischer Bearbeitung unterworfen, sondern nur in grobe Stücke gebrochen wurde.
    2. Vorrichtung für die Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine oder mehrere senkrechte, mit grob gebrochenem Harz gefüllte lotrechte Türme (A), deren Abmessungen entsprechend der zu erhaltenden Lösungsmenge verschieden sein können, ferner durch eine Vorrichtung, wie z. B. eine Pumpe (B) von gleichbleibender Leistung für die Speisung der Harztürme mit Ätznatron, wobei diese Türme mit einem mit Überlauf versehenen Behälter (C) und mit einem Vorratsbehälter (E) für die aus den Türmen ausfliessende Harzlösung verbunden sind. EMI2.1
AT112474D 1926-04-10 1926-06-22 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Harzlösungen für Papierfabrikation u. dgl. auf kaltem Weg. AT112474B (de)

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